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 Blinder Passagier - Minneapolis

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Gott
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BeitragThema: Blinder Passagier - Minneapolis   07.11.10 11:41


BLINDER PASSAGIER


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Minneapolis - Minnesota
Zufahrt über die Interstate 94
26. September 2009
15:21h - 23:47h



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Lilin Woodsen
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Sukkubus
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 19:39

Nachdem Rotschopf beschlossen hatte bei ihrem Kater zu bleiben, hatte Lilin etwas anderes beschlossen, oder im Grunde das Selbe. Sie würde auch bleiben! Oder wohl eher mitkommen.
Nach ihrer gelungenen Flucht war sie barfuß zu ihrer Wohnung geeilt, hatte alles was sie an Geld und Klamotten besaß wahllos in eine Tasche gestopf, hatte ihre Ratte in einer Jackentasche verstaut und vernünftige Schuhe angezogen und war ohne ihre Wohnung abzusperren losgestapft - zurück zum Dragonfly Inn. Es tat ihr nicht wirklich Leid diese Bruchbude zurück zu lassen, ganz im Gegenteil.

Während sie so durch die Nacht zurück ging, fragte sie sich, was dieser Seymor war. Sie hatte geahnt, dass er anders war, aber so anders? Was zum Henker war er? Und die Rothaarige? War die auch so anders? Sie hatte sie durch das geschlossene Fenster gehört, war sie auch so wie er? Aber dann hätte er sie auch hören müssen? Bisher hatte niemanden getroffen, der anders war. War das vielleicht der Grund weshalb sie sich zu Seymor so hingezogen gefühlt hatte? Weil sie gespürt hatte, dass er anders war? Vielleicht hatte sie sich so allein gefühlt, weil sie wusste, dass sie anders war, dass sie besondere Gaben hatte. Sie hatte keine Angst vor dem, was sie gesehen hatte. Sie wollte es viel mehr ergründen und dazu gehören. Naja, nicht unbedingt zum Rptschopf, aber zu Seymor. Und so würde sie ihn wieder sehen und das sehr bald. Vielleicht konnten sie ihr Antworten geben. Aber freiwillig würden sie sie bestimmt nicht mitnehmen, besonders bei der Aversion der anderen Frau.

Na Gott sei Dank, hatte Lilin aufgepasst, wo Alyssa das Auto abgestellt hatte und das Schloss... tssssss... war ja ein Kinderspiel und die dachten, das hielt wen auf. Ne Alarmanlage hatte sie auch nicht instalieren lassen. Schnell war der Kofferraum gegnackt. Lilin blickte sich um, niemand weit und breit. Sie warf ihre Tasche hinein und stieg anschließend selbsts ins Innere, dann zog sie ihn zu. Eigentlich konnte sie froh sein, dass der Kofferraum abgetrennt war von der Kabine, so würde sie nicht so schnell auffallen und der Kofferraum war breiter, wenn auch nicht ganz so tief. Mit der Tasche als Kopfkissen, würde sie zumindest ein Paar Stunden Schlaf nachholen können ohne sich bemerkbar machen zu müssen. Keine halbe Stunde später wurden die Türen zugeworfen und der Motor grollte auf, doch Lilin schlief unbemerkt weiter.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 20:13

Lange hatte sie wortlos da gelegen und sich einfach damit zufrieden gegeben Seymor nahe zu sein und ihn zu streicheln. Nichts weiter. Sie hatte nicht versucht ihn dazu zu bewegen sich zurück zu verwandeln, obwohl es sie noch immer quälte nicht zu wissen, was in ihm vorging. Aber die Tatsache, dass es die Gestalt gewechselt hatte verhieß, dass er nicht damit konfrontiert werden wollte. Langsam und bedächtig strichen ihre Finger durch sein Fell und warteten darauf dass der Kater ruhiger wurde. Es brauchte seine Zeit, bis sein Herzchen leiser wurder, obwohl sie das Katzenherz nicht so deutlich hören konnte wie das menschliche, auch der Atem wurde mit der Zeit flacher, so flach, dass Seymor Stunden später ein leises, zaghaften Schnurren zusammen brachte und sich an ihr Kinn kuschelte, was sie zum Lächeln brachte, ein Zeichen, dass es berg auf gehen würde. Dennoch gelang es ihr erst wieder die Augen zu schließen, als er ruhiger geworden war und diese Ruhe auch sie erfasste, aber an Schlaf war nicht mehr zu denken. Sie glitt ständig zwischen einem Halbschlaf, da sie den kleinen, verstörten Kater wahrnahm und den Fragen, was er wohl dachte hin und her. Sie wusste noch nicht einmal, ob Seymor wirklich eingeschlafen war oder einfach nur still da lag.

Kaum waren am Horizont die ersten Straheln zu sehen, als Alyssa sich bereits erhob, sie hatte es eilig Chicago hinter sich zu lassen mit all den Gedanken und Vorfällen, der Ostwind hatte ihen bisher nur Negatives gebracht, also war es Zeit dort hin zu gehen, wo der Nordwind war. Sie hatte sich eine saubere schwarze Jeans und ein leuchtend rotes Shirt herausgekramt aus ihrer Tasche mit der Frage, wann sie wohl eine Waschmaschiene zur Verfügung haben würden, hatte sich angezogen und die Taschen über die Schulter geworfen, während sie das Katerchen vom Bett hochhob und zärtlich an sich drückte und sich so auf den Weg hinauf begab. Seymor wurde auf dem Beifahrersitz abgelgt, denn der Sitz bot eine Liegefläche, die groß genung war für den zierlichen Körper, so dass er sich zusammenrollen oder je nach belieben ausstrecken konnte um noch ein Zeit zu schlafen. Die Taschen wurden achtlos auf den Rücksitz geworfen und noch ein Paar saubere Sachen für Seymor herausgekramt und bereit gelegt, nicht dass er nackt da sitzen musste, wenn er sich zurück verwandelte - nicht dass sie was dagegen gehabt hätte - aber schätzungsweise war Kleidung doch angemessen.

"Lust auf Thunfisch?", fragte Alyssa mit einem frechen Grinsen, obgleich sie kein Antwort erwartete.
Nach dem sie eine Unmenge an Proviant im Restaurant abgestaubt und alle Rechnungen bezahlt hatte, saß sie umgehend im Auto und der Motor heulte laut auf. Mit einer halsbrecherischen Geschwindigkeit raste sie los, da sie noch nicht dem morgentlichen Berufsverkehr unterworfen waren.
Mühelos beschleunigte die Impala und schon sehr bald hatten sie Chicago hinter sich gelassen und fuhren eine breite Landstraße entlang, während rechts von ihnen die Stahlen der aufgehenden Sonne den Himmel orange verfärbten. Sie würden einfach alles hinter sich lassen. Und dem Auto fühlte es sich ebenfalls anders an. Mehr Platz und es war so, als wäre es ein kleines fahrbares Zuhause, während aus dem Radio irgendein Rocksong trellerte und ihr Katerchen neben ihr lag. Alyssa streckte die rechte Hand aus und kraulte ihn am Köpfchen, weiter zum Hals und strich über seinen Rücken. Bald wäre alles wieder in Ordnung. Sie lächelte ihn glücklich an und konnte es kaum erwarten von weiter weg zu sein von Chicago, also beschleunigte sie weiter, während sie einen kleinen grünen Käfer überholte, dann einen Reisebus und ein Paar Biker, bei denen sie es nicht lassen konnte zu ihnen aufzuholen und sich mit einem lauten Hupen bemerkbar zu machen und die Gruppe dann zu überholen, während ihr Blick immer wieder zu Seymor schweifte.
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Seymor
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 20:30

Er hatte die Nacht nahe an Alyssa geschmiegt verbracht ohne auch nur einen Zentimeter von ihr zu weichen. Hatte sich an ihre Nähe geklammert wie ein ertrinkender an einen Rettungsring und irgendwnan nach stunden war er tatsächlich nochmal eingeschlafen. Schlief einen unruhigen aber glücklicherweise Traumlosen schlaf bis ihn die Bewegung und die fehlende wärme von Alyssas KÖrper wieder weckte. Reglos beobachtete er wie sie sich anzog einiges zusammenpackte und ihn dann ebenfalls hochhob was ein leises aber zufriedenes Maunzen zur folge hatte. Er war unglaublich froh darüber das Alyssa es einfach dabei belassen ahtte und ihn nicht versucht hatte ihn zu überreden sich wieder in einen Menschen zu verwandeln. Der Gedanke warum er das nicht wollte wurde wieder von ein paar absolut absurden Gedanken über den Geruch von altem Fisch überdeckt und gedanklich Stellte er eine These über die verschiedenen negativen Gerüche auf die so ein alter Fisch an den Tag legte bis sie schließlich in der Rezeption ankamen wo Alyssa bezahlte und noch einiges an Vorrat einkaufte. Jetzt hatten sie ja ein Auto und konnten leichter mehr mtinehmen. Sogesehen war es eine wirklich praktische Entscheidung von Alyssa gewesen, auch wenn er immer noch nicht glauben konnte das Alyssa tatsächlich ihr Motorrad hergegeben hatte.

Dann wurde er wieder hochgehoben und sie verließen das Imbiss. Hoffentlich würden sie nie wieder hier her zurückkommen nach dem was... Der rest wurde mit den Bildern eines Kinderbuchs das er bei seinem Ziehvater ganz zu beginn erhalten hatte zensiert über einen Fisch der von den anderen Fischen ständig als hässlich bezeichnet wurde und schließlich zu einem bunten und wunderschönen Regenbogen Fisch wurde als seine alten Schuppen abgefallen waren. Dann sprang der Motor an und Alyssa stellte ihm eine Dose Thunfisch hin. So endete also der Regenbogenfisch dachte er nun über sich selber grinsend. Das Motoren Geräusch war wie ein schnurren für ihn, verhieß es doch das sie Chicago bald hinter sich gelassen hätten. Dann setzte sich das Auto auch schon in Bewegung und mit jedem Kilometer dne sie zurück legten fühlte er sich sicherer wohler so das sich schließlich ein wohliges Schnurren durch seinen Körper zog als Alyssas Hand liebevoll durch sien Fell strich. Müde von den strapazen der Nacht gähnte ein Katzengähnen das in einem kurzen verschnauften Niesen endete wonach jedoch sofort wieder das wohlige schnurren einsetzte. Langsam streckte er sich nun wohlig nach dem sie Chicago schon ein schönes Stück sicherlich hinter sich gelassen hatten und sah aus dem Fenster. Erst vorne dann zu den Seiten und schließlich versuchte er in dem er sich gegen den Beifahrersitz lehnte auch aus dem Hinteren Fenster zu sehen was ihm mehr schlecht als recht gelang aber zumindest stellte er zufrieden fest das die Stadt bei keinem der Fenster mehr in Schtweite war was ein nur noch behaglicheres Gefühl in ihm auslöste und und erneut zufrieden schnurren ließ. Kurz darauf kletterte er auf Alyssas Schoß und machte es sich dort schnurrend gemütlich.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 21:24

Eigentlich hatte sie es nur im Scherz gemeint, doch als man ihr sagte, sie könne tatsächlich Thunfisch haben, konnte Alyssa es sich nicht verkneifen und kaufte gleich 5. Mit unschuldiger Mine öffnete sie eine und stellte sie demonstrativ vor Seymor auf den Sitz.
"Wehe du kleckerst auf die neuen Ledersitze!", warnte sie ihn mit einem frechen Grinsen. Nicht das er es ebenso tat wie bei dem Bett. Aber da sprach sie besser nicht laut auf, schließlich wollten sie doch das alles hinter sich lassen. Aber was Seymor wohl dabei dachte, während er sie Dose mit einem so sonderbaren Ausdruck bedacht.
"Willst du Besteck?", hatte sie noch gescherzt, aber sie musste einsehen, dass Seymor auch ohne Besteck ganz gut zu recht gekommen war und eindeutig er gewonnen hatte.

Danach rollte er sich zu einem Bündel zusammen und schlief eine Weile. Sie vermisste ihre Kawasaki wirklich, aber der Wagen hatte absolut seine Vorteile. Sie drehte die Musik etwas lauter und genoss es die vorüberziehende Seenlandschaft zu betrachten, bis der Wald vor ihnen immer dichter wurde, die Bäume sich immer höher dem Himmel entgegen streckten und hier und da einzelnde Tannen und Fichten sich zeigten. Irgendwann während ihrer Streicheleinheiten war auch Seymor aufgewacht. Sie sah, wie er sich müde aufsetzte, genüsslich gähnte und schließlich ein absolut niedliches Katzennießen von sich gab, das sie zum Lächeln brachte. Sie schüttelte nur den Kopf, es war unglaublich. Sie hatte ihn oft in allen seinen Gestalten gesehen, aber es war immer wieder schwer vorstellbar wie katzenhaft er sich verhielt, denn in ihrem Augen waren Gestaltwandler in erster Linie menschlich und dann tierisch. James hatte es zum Beispiel sehr selten geschaft so glaubwürdig zu wirken für den genauen Beobachter. Dann tappste das Katerchen zum Fenster und schaute hinaus und versuchte nach hinten zu spähen aus den rückwärtigen Fenstern, was ihm eindeutig misslang. Alyssa lachte über seine Reaktion. Fehlte nur noch, dass er auf das Armaturenbrett spazierte und es sich da bequem hatte, eine gute Aussicht würde er alle mal haben, dachte sie sich. Je näher sie dem Wald kamen und je mehr Auto abbogen, desto besser wurde ihre Laune. Zudem hatte Seymor genug von der Aussschau und tapste auf sie zu, sprang in ihren Schoß und rollte sich dort zu einem schnurrenden Wollknäul zusammen, so dass es für sie noch einfacher war ihn zu kraulen, wenn sie nicht schalten musste.

Was für Vorteile so ein Auto doch hatte, ging es Alyssa durch den Kopf. Es roch neu und es fülte sich neu an, ein neues Anfang, aber irgendwie - so gut ihre Laune auch sein mochte - befürchtete ein Teil von ihr, dass sie die Gedanken der vergangenen Nacht früher oder später einholen würden. Immer mehr Auto bogen ab, so dass sie irgendwann ganz allein auf der Strecke waren. Taxis fuhren so große Distanzen nicht mehr, die nächsten größeren Städte waren auch weit entfernt. Hier und da kreuzte ein LKW ihren Weg, aber da war's auch. Dazu kam Seymors zufriedenes Schnurren, dass auch sie sich entspannen ließ und das trübe Licht, das durch die abgedunkelten Scheiben einfiel. Sie langen gut in der Zeit, also drosselte Alyssa das Tempo, wenn sie heir auch hätte schneller fahren können, aber die einzige zeitliche Angabe hatte sie wie geplant erreicht, ab jetzt drängte sie nichts mehr.
Per Knopfdruck erklang ein elektrisches Surren und frische Luft stieß ihnen entgegen. Sogleich wurde es heller, als sie das Schiebedach öffnete, sie waren nun seit mehreren Stunden unterwegs und sie hatte kaum gemerkt wie die Zeit vergangen war. Wahrscheinlich würde es Seymor hier aber zu eng werden. Zudem weckte die frische Luft ihre Sinne wieder.

Nachdem sie eine Zeit lang gefahren war - mittlerweile war es Nachmittag und auch ihre Aufmerksamkeit baute ab - hielt sie schließlich an einer kleien Waldzufahrt an. Vermutlich durfte sie hier noch nicht einmal stehen, aber so lange sie niemand hier sah... Der Motor erstab und dann... Stille! Sie liebte es, hier war alles so friedlich, leise, harmonisch, aber vermutlich würde es ihr hier auch irgendwann auf den Geist fallen, nach ein Paar Jahren. Sie legte Seymor vorsichtig bei Seite und stieg aus, lief ein Paar Schritte um das Auto herum, bis sie ihre Beine wieder spürte und kehrte zum Rücksitz, wo sie die nächst beste Trinkflasche ergriff und ein Paar tiefe Züge nahm. Aber das Gefühl wollte nicht weggehen, das Kratzen blein in ihrem Hals, was sie jedoch mit einem Schulterzucken abtat und sich sagte, dass das und ihre kurzweilige Unaufmerksamkeit nur an ihrer Müdigkeit lag, weil sie sich so lange hatte konzentrieren müssen. Ebenso schob sie die aufsteigende Unruhe darauf, dass sie so lange still gesessen hatte. Nichts dabei. Aber so schlimm war es nicht, es konnte niemand anderen aufgefallen sein, auch nicht Seymors genauer Beobachtungsgabe.
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Seymor
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 21:43

Ihre Scherze erwiederte der Kater immer nur mit leicht eingeschnappten Blicken war jedohc froh darüber as Alyssa gute Laune hatte die sich auf ihn abfärbte. Irgendwann war er erneut auf ihrem Schoß eingeschlafen. Er war erstaunt wie erschöpft er war, schob es aber einfach auf die Autofahrt und das angenehme plätzchen das er sich gesucht hatte. Während der Autofahrt träumte er wieder, doch diesmal war es ein ganz normaler Traum. Das seltsame war, und das viel ihm erst jetzt auf, aus irgendeinem Grund schien er immer in der Gestalt zu Träumen die er auch im Wachzustand hatte. Dieser Gedanke beschäftigte ihn eine ganze Weile während er so vor sich hindöste. Er konnte sich nicht erinnern als Kater jemals vom fliegen oder davon geträumt zu haben als Mensch durch die Straßen zu laufen und wenn er Bussard war flog er meistens verbrachte jedoch auch im Traum immer die Zeit als Bussard. Es erstaunte ihn das ihm das bisher noch nie aufgefallen war wie sehr das Unterbewusstsein mit seinem wahren Bewusstsein verknüpft war. Wovon er träumte kontne er jedoch bereits als er durch das sanfte bremsen des Autos geweckt wurde nicht mehr sagen. Es war einer dieser Träume von denen man wusste das man geträumt hatte, aber nie hätte sagen können wovon er eigentlich gehandelthatte. Erneut ein müdes gähnen als Alyssa ihn auf den Beifahrersitz setzte und ausstieg. Gespannt tapste er jetzt auf allen vieren bis zur Kupplung und beobachtete durch die Fenster wie sie zur Hintertür ging und dort aufmachte.

Ein zufriedenes "Maau" folgte während er mit einem Satz nach hinten sprang und hinten dann aus dem Auto und auf dem Boden landete. Kurz darauf begann sich der Körper des Katers wieder zu verändern und wenige Augenblicke später stand Seymor an der Stelle, jetzt wieder ohne Kleidung. Warum konnte er eigentlich nicht auch als Mensch ein Fell haben? Es war so viel praktischer als das Gewand. Na egal er lächelte Alyssa an. "Gibst du mir mal eben mein Gewand?" tief durchatmend genoss er die frische Luft die nur einmal mehr bestätigte das sie weit von Chicago weg waren. Ein leichter knick in der Wand, doch es störte ihn nicht. Er würde weder Chicago noch Lillin vermutlich je wieder sehen. Zumindest nicht wenn es nach ihm ging. er wartete bis Alyssa ihm die Sachen zuwarf und zog sich dann schnell an. "Was meinst wollen wir hier eine kurze Rast einlegen?" Seine Frage wurde durch ein Magenknurren bestärkt. Ja er hatte hunger. Die Dose Thunfisch war zwar für den Katzenmagen durchaus schmackhaft gewesen, aber als Mensch reichte sie nicht wirklich aus.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 22:16

Mit einem Maunzen machte das Katerchen, das sie durch ihre Bewegungen geweckt hatte, auf sich aufmerksam und kam ihr sogleich entgegen gesprungen nach hinten. Da es so schien als wolle Seymor hinaus, öffnete sie die hintere Tür, so dass ihr Katerchen mühelos auf leisen Pfoten auf dem Waldboden landete. Sie warf die Flasche wieder nach hinten und stützte sich auf die Autotür, so dass Seymor sie nicht sehen konnte, während sie die kurz die Augen schloss. Sie war wirklich müder als gedacht, aber wollte sie Seymor gegenüber nicht zugeben, außerdem würde das gleich wieder vorbei sein. Erst seine Stimme ließ Alyssa kurz zusammen zucken und sie wandte sich nach Seymor um, der da vor ihr stand - völlig nackt. Was hatte er noch gleich gefragt? Seine Kleider...? Sie grinste Seymor schelmisch an und musterte ihn demonstrativ von oben bis unten, dann wand sie sich ab und griff danach auf den Rücksitz. Sie behielt die Kleider aber einen Augenblick länger, als nötig, während ihr Blick über seine schön geformte Brust glitt, den flachen Bauch, die bleiche Haute, unter der sich seine Muskeln weich abzeichneten, zu seiner Hüfte und sie grinste noch diebischer.

"Ich mag dich so, wie du bist, außerdem muss ich dich dann nicht noch mal aussziehen!", sie legte den Kopf schief und biss sie auf die Unterlippe, als wollte sie sich etwas sehr Unartiges verkneifen. Na bitte und schon war sie wieder wach und nicht mehr müde! Dann warf sie ihm lachend seine Klamotten zu. Während Seymor fragte, ob sie hier eine Rast einlegten und sein Magen zur Antwort lautstarkes Knurren von sich gab, nickte Alyssa. Sie konnte eine Pause auch gut gebrauchen.
Sie ging um den Kofferraum herum und wieder war da dieses sonderbare Gefühl. Sie stockte kurz - lauschte - spähte - nichts. Aber das Gefühl blieb... sonderbar...
Mit einem vorläufigen Schulterzucken ging sie weiter, waren wohl die Nachwirkungen des letzten Tages. Sie war froh, dass Seymor besserer Laune und dennoch war das Problem nicht geklärt. Vielleicht konnte sie so herausfinden, was da geschehen war. Ihre Hände umfassten sie Autotür und geschickt sprang sie auf den Sitz, ohne die Tür zu öffnen, dann tauchte sie ab und sammelte die Flaschen, die mittlerweile auf dem Boden herumkullerten ein und griff nach der Tüte mit Essbaren.
Sie nickte Seymor zu sich zu setzten und kramte in der großen Papietüte.

"Aaaaalso... ich hätte hier... keine Ahnung, ein Sammelsurium an Sandwiches, schätz ich mal...",dann hielt sie eine Banane gezückt in Händen und richtete sie auf Seymor, "...ein Paar Vitamin..." und vom Boden nahm sie eine weiter Dose: "Thunfisch!" Sie grinste wieder schief und hätte fast damit gerechnet, das etwas direkt auf sie zu geflogen kam. Aber sie beschloss, dass es doch besser war, dass Seymor sich selbst bediente. Außerdem gab es da noch die Tüte mit Süßigkeiten, allen möglichen Keksen und eine Reihe an Getränkeflaschen. Sie selbst verging sich an den Schockokeksen, die sie ungeduldig mit Zähnen aufriss, dann biss sie in einen viel zu großen Keks und streckte Seymor die Packung entgegen, während sie meinte: "Willschu? Keksche!"
Also, wenn das seine Laune nicht besserte, dann wusste sie auch nicht ! Sie selbst musste ja schon mit vollem Mund grinsen.
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Seymor
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 22:35

Als ob er nicht damit gerechnet hätte. War ja klar das Alyssa es ausnutzen musste das sie seine Klamotten hatte. Sie ließ sich genüsslich Zeit damit ihn von oben bis unten zu betrachten, was ihn keineswegs störte. Solange seine Gedanken die vorangegangene Nacht ausblendeten war alles so als wäre nichts gewesen. Er grinste sie an. "Bitte?" sagte er doch da warf sie ihm bereits seine sachen zu so das er sie anziehen konnte.

Sein Magenknurren wurde von Alyssa mit einem grinsen und eienr umrundung des Autos beantwortet wo sie schließlich mit einem eleganten Sprung auf der Rückbank zum sitzen kam und ihn einlud sich hinzu zu setzen. Das ließ er sich nicht zweimal sagen, doch er öffnete lieber die Tür, irgendwie fühlte er sich noch nicht ganz so fit. Vermutlich hatte er zu viel geschlafen über den Tag hin weg. Im Auto kramte Alyssa alle möglichen Sachen zu Tage. Sandwiches, noch mehr Thunfisch und Kekse. alyssa stopfte sich gleich ein paar davon in den Mund und reichte ihm die Packung während sie mit viel zu vollem Mund und grinsend fragte ob er auch welche wollte.

Allein diese Aktion und die Tatsache das sie alles hinter sich gelassen hatten sowohl die Gefahren von New York als auch die gestrige "Unser Regenbogenfisch der leuchtet Wunderschön." sang er in seinem Kopf die Strophe des Kinderlieds. Dann nahm er sich einen Kecks und als er ihr erneut ins Gesicht sah musste er erleichtert loslachen. Er nahm sich auch noch ein Samdwich und aß ebenjenes bis auf den letzten Krümel auf. Dann suchte er zwischen den Taschen seinen Violinenkoffer und holte ihn herauf. "Was hältst du davon wenn ich ein wenig für uns spiele?" Er sah sich um und dann wieder glücklich zu Alyssa und küsste sie. "Ich würde gerne noch ein wenig hier bleiben! Irgendwie gefällt mir dieser Ort." Damit öffnete er den Violinenkasten und holte die Violine herauß ebenso den Bogen. Dann öffnete er die Tür küsste Alyssa erneut und trat aus dem Auto herauß ging zu einem Baum und lehnte sich dagegen Alyssa beobachtend und setzte den Bogen an. Eine erst leise Melodie löste sich von dem Instrument die nach und nach mit zunehmender Fröhlichkeit an ton gewann. Früher hatte Seymor nur selten fröhliche Lieder gespielt. Erst seit er Alyssa getroffen hatte spielte er diese mit eben solcher Leichtigkeit wie die Traurigen.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   09.11.10 23:09

Na bitte, es ging doch! Vollständig bekleidet, was eine Seltenheit war, wenn er in Alyssas Nähe war, saß Seymor nun neben ihr und nahm sich einen Keks. Doch als er sie betrachtete - sie musste echt zu albern aussehen - lachte er los. Aber allein für dieses unbeschwerte Lache hätte es sich tausend mal gelohnt!
Das Promlem nur war, dass sie selbst lachen musste - über sich selbst und einfach überall Kekse waren.
Kauen war ein Akt für sich! Aber irgendwann bekam sie wieder Luft und konnte auch wieder reden wie eine Erwachsene. Aber ab einem gewissen Alter entwickelte man sich wohl zurück und sie hatte diese Alter schon lange überschritten.

"Geistige Umnachtung!", stellte Alyssa fest, als würde es alles erklären und vergnügte sich weiter mit den Keksen bis sie die halbe Packung verspeist hatte und nun wahrscheinlich an einer Überdosis Zucker litt. Dann beugte sie Seymor wieder nach vorn und kramte nach etwas, gerade setzte sie an:
"Was suchst...", als er bereits den Violinenkasten zu Tage förderte und sie bereits fragte, was sie davon hielte, wenn er spiele. Alyssa nickte nur glücklich zur Antwort und wurde sofort darauf geküsst.
"Hmm...das war wohl die richitge Antwort gewesen!", grinste sie wieder, das das Grinsen schwand bald zu einem seelingen Lächeln. Und Seymor hatte Recht, es war wiklich schön hier und sie hatten Zeit hier zu bleiben, so lange sie wollten.
"Bleiben wir. So lange du willst.",fügte sie hinzu.

Zu ihrem Erstaunen machte sich Seymor daran auszusteigen, doch davor küsste er sie. Aber als er sich wieder von ihr löste, setzte sie einen traurigen, schmollenden Blick auf, der ausdrückte: "mehr?" Doch Seymor ging mit der Geige zu einem Baum lehnte sich dagegen und begann zu spielen. Seine Melodie begann langsam, fast schon melancholisch, so wie er sie an ihrem ersten Treffen gespielt hatte, doch sie wurde zunehmend beschwingter, heiterer, leichter. Alyssa war währenddessen im Wagen geblieben, sie war näher zur Tür gerutsche und hatte ihre Unterarme auf die Tür legelegt und ihren Kopf darauf gestützt, so dass nur ihr Kopf und ihre Schultern aus dem Wagen heraus schauten, während sie die Beine auf unmöglichste Art unter ihrem Körper verrenkte. Seine Augebn betrachteten sie aufmerksam und auch ihre Augen sahen ihn gebannt an. Seit Stunden waren ihre Augen reglos und grau geblieben, doch jetzt wo sie ihn so betrachtete, veränderten sie ihr Farbe. Zunächst leicht, der warme Goldton kehrte ganz zaghaft zurück. Sie liebte es ihm beim Spielen zu zuschauen und das stand deutlich auf ihren Zügen, die so verträumt und freidlich wirkten. Glücklich. Sie bewunderte, wie seine Finger über den schnalken Hals glitten und wie sie fest angespannt den Bogen hielten. Was er wohl selbst gerade dachte?
Bewunderung und tiefe Zuneigung stand auf ihren ebenmäßigen Zügen, ihre vollen, roten Lippen verzogen sich zu der Andeutung eines Lächelns und sie wirkte entspannt und ausgeglichen. Einfach glücklich. Die Melodie hallte durch den Wald und von fern hörte man ein ganz leises Echo, das seine Töne erwiderte, es gab der Melodie ein unglaubliche Tiefe und Weite.
Als die Melodie eine kurze Pause machte, noch bevor die Töne verhallt waren, fragte Alyssa mit ruhiger Stimme:
"Woran denkst du, wenn du spielst?" Sie wollte es wissen, vor allem, wenn er sie so betrachtete.
Wenn er spielte, dann vergaß sie die Welt. Im Moment fühlte es sich so an, als hätte die Welt sie vergessen und die Zeit wäre stehen geblieben.
"Ich könnte auf ewig so hier mit dir bleiben!", murmelte sie, noch bevor sie realisiert hatte, was sie da überhaupt tat.

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Seymor
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BeitragThema: Re: Blinder Passagier - Minneapolis   10.11.10 15:21

Seymor hätte nicht sagen können wie lange er da an den Baum gelehnt gestanden hatte. Irgendwann hatte er sich selbst in Alyssas Blick und der Melody eingefangen und ließ die Violine die Bilder und Erinnerungen an die vielen schönen Momente die er mit Alyssa verbracht hatte in Noten die er nicht kannte Ausdruck verleihen. Vermtlich war sogar einiges an Zeit vergangen, doch Alyssa schien es ähnlich wie ihm zu gehen und irgendwie obwohl sie sich im Moment nicht Körperlich so nahe waren wie sie es sonst die meiste Zeit waren fühlte er sich während er spielte mit ihr Verbunden. So als ob die Musik das Band zwischen ihnen Sichtbar machte.

Schließlich wurde seine Aufmerksamkeit wieder erweckt als Alyssas Worte an sein Ohr drangen. Langsam ließ er die Melody ausklingen. Immer gemächlicher wurden die Streichungen bis schließlich nur noch das verhallen des letzten einen Ton hinterließ. Ebenso gemächlich wie er aufgehört hatte das Instrument zu spielen ging er auf Alyssa zu und lächelte dabei glücklich. Der Vorabend war dank der Musik völlig aus seinen Gedanken verbannt. Was vermutlich mit den Erinnerungen zu tun hatte die er dabei erneut erlebte und fühlte.

Als er beim Auto ankam beugte er sich zu Alyssa hinunter die Violine samt Bogen in der rechten, während die linke ihre Wange entlang strich und sie dann für einen zärtlichen Kuss zu sich zog. "Ich habe mich an unsere gemeinsame Zeit erinnert." Immer noch stand das glückliche lächeln auf seinem Gesicht das auch von seiner ganzen Mimik wieder gegeben wurde. Er fühlte sich vollkommen befreit jetzt wo sie Chicago verlassen hatten. New York und den Krieg den man dort führte hinter sich gelassen hatten und er jetzt einfach nur mit Alyssa von einem Ort zum nächsten ziehen würde. Die Welt erkunden.

Noch einmal zog er sie zu sich und versiegelte ihre Lippen mit den seinen. Während er die Augen schloss.
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