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 Ein Hauch von Wahnsinn

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Gott
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BeitragThema: Ein Hauch von Wahnsinn   16.02.12 14:51

das Eingangsposting lautete :

*

Ein Hauch von Wahnsinn

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City of Thunder Bay – Ontario, Kanada
Whitney Court - 625 Beverly Street


02.-10. Oktober 2009

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Seymor
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 8:26

Nicht sehr einfallsreich, dachte sich Seymor, als er früh genug erkannte, dass es sich erneut um eine Attacke handelte, die auf den Boden begrenzt war. Eigentlich hätte er erwartet, dass sie ihre Taktik spätestens nach seinen vorherigen Worten verändern würde. Doch sie ließ eine Welle an Energie auf ihn zurollen. Im Boden, den sie durchpflügte, hinterließ sie eine Furche, wie nach einer Sprengung. Nun, was Bonny richten konnte, konnte Faye zumindest schon mal wieder zerstören. Nichtsdestotrotz wurde es Zeit auszuweichen und er sprang wie schon einmal darüber hinweg und flog als Vogel auf sie zu. Er wollte sie zwar eigentlich nicht verletzen, doch er wollte ihr zumindest eine schwere Lektion erteilen. Er achtete auf seine Umgebung und erwartete eigentlich eine Überraschung. Ein Wurfgeschoss, das sie vorbereitet hatte oder eine weitere Kraftwelle, die sich nun gegen ihn Richten würde. Nun mit ersterem hatte er auch recht und wäre er kein Vogel gewesen wäre der Schlag auch ziemlich treffend gewesen. Doch die größere Perspektive des Vogels ließ ihn die Gefahr aus den Augenwinkeln erkennen, die für einen Menschen oder selbst für die Raubkatze noch im toten Winkel gewesen wäre und bei der er wohl zu spät hätte reagieren können. Doch so war es ein Leichtes für ihn dem Geschoss durch eine leichte Seitwärtsdrehung und einem Höhenanstieg auszuweichen und noch in der selben Bewegung wieder auf sie zu zustürzen. Hätte er gewollte, wäre sie nun in seiner Gewalt. Hätte er die Raubkatzenform gewählt, hätten sich seine Krallen in sie bohren, seine Zähne in ihr Fleisch eindringen und sie töten könnten. Doch damit würde, selbst wenn er das alles nicht vorhatte, schon allein durch die Wucht die Gefahr bestehen, dass sie sich ernsthaft verletzen könnte und das wäre dann zu viel der Lektion. Dann kam ihm eine Idee, er überlegte was er von Bonny wollte, zog eine Runde und dachte dabei darüber nach, warum er eigentlich auf diese drei Gestalten beschränkt war, es war ja auch der Puma hinzugekommen und auch den Bussard und den Kater hatte er wohl irgendwann angenommen, also weshalb konnte er nicht auch noch andere annehmen, wenn er es wollte? Oder wer sagte eigentlich, dass er es nicht konnte. Genau das war es doch, was er auch mit Bonny herausfinden wollte. Nun dann könnte er ja bei sich anfangen. Doch er hatte zu lange überlegt und Faye, die wohl mit einem Angriff gerechnet hatte, schien etwas verwirrt zu sein, doch sie hatte sich etwas gefasst und nun flog ein weiteres Geschoss auf ihn zu. Es riss ihn gerade noch rechtzeitig aus seinen Gedanken, sodass er mittels eines Sturzfluges ausweichen konnte. Doch jetzt wusste er was er versuchen wollte. Wäre er ein Mensch gewesen hätte sich nun ein böses Lächeln auf seinem Gesicht abgezeichnet. Es war riskant, da er nicht genau wusste, wie gut er die Gestalt auf Anhieb hinbekam, allerdings war es nur fair, dass er auch ein wenig ausprobierte. Für sie war es ja schließlich auch eine neue Kampfsituation. Wieder flog ein Geschoss auf ihn zu, doch diesmal wich er nicht aus, sondern tauchte, während er weiter auf sie zuflog, darunter hindurch und steuerte sie an. Es war unverkennbar, dass ein Angriff folgen würde und er war zu nahe, als das sie ein neues Geschoss verwenden würde können.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 12:39

Fast wie sie es geahnt hatte, wich der Puma aus und war bald darauf ein Vogel, der sie umkreiste. Nun denn! Faye sah vor sich einen spitzen Ast, perfekt um diesen als Speer zu verwenden. Das Holz folgte einer kleinen Handbewegung, brach vom Baum und sauste in gewünschter Richtung, wieder auf den Seymor-Vogel zu. Geschickt wich dieser aus. Mist. Er kam ihr immer noch stetig näher. Aber sollte er es doch versuchen. Sie grinste schief. Der Schutzschild war nicht länger an die Macht von Hexchen gebunden, sondern an die Mutter Erde selbst, was ihn um einiges stärker machte und Faye die Möglichkeit gab gleichzeitig anzugreifen und sich dabei zu schützen, zu mal der Schutzschild gerade einmal einen Meter im Durchmesser hatte. Der Vogel kreiste und kreiste? Hatte er denn nicht vor anzugreifen? War das alles? Während er sich weiterhin Zeit ließ, erspähte Faye weitere Fichten, deren eingetrocknete und gebrochene Äste die perfekten Geschoss abgaben. Wieder eine Handbewegung. Krachen. Sausen. Wieder traf das Geschoss ins Leere. Der Vogel stieg. Gut, sie peilte ihn erneut an. Wieder nichts. Er stützte. Ein viertes Geschoss pfiff auf ihn zu, während er im Stutzflug war und streifte knapp sein Federkleid. Kein Taumeln. Kein Stürzen. Faye hielt inne. Gut, sollte er es doch versuchen, an ihrem Schutzschild würde er abprallen wie eine Fliege an Glas, wenn er so weit kam. Sie nahm all ihre Kräfte zusammen, ballte sie und schleuderte sie Seymor entgegen durch den Schild, der die Energie passieren ließ ohne auch nur schwächer zu werden. Dieser Energiestoß der sich nach den Seiten ausdehnte und ein größeres Spektrum erfasste, sollte genügen um so ziemlich alles im Umkreis von sieben Metern aus der Luft zu fegen.

Sogar die anderen spürten die Kraft von Fayes Angriff und Alyssa schaute ernstlich besorgt zu Collin. Ihre Sinne schalteten auf Ausnahmezustand, schrien Alarm.
„Meinst du nicht, dass wir einschreiten sollten?“, fragte sie Collin zögerlich. Denn sie hätte Faye niemals eine solche Kraft zugetraut. Auch die anderen schauten gebannt auf das Schauspiel, ohne auch nur einen Gedanken an das eigene Training zu verschwenden.
„Ach was, Faye spielt doch erst!“, winkte Cassy ab. Bonny, die neben Alyssa trat, war sich da aber ebenfalls nicht so sicher und nahm Alyssa an der Hand, wie sie es oft mit den Hexen tat, ließ aber im gleichen Moment erschreckt los und erstarrte. Schaute Alyssa mit Angst und zugleich mit Sorge an, doch diese schien nichts bemerkt zu haben.
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Seymor
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 13:15

Seymor konnte die Kraft fühlen, die sich vor ihm aufbaute, er spürte wie sie immer mehr zunahm und dennoch hatte er nicht den Wunsch auszuweichen. In seinem Kopf hatte sich bereits ein Bild geformt. Das Bild einer Schlange, einer großen Schlange, einer, die es wohl selbst mit dem Puma aufnehmen konnte, er kannte sie aus Filmen, die er im Kino gesehen hatte, natürlich wusste er das echte Exemplare nie so groß wurden und auch er hielt sie in seinem Kopf kleiner. 2,5 Meter und dennoch groß genug um mehr als nur gefährlich zu sein. Er fühlte die Energie wie eine Druckwelle ihn zuströmen und zugleich fühlte er wie sein Körper sich zu verändern begann. Anders als sonst fehlte das Verständnis für das Tier, es war ein reiner Akt des Wollens, den er sich und seinem Körper aufzwang. Sein Körper begann sich zu verändern, während er noch die Geschwindigkeit des Sturzfluges mit seinen Flügeln abbremste, sodass es schien, als würde er vor der Energiewelle, die sich gerade in Bewegung gesetzt hatte, in der Luft stehen bleiben, wuchs sein Körper, die Federn verschwanden und er wuchs weiter. Dann fühlte er, wie die Energie von außen und auch von innen in seinem Körper brandeten. Die Welle hatte ihn also erreicht; Wut und zu gleich Panik begannen in seinem Kopf Platz zu nehmen. Das Bild verschwand und er fühlte, dass etwas falsch war, dass er die Kontrolle verlor. Dennoch begann sein Körper sich zu verändern. Er fühlte wie sein Körper immer länger wurde. Dann fühlte er wie der Druck der Welle gegen ihn schlug mit voller Macht und versuchte ihn wegzureißen, doch sein Körper war bereits zu schwer dafür. Dann öffnete er die Augen. Oder war er es, der sie öffnete? Irgendwie schien er sich dessen nicht sicher zu sein. Dann setzte sich sein neuer Körper in Bewegung. Ohne sein Zutun sah er wie ein Schlangenkörper, der nicht der war, den er als Bild gehabt hatte sich auf Faye zu bahnte. Er sah es durch die Augen der Schlange, dennoch waren es nicht seine Augen. Erst jetzt realisierte er wie klein Faye ihm vorkam. Dann begann die Schlange damit ihren Leib um den Schutzwall, der wohl dort sein musste, zu legen. Scheinbar völlig unberührt von dem Schlag, den sie zuvor abbekommen hatte. Wobei unberührt wohl nicht zutraf. Unverletzt doch sehr, sehr wütend. Erst jetzt, da die Schlange sich fast 4mal um den Schutzwall gewickelt hatte, verstand er wie groß er eigentlich war. Er musste mindestens 10 Meter Lang sein. Dann fühlte er wie die Muskeln des Körpers, der sich nicht wie seiner anfühlte begannen zusammen zu drücken mit einer Kraft, die wohl auch einen Bus hätte zerquetschen können.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 14:17

Sie sahen, was sich ereignete, aber keiner von ihnen schien es wirklich zu verstehen. Collin schaute zu Alyssa.
„Alyssa?“, war seine einige panische Frage, doch diese starrte nur in Richtung der Verwandlung und schüttelte den Kopf. Diese Form war ihr fremd. Der Kater war süß, der Vogel irgendwie schön anzusehen. Der Puma war majestätisch und zugleich gefährlich. Aber diese Form. Sie hatte etwas, dass ihr einen Schauer über den Rücken rinnen ließ und sie zugleich irgendwie abstieß. Nicht weil sie diese Gestalt widerwärtig fand, sondern weil sie ihr derart animalisch und fremdartig erschien. Ein greller und panischer Schrei erklang.
„Faye!“, rief Alyssa, aber diese saß bereits in der Falle. Auch die beiden anderen Mädchen waren mittlerweile vom Baumstamm aufgestanden, auf den sie sich zuvor zu Faye gesellt hatten, und hatten zu den anderen aufgeschlossen. Alyssa schaute sich in der Runde um. Ihre Gedanken ratterten und formten Ideen, die erst realisieren musste. Die Schlange war völlig außer Kontrolle und wich nicht zurück, sondern attackierte. Faye. Faye. Faye. Der Schild würde sicher nicht lange stand halten und die Schlange gab einfach nicht auf.
„Könnt ihr den selben Zauber wirken wie in der Bar, den, der ihn hat einschlafen lassen? Ich werde ihn solange versuchen abzulenken!“ Alle nickten einstimmig und Alyssa setzte sich bereits in Bewegung. Sie wusste noch nicht einmal woher die Zuversicht stammte, dass sie wusste, was sie tat. Dass sie das Richtige tat. Bald war sie bei Seymor und Faye, die ihrerseits von innen versuchte gegen den Schild an zu drücken mit aller Macht, ihn zu dehnen. Aber ein Flackern von Energie lag in der Luft, das Gewicht war mehr als Fayes Macht tragen konnte.
Seymor war zwar ein Monster von einer Schlange, aber Schlangen mochten es doch warm. Sie rannte weiter um den Schild, so dass sie sich vor der Schlange postierte, die Schlange sie einfach sehen musste. Wozu beherrschte frau schließlich Feuer. Alyssa entschied sich für das Herkömmliche. Schnell lag es in ihrer Hand, brannte hell und flog direkt auf den Kopf der Schlange zu. Streifte ihn leicht. Sie wollte ihn schließlich nicht verletzten. Immer schneller folgten die Treffer, auf Kopf und weiterem Rumpf. Der Angriff war mehr nervtötend, als er effektiv war. Das Feuer erlosch so schnell, dass es die Schlange nicht schwer verletzten würde, sondern lediglich auf sie aufmerksam machen würde und hoffentlich dazu anstacheln würde sie anzugreifen als die im Schild gefangene Faye.
„Du willst sie doch gar nicht fressen! Kleine Hexchen schmecken sicher gar nicht!“, rief sie der Schlange zu und begann sich zu nähern, während ihre Angriff leicht an Intensität zu nahmen.
Die anderen hingegen hatten Alyssas Vorsprung eingeholt und sich in sichere Entfernung von fünfzehn Metern am Waldrand postiert. Sie bildeten einen Zirkel aus den vier Mann, auch wenn sie unvollständig waren, fassten sich bei den Händen und begannen einen Singsang, der anders war als der in der Bar.
„Quiesce! Dorme! Quiesce! Dorme! Quiesce! Dorme! Quiesce! Dorme!...“, der Singsang ging immer weiter, nicht die gewohnten drei mal, sondern immer und immer wieder. Alyssa merkte, die die Müdigkeit auch sie befiel, aber sie riss sich zusammen und rannte wenige Schritte vor, in ihrer Stichelei inne haltend. Auch Fayes Schutzschild bröckelte immer weiter. Er würde jeden Moment brechen. Besorgt sah Alyssa nach Faye, die jedoch ihrerseits auch nicht untätig blieb. Ihr Körper löste sich vom Boden und schwebte in der Kuppel empor, bis diese in sich zusammen fiel und Faye nun in Höhre von drei Metern über dem Boden schwebte. Ihr fehlte wohl der Besen zum Vorankommen, dachte sich Alyssa, als eine zweite Faye grinsend neben ihr erschien.
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Seymor
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 14:47

Seymor sah wie Faye unter ihm immer mehr ins Schwitzen kam. Er wollte aufhören, versuchte gegen das Bewusstsein, in das er gesperrt war, anzukämpfen. Doch wie damals beim Puma, doch eigentlich noch schlimmer, denn damals hatte er zumindest das Gefühl gehabt, als würde sein Pochen gegen den Instinkt des Tieres Erfolg haben, doch hier war er wie in Beton verschlossen. Er fühlte sich absolut machtlos gegen die urtümliche Willenskraft des Wesens, in das sein Körper sich verwandelt und seinen Geist mehr oder weniger darin eingeschlossen hatte. Dann war es heiß. Er fühlte Hitze in seinem Gesicht und die Schlange legte ihren Blick wütend auf den Neuankömmling, der sich da so dreist einmischte. Die Zunge, die schon fast einem Seil glich, so dick war, sie züngelte heraus und und nahm den Geruch der anderen rund um sich wahr, die sie erst jetzt zu bemerken schien. Wieder Hitze und er verstand, dass Alyssa ihn wohl mit Feuer bewarf um ihn von Faye abzulenken, die sich nur noch unter Mühen gegen die Kraft der Schlange stemmen konnte. Weiter so, dachte sich Seymore, der weiterhin nur tatenlos zusehen konnte, wie sein Körper eigene Vorstellungen davon hatte, was er tun wollte. Dann ließ die Schlange lockerer. Er fühlte wie sich der Druck kurzzeitig abschwächte. Er konnte auch einen Singsang hören, auch wenn es nicht wie sonst klang. Die Geräusche selbst hatten ein Ganz anderes Muster, als er es selbst vom Puma und dem Kater gewohnt war. Er konnte das Gehörte nicht wirklich zuordnen, dennoch spürte er die Macht, die damit einherging. Er fühlte das Erschlaffen des Schlangenleibes, doch dann trat genau das Gegenteil ein, von dem was er erhofft hatte. Die Schlange schien verstanden zu haben, was hier vorging und nun war sie erst richtig wütend. Der Schlafzauber war wohl nach hinten losgegangen, doch zumindest lockerte sie ihren Griff weiter und als er durch seinen Leib fühlte wie sich die Schlange in Bewegung setzen wollte, geschah etwas Seltsames. Faye begann sich aus der Kuppel heraus zu bewegen und nach oben zu schweben. Die Schlange schenkte dem Feuer, das sie nicht einmal verletzte keine weitere Aufmerksamkeit, sondern züngelte erneut. Wenn auch animalisch, waren die Sinne der Schlange erstaunlich. Sie schien die Illusion nicht einmal wahrzunehmen, da sie sich nicht auf ihre Augen, sondern vor allem auf ihren Geruchssinn konzentrierte, wobei Seymor eher das Gefühl hatte, dass mehr Schmecken war. Nun, er wusste ja, dass Schlangen über die Zunge riechen konnten, dennoch war es ein erstaunliches Gefühl und das obwohl er wusste, wie gefährlich die Situation gerade war. Sie stellte sich weiter auf und schien nur noch auf den richtigen Moment zu warten. Gerade als der Kiefer sich anspannte, traf ein erneutes Feuer die Schlange am Kopf und um ihn herum explodierten die Eindrücke. Es war als würden seine Augen aufhören zu sehen und als wäre er geblendet worden. Bis vor einer Sekunde hatte er noch ganz genau gewusst, wo sich alle befunden hatten und jetzt schien alles verschwommen zu sein. Die Schlange schnappte wild um sich und züngelte in die Luft. Wütend. Zugleich fühlte Seymor dennoch wie die Macht der Worte zu wirken begann und es der Schlange zunehmend schwerer fiel sich auf ihre Sinne zu konzentrieren.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 15:06

Sehr langsam schwebte sie ein Stück nach links und hoffte inständig, dass Alyssa die Schlange ablenken konnte. Dann begannen ihre Kräfte jedoch zu schwinden. Sie begann zu sinken, direkt neben dem gewundenen, mächtigen Schlangenkörper, doch ihre Kräfte reichten nicht aus und so stürzte Faye die verbliebenen zwei Meter zu Boden. Alyssa zuckte bei dem Geräusch zusammen. Scheiße, hoffentlich bemerkte er sie nicht. Mit dem Sturz löste sich auch die Illusion neben Alyssa auf. Oh Scheiße, konnten die denn überhaupt nichts richtig. Alles musste man selber machen. Sie bewegte sich in Richutng Faye und verschwand dann noch im Lauf in einer Wärme- und Druckwelle, wie sie es sonst gewohnt war. War bei Faye. Half diese blitzschnell vom Boden auf. Wieder folgten Druck und Wärme, die waren bei den anderen. Ohne inne zu halten, öffneten die den Zirkel und nahmen die zitternde Faye in den Zirkel auf. Nun vollständig, setzten sie den Singsang immer weiter fort.
Wie war sie eigentlich so schnell hergekommen, fragte sie sich. Eben noch waren sie bei der Schlange und nun bei dem Zirkel. Sie hatte die Kraft des Feuers gespürt, noch im Lauf. Sonderbar. Sie schüttelte den Gedanken ab und lief wieder ohne an Konsequenten zu denken wieder zu der Riesenschlange, die nun viel ruhiger schien. Je näher sie kam, desto langsamer wurden ihre Schritte. Vielleicht würde er sie ja erkennen. Das Ganze hatte etwas sonderbar Vertrautes. Mit klopfendem Herzen und gewappnet für einen Angriff trat Alyssa immer näher an das Ungetüm heran. Die Sonnen, die nun langsam zu sinken begann spiegelte sich auf den glatten Schuppen der Schlange. Sie konnte die Körperwärme fast erahnen.
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Seymor
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 15:38

Langsam begann sich die Überflutung an Reizen zu legen und dem Geruch von Faye folgend schnappte die Schlange nach dem Ort, wo sie sie vermutete, doch sie schnappte schlicht nach Luft und wandte sich wütend um. Alle Gerüche kamen nun aus ein und der selben Richtung. Endlich legte sich auch wieder die Überreizung des anderen Sinns, den Seymor noch nicht genau zuordnen konnte, den die Schlange jedoch am ehesten gebraucht hatte. Der Schild um den sich die Schlange gewickelt hatte, war nun komplett verschwunden, weshalb die Schlange auch jegliche Versuche diesbezüglich aufgab. Dann begannen die Laute aus der Richtung, in der nun alle Gerüche führten, um noch einen Deut lauter zu werden und Seymor merkte wie die Schlange unter der erdrückenden Einwirkung dieses Singsangs, wie er vermutete, die Kraft verlor. Einzig die Wut hielt sie noch aufrecht, sodass sie sich langsam fast schon gemächlich herum drehte und auf die rötlich wirkenden Körper, die sich so deutlich von der Umgebung abhoben, zu schlängelte. Jemand löste sich von der Gruppe und lief auf ihn zu. Sie schien besonders rot zu sein, doch mehr konnte Seymor nicht mehr feststellen, denn dann wurde auch er müde und zuletzt fühlte er nur noch, wie sein Körper sich wieder in seine menschliche Form zurückverwandelte.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: Ein Hauch von Wahnsinn   28.05.12 16:17

Gerade als sie die Finger nach der geschuppten Haut ausstreckt und die Schlange sich nur gemächlich regte, begann der Körper bereits zu schrumpfen und Seymor lang vor ihr auf der Erde, in seinen Jeans, dem gewohnten Shirt und der Jacke. Sie ließ sich zu Boden fallen, kauerte sich neben Seymor und wand sein Gesicht zärtlich mit den Händen zu sich. Er schien ruhig und friedlich. Ein Blick über seinen Körper sagte ihr, dass er zumindest äußerlich keine Schäden der Verwandlung davon getragen hatte, was erstaunlich war, wenn man die Dimension und sicherlich die dafür notwendige Kraft beachtete. Ihre Finger strichen sanft über sein Wange. Sie betrachtete ihn einfach nur und wartete, bis er wieder die Augen aufschlug. Unterdessen war es still geworden und der Singsang hatte geendet. Alyssa schaute zu der Gruppe hinüber, die alle doch leicht mitgenommen aussahen und unschlüssig stehen bleiben. Wahrscheinlich hatten sie noch Angst. Allein Bonny stapfte auf Seymor und Alyssa zu. Ihre Schritte waren schnell und ebenso schnell war sie bei ihnen und ließ sich neben Alyssa nieder.
„Alles in Ordnung?“, fragte sie besorgt, mit dem Gedanken, dass ihre Kräfte von Hilfe sein könnten.
„Ich glaube schon.“, gab Alyssa leise zurück und bettete Seymors Kopf in ihrem Schoß. „Wie lange wirkt der Zauber denn?“
„So bald er nicht mehr gewirkt wird, müsste er sehr schnell vergehen. Kann sich nur um Minuten handeln.“, meinte Bonny und lächelte leise. Sie einem fragenden Blick zu Alyssa, legte sie ihre Hand auf Seymors Unterarm und Alyssa nickte. Bonny tastete langsam, auch wenn sie nicht genau wusste, was sie tastete, aber alle Energieströme schienen in richtigen Bahnen zu laufen. Also konnte er gar nicht so schlimm verletzt sein. Vielleicht etwas müde von den Nachwirkungen des Zaubers. Sie ließ von Seymor ab und schaute wieder Alyssa an.
„Bist du sicher, dass es dir gut geht?“, fragte sie zögerlich. Und Alyssa nickte irritiert und schaute dann fragend die Hexe an.
„Ich weiß nicht...“, meinte Bonny verlegen. „Es ist... es hat sich so angefühlt, als wärst du... schwach. Ich kann Energien fühlen und... ich nenne es einfach mal Lebenskräfte. Aber bei dir war da nur Feuer und kaum... Lebensfluss...“, sie brach ab, weil sie selbst nicht so genau wusste, wie sie es in Worte fassen sollte und weil auch Alyssa keinen Schimmer hatte von dem, was Bonny ihr zu erklären versuchte. Langsam trotteten auch die anderen näher, doch Faye bleib in einigem Abstand hinter der Gruppe zurück. Ihr hübsches Gesicht war blass und ihre Augen geweitet.
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