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 All Hallows' Eve

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BeitragThema: All Hallows' Eve   08.06.12 17:06

das Eingangsposting lautete :



*

ALL HALLOWS' EVE


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City of Thunder Bay – Ontario, Kanada
Whitney Court - 625 Beverly Street
31. Oktober 2009


*
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AutorNachricht
Seymor
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   25.08.12 13:28

Immer wieder stellte Seymor verwirrt fest, dass er alles andere als kämpfen mit dem Luchsmädchen vor sich wollte. Doch nur zu gut war es gewohnt, dass Spielen einer der besten Annäherungswege unter Katzen war und das war wohl bei Großkatzen nicht anders und zugleich fragte er sich, wie er auf die Idee kam, sich Bonny annähern zu wollen. Bis vor wenigen Momenten hatte er eigentlich noch einfach gedankenverloren alles angreifen wollen, was sich ihm anbot, doch die Verwirrung von zuvor hatte dieser jetzigen Platz gemacht, die doch um einiges süßer war als jene, die er zuvor gespürt hatte. Er fühlte sich Alyssa gegenüber irgendwie schuldig, da er Bonny in dieser Gestalt attraktiv fand und fragte sich auch weshalb es für ihn so einen Unterschied machte, dass er in der Pumagestalt war. Denn zuvor als Mensch war ihm kaum aufgefallen welch schöne Farbe ihr Fell hatte und ebenso wenig hatte er das Verlangen verspürt ihr seine Kraft demonstrieren zu wollen, um sich vor ihr zu profilieren, doch jetzt schien es ihm ein kaum unterdrückbares Verlangen zu sein, ihr zu beweisen wie toll er nicht war. Doch sie schien seine Verwirrung erkannt zu haben, die noch mehr verstärkt wurde, als die Verwandlung plötzlich zu schwanken schien und sie nutzte diese Verwirrung; beschleunigte, bevor Seymor es tat und setzte zu einem gekonnten Sprung an, den Seymor ihr mit Sicherheit nicht zugetraut hätte, wäre ihr die Verwandlung auch schon vor Wochen gelungen und sie hätte Zeit zum üben gehabt. Mit Leichtigkeit landete ihre Vorderpfoten auf seinen Schulterblätter und sie auf ihm. Auch wenn sie kaum Gewicht zu haben, wie es ihm vorkam, musste er ihr dennoch den gekonnten Einsatz ihres Körpers lassen. Während er ein spielerisches Beißen und Ziehen an seinem Ohr fühlte, gefolgt von einem Laut ihrerseits, verstärkte sich seine Verwirrung, die ihr Geruch in ihm ausgelöst hatte.

Von dem, was Alyssa tat, bekam er nur wenig mit, seine Sinne hatten sich hauptsächlich auf Bonny fixiert, auch wenn er aus den Augenwinkeln mitbekam, wie Alyssa eine nach der anderen vom Platz schickte. Doch jetzt war nicht die Zeit dafür; er hatte schließlich seinen eigenen Kampf auszuführen, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, ob es ein Kampf war. Sie schien ihrerseits nicht ernsthaft zu kämpfen sondern ihn lediglich zu provozieren. Seymor, der doch um einiges größer und schwerer war, stieß sich mit den Vorderpfoten ab, nachdem er seinerseits ein gespieltes Knurren über ihre Tat von sich gegeben hatte und versuchte sie dadurch abzuschütteln. Was ihm auch gelang, da sie ihm offensichtlich nicht weh tun wollte und von seinem Ohr abließ. Wieder dreht er sich ihr zu und umkreiste sie erneut und sie tat es ihm wieder gleich, doch diesmal war er derjenige, der zuerst angriff. Im Gegensatz zu ihr hatte er jedoch den Vorteil, dass er nicht von hinten angreifen musste, denn er war ohnehin körperlich überlegen, auch wenn sie vielleicht wendiger war, so konnte Seymor das durchaus durch seine größere Kampferfahrung wett machen. Doch schließlich wollte er sie auch nicht verletzen. Als er auf sie zusprang, wich sie zurück und versuchte auszuweichen, wie er bereits vermutet hatte und er nutzte ihr Rückwärtsbewegung mit seinem Schwung um mit seiner Schulter und seinem Kopf leicht unter ihren zu streichen und sie so auszuhebeln, dass sie kurzer Hand auf dem Rücken lag und ihm ihre Kehle und somit empfindlichste Stelle bloßgelegt wurde, während er über ihr stand und sie sanft an eben jene Stelle seine Zähne fühlen ließ. Der Puls ging schneller durch seinen Körper, als es diese kurze Anstrengung eigentlich verursachen würde und so nahe an ihrem Körper verwirrte ihn der Duft nur um so mehr und ein leises Schnurren durchflutete seinen Körper, während er von ihrem Hals abließ und stattdessen einmal mit seiner Wange die ihre entlang strich, um dann fast schon irritiert mit einem kurzen Satz nach hinten von ihr abzulassen.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   25.08.12 15:48

Sie hatte es nicht anders erwartet und war umso erstaunter, dass ihr das Manöver auf Anhieb gelang. Doch Seymor brauchte sich nur aufzubäumen und sie rutschte einfach von ihm ab. Sie hätte ihre Krallen gebrauchen können und es kostete sie auch Einiges an Konzentration gegen diesen Instinkt anzukämpfen. Eigentlich war es erstaunlich. Bonny hatte erwartet sich mehr wie ein Mensch zu fühlen, fremd in diesem Körper, zu denken wie ein Mensch, aber das alles tat sie nicht, auch wenn ihr Denkvermögen teilweise sicherlich klarer war als das eines Tieres. Sogleich ging sie in Deckung, aber er war einfach größer und stärker. Es hatte keinen Sinn, also wappnete sie sich für den Zusammenprall, der sie auch abrupter traf als sie erwartet hätte. Sein Schwung beförderte sie zu Boden und die Luft wich aus ihren Lungen. Dann waren seine Zähne um ihren Hals geschlossen. Sie spürte die Schärfe, obwohl da kein Schmerz war. Dennoch gab sie ein erschrecktes Japsen von sich und hielt die Luft an. Erst als dieses Geräusch folgte, das durch seinen gesamten Leib vibrierte und teilweise sogar ihre Kehle erfasste, dort wo er sie festhielt, erst da konnte sie sich etwas entspannen und schon bald ließ er von ihr ab und sie atmete wieder ein. Doch dann geschah etwas Merkwürdiges, sie fühlte wie er seinen Kopf gegen ihren rieb und erstarrte erneut. Teilweise war es doch neu ein Tier zu sein und weniger verletzlich zu sein als ein Mensch. Dann wich er sogar zurück? Wieso?
Geschickt sprang das Luchsmädchen auf alle Viere und wich zurück. Sie beobachtete ihn ganz genau. Aber er schien verwirrt zu sein. Ein fragender Blick zu Collin, der recht tatenlos das Ganze betrachtete und mehr verblüfft denn verängstigt zu sein schien. Wenn sie sich nicht täuschte, war da sogar Amüsement, das seine Mundwinkel umspielte. Aber noch brauchte sie keine Hilfe, noch wollte sie erproben wie weit sie gehen konnte. Sie legte ihren Kopf auf ihre Vorderpfoten und streckte die Hinterläufe durch, streckte sich genüsslich. In ihren Augen blitzte es und sie begann mit den Hinterpfoten an einer Stelle zu treten und das Gewicht von einer auf die andere zu verlagern. Dann sprintete sie los und rammte Seymor mit der Schulter voran. Aber dieser kam noch nicht einmal ins Straucheln. Bonny ließ sich zu seinen Pfoten fallen, bettete ihren Kopf erneut auf die Vorderpfoten und schaute unschuldig zu Seymor hinauf und gab einen wohligen Schnurrlaut von sich, in der Hoffnung, dass ihn dieser erweichen würde.

Nachdem also Cassy und Meredtih aus den Spiel waren, erlaubte sich Alyssa einen Blick auf das Geschehen nebenan. Sie beobachtete das Schauspiel und verstand nicht so ganz was beide da trieben. Na ja, aber Seymor war schließlich erwachsen. Auch wenn etwas nicht so ganz zu stimmen schien an seinem Verhalten. Sie konnte es nicht benennen, es war viel mehr eine Ahnung. Doch Faye lenkte ihre Aufmerksamkeit viel zu schnell auf sie. Noch bevor Alyssa etwas wirklich hörte, roch sie Blut. Warmes, frisches Blut.Der Geruch danach erfüllte den Raum. Es dauerte bis sie realisierte, was da überhaupt geschah. Faye hatte einen Athame vom Tisch an der Wand levitiert, mit dem sie sich einen Schnitt über die Handfläche gezogen hatte. Das Blut klebte noch an der Klinge. Leise murmelte sie:
„Blut von meinem Blut. Mütter meiner Mutter. Meine Schuld vergelte ich. Mit Blut bezahle ich!“ Glaubte Faye denn wirklich, dass ein bisschen Blut sie so sehr ablenken könnte? Erstaunt zog Alyssa die Augenbrauen hoch und betrachtete das kleine Rinnsal, das sich Fayes Hand hinab stahl und zu Boden tropfte. Aber da stellten sich ihr alle Nackenhaare auf, eine Gänsehaut rann über ihren Körper. Und ihre Instinkte schrien alle: Rot! Das konnte nichts Gutes verheißen. Es war genauso wie beim Brett gewesen. Wieder war da eine übermächtige und kalte Präsenz. Zumindest glaube Alyssa diese zu spüren.
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Seymor
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   26.08.12 14:04

Schnell hatte Bonny sich wieder aufgerappelt und stand ihm gegenüber, während sie weiter zurück wich, so als ob sie ebenfalls ein wenig verwirrt wäre. Vermutlich darüber, dass er sie so einfach hatte entkommen lassen. Sie warf einen kurzen Moment zu Collin und Seymor folgte ihrem Blick, doch dieser schien sich raus zu halten. Gut so, sonst müsste Seymor wohl oder übel dennoch ernster machen und sein ganzer Körper schien sich fast dagegen zu wehren, auch nur ansatzweise ernst zu machen. Ihr seinen Überlegenheit zeigen: ja. Aber auch nur in Betracht zu ziehen mit ihr zu kämpfen und zu riskieren sie zu verletzen, schien nicht in dem Repertoire seiner Gedanken vorhanden zu sein. Im Gegensatz dazu fühlte er immer mehr einen anderen Instinkt, der gegen seinen Willen pochte, der ihn zugleich verwirrte und dennoch kaum unterdrückbar schien. Doch ihm blieb nicht genug Zeit um weiter darüber nachzudenken, denn sie setzte bereits zu einer neuen Attacke an. Entweder schien sie zu erproben, was sie in der Lage zu tun war, oder Seymor hatte ihr doch mehr Kampfinstinkte zugetraut, als sie tatsächlich besaß. Denn sie versucht beinahe das selbe Manöver, das er zuvor bei ihr getan hatte, nachzumachen, nur mit dem Nachteil, dass er um einiges schwerer und robuster war als ihr schlanker Körper. Die Wucht ihres Aufpralls war zwar durchaus spürbar und mit Sicherheit hätte sie Seymor in seiner menschlichen Gestalt damit durchaus sogar von den Beinen holen können. Aber mit 4 kräftigen Beinen musste er sich nicht einmal wirklich anstrengen um dem Aufprall stand zu halten. Er gab sogar ein klein wenig nach um sie nicht die ganze Wucht der aufeinander treffenden Körper abbekommen zu lassen. Sofern man es deuten konnte, lag ein leicht selbstgefälliger und selbstzufriedener Ausdruck auf seinen Zügen und ein schnurrendes Geräusch war erneut zu hören. Doch sofort zog sie wieder seine Aufmerksamkeit auf sich. Nicht dass er es geschafft hätte sich auch nur ein Paar Momente lang auf etwas anderes als sie, ihren Geruch und ihre freien Bewegungen zu konzentrieren. Doch die Geste, die sie vollführte, weckte in ihm fast schon eine Art Beschützerinstinkt und er lockerte seine Haltung ein wenig, die - nachdem er sich für den Aufprall gewappnet hatte - noch steif gewesen war und begann damit sie einmal zu umkreisen, während er sie genau beobachtete und dann erneut vor ihr stehen blieb. Er senkte leicht seinen Kopf, sodass er fast auf Augenhöhe mit ihr war und schnupperte nun interessiert und offener. Er verstand nicht, was genau ihr Geruch in ihm auslöste und dennoch war er sich sicher das ihr Geruch ihn nahe um den klaren Verstand zu bringen schien. Erneut war ein Schnurren nun nahe an ihrem Ohr zu hören, während sich nur kurz ihrer beider Schnurrhaare streiften.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   26.08.12 16:09

Sein Körper, der doch um einiges massiver war als der ihre, entspannte sich und wie bereits gehofft, tat der Puma nichts um sie weiter an zu greifen. Stattdessen umrundete er sie und ihre Augen folgten ihm bei jeder Bewegung, doch auch sein Blick war mindestens ebenso wachsam. Schließlich stand er vor ihr und schnupperte. Als sie seine Schnurrhaare spürte, die die ihren streifte, kitzelte es sie. Und sie schüttelte den Kopf, drehte sich dann auf den Rücken mit allen Vieren nach oben und schaute zu dem Puma auf. Ihre Pfoten hingen leicht hinab auf ihren Brustkorb, der sich gleichmäßig hob und senkte. Und erst da bemerkte sie, wie nah er ihr eigentlich war. Aber Bonny dachte nicht länger wie Bonny. Sie folgte einfach ihrem Drang, ihrem Bedürfnis mit ihm zu spielen. Sie streckte den Hals durch, sodass sie ihn berühren konnte, was ohnehin nicht sonderlich schwer war. Sie stubste mit ihrer Nase leicht gegen die seine. Neckend. Und wartete dann einen Moment um zu sehen wie Seymor reagieren würde. Aber dann kam ihr ein ganz andere Einfall. Sie streckte sich ihm entgegen und eher man sich versah, hatte sie die Vorderpfoten in seinem Nacken, die Läufe um seinen Hals und hielt sich an ihm fest. Ihre Krallen gruben sich in sein Fell um besseren Halt zu finden und ihre Muskeln spannten sich dabei an. Sie wollte sich unter gar keinen Umständen abschütteln lassen. Zugleich hob sie den Kopf ebenfalls an und vergrub ihre Zähne in seinem Hals, so wie er es bei ihr getan hatte, während sie sich an ihm festklammerte. Noch wusste sie nicht genau, wohin sie genau beißen musste um ihn zu töten, aber es reichte zumindest aus, dass sie vorerst Halt fand. Ihre spitzen Zähne musste er auch ohnehin schon deutlich spüren. Sie war sich zudem nicht ganz sicher wie fest ihr Biss wirklich war. Sollte er doch mal versuchen sie abzuschütteln. Gleiches mit Gleichem. Sie lernte schließlich von ihm, ging es ihr diffus durch den Kopf, während sie ihn festhielt. Alle anderen waren mittlerweile ausgeblendet.
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Seymor
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   27.08.12 7:06

Kaum, dass er ihr so nahe gekommen war, schüttelte sie den Kopf und drehte sich auf den Bauch. Ihre offensichtliche Unterwerfung machte es ihm nicht leichter ihre Vorgehensweisen zu verstehen. Viel mehr schien sie immer noch spielen zu wollen und weckte nur um so mehr den Spieltrieb in ihm, wobei auch seine anderen Triebe immer wieder gegen sein Bewusstsein drängten, sodass es ihm zunehmend schwerer viel gedanklich die Oberhand über die Instinkte zu behalten und je näher er ihr war, desto stärker schien es zu sein. Dann berührten sich ihre Nasen und diesmal zuckte er leicht, weil es ihn kitzelte und sah zu ihr hinunter und sie schien fast sagen zu wollen, jetzt spiel doch mit mir. Und dann streckte sie ihre Pfoten nach ihm aus und hackte sich schneller, als er verstand, was sie vorhatte, bei seinem Nacken ein und als er sich daraus befreien wollte, fühlte nun er Zähne an seiner Kehle, auch wenn sie zubeißen sollte, wäre der Biss wohl nicht tödlich. Offensichtlich konnte sie nicht wirklich abschätzen, wo sie ihre Zähne platzieren müsste, oder aber sie war vorsichtig um ihn ja nicht zu verletzen. Dennoch hatte sie ihn gut ausgespielt, wie er feststellte. Denn obwohl sie zwar ebenfalls in einer misslichen Lage war, wäre sie wohl schneller als er - sollten sie sich jetzt in einem wirklich Kampf befinden. Dennoch war es keine kluge Taktik. Sollte sie jemals in so einen Kampf verwickelt sein, würde sie den Kürzeren ziehen. Denn ein anderer, der ernst kämpfte, würde wohl nicht innehalten und so unvorsichtig sein und ihr so nahe kommen, oder aber gleich ihre schlechte Position ausnutzen und sie schwer verletzen. Er sah sich ein wenig abwartend um und überlegte, was er tun konnte und legte dann schlicht seine rechte Vorderpfote auf ihren weichen Bauch um ihr zumindest zu demonstrieren, dass ihre Lage ebenso misslich war. Denn er ließ sie leicht, aber dennoch bestimmt seine Krallen spüren, die an der empfindlichen Stelle ihrer Unterseite mit Sicherheit nur zu deutlich zu fühlen waren.
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Alyssa Raven
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Halbblut: Vampir-Phönix
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   27.08.12 19:59

Als sich seine Pfote auf ihren Bauch legte und sei seine Krallen drohend spürte, begann sie leise zu schnurren. Nicht alle Tage wurde Katze so gekrault. Sie ließ von seinem Hals ab und suchte seinen Blick um ihm zu zeigen, dass sie dies nicht im Mindestens störte. Bei einem anderen Gegner, das wusste sie, wäre sie schon längst ein Katzen-Schnitzel gewesen. Aber wieso hielt sich Seymor denn so zurück? Sie winkelte ihre Hinterläufe an, zog sie soweit an sich, bis die Ballen gegen seine Pfote drücken und trat ihn von sich. Dann ließ sie von komplett von seinem Körper ab und rollte sich wieder auf den Bauch. Schaute wieder abwartend und sprang dann – wie in einer Aufforderung: Fang mich doch! - zur Seite aus seiner Reichweite. Aus ihrer Richtung kam ein maunzender Schnurrlaut in seine Richtung: Kommst du? Damit begann sie nervös vor ihm auf und ab zu laufen, im Zick-zack.
Aber etwas anderes machte sie nervös. Sie roch Blut aus der Richtung der anderen und ihr Fell sträubte sich leicht. Ihre Konzentration auf Seymor verflog und ihre Augen musterten zuerst die Mädchen, die Alyssa bereits aus dem Spiel befördert hatte, doch diese waren heil. Alyssa hatte auch ihre Beherrschung nicht verloren. Nein, hier ging etwas viel mächtigeres vor.

Fayes Augen verdunkelte sich mit Macht und ihr Blick wurde undeutbar. Noch bevor Alyssa es kommen fühlte, streckte Faye die Hände in ihre Richtung aus, mit den Handflächen gerade zu Alyssa und Macht umschwirrte die Halbvampirin. Sie konnte nicht mehr sagen, ob Fayes Herz überhaupt noch schlug, ob sie noch lebte. Sie war schlicht abgeschottet von ihr durch pure Energie, die sie selbst auch nun umgab. Plötzlich wirkte eine Druckwelle auf sie ein, von allen Seiten. Sie konnte sich noch nicht einmal weg teleportieren, sondern sackte einfach zu Boden durch den großen Druck. Aber dort verweilte sie nicht lang. Die selbe Welle katapultierte sie in die Luft und Alyssa flog ein Paar Meter und dann gegen die Wand. Es gab ein lautes Krachen. Sie knallte wieder zu Boden und etwas Holzverkleidung und Putz rieselten auf sie hinab. Scheiße, was war denn das?! So was hatte sie bei Faye noch nie erlebt. Wo kam diese unbändige, undefinierbare, körperlose Kraft her, die all ihre Sinne betäubte?
„Scheiße! Faye!“, kam es von Collin. Aber das nahm Alyssa nicht richtig wahr, sie fühlte einen Schmerz, der durch ihren gesamten Körper floss. Ihr Blut schien zu kochen, jedenfalls fühlte es sich so an und ihre Glieder fühlten sich schwer wie Blei an.
„Glaubst du, ich kenne dein Geheimnis nicht?“, funkelte sie ihren Bruder an. „Wann wolltest du es denn mit uns teilen?“
„Wovon zur Hölle sprichst du?“, fragte Collin, nein er schrie regelrecht. Denn zugleich mit Fayes aufflammender Wut erhob sich Wind im Raum, obwohl alle Fenster verschlossen waren.
„Wann wolltest du mit uns die Quelle deiner Macht teilen?“, stichelte Faye weiter. Collin erwiderte ihren Blick nur.
„Ganz recht! Wieso bist du stärker als wir alle? Wieso kannst und weißt du mehr als wir!“
„Weil ich das Oberhaupt dieses Zirkels bin!“, kam es angespannt von ihm.
„Ja, weil du das Grimoire unserer Vorfahren gefunden hast. Glaubst du denn wirklich du seist der Einzige, der das könnte?“ Scheiße, ihre Kopfschmerzen nahmen immer weiter zu. Alyssa kauerte nur auf dem Boden und hielt sich die Hände vors Gesicht. Blut rann in einem kleinen Rinnsal aus ihrer Nase. Konnten Vampire Nasenbluten haben?
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Seymor
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   28.08.12 10:52

Seymor wollte gerade Bonny nachsetzen, als sowohl Bonny, als auch er innehielten. Ein Schauer rann ihm über den Rücken und erst jetzt roch er den Geruch von Blut. Danach ging alles so schnell und doch schien alles wie in Zeitlupe an seinen Augen vorbei zu ziehn. Der Geruch von Bonny war längst aus seinen Gedanken vertrieben, als er eine Szene zu sehen bekam, die ihn nur zu sehr an das erinnerte, was im Lagerhaus geschehen und noch nicht lange zurück lag. Alyssa die scheinbar wehrlos mit irgendetwas rang und schließlich wurde sie zurück und weg geschleudert. Er hörte mehrere Knackende Geräusche, doch es war undeutbar, ob sie von Alyssas Knochen oder von der Wand stammten, von der Stückchen bröckelten, während Alyssa zu Boden fiel. Seymors Gestalt veränderte sich ohne sein offensichtliches Zutun. Sein Körper wuchs und wurde muskulöser. Die Pranken, die zuvor gefährlich und doch die eines Pumas gewesen waren, wurden größer und folgten dem muskulösen Beispiel des restlichen Körpers. Es ertönte ein ohrenbetäubendes Brüllen im Raum, als der gewaltige Löwe, der jeden im Raum selbst mit dem zum Sprung eingezogenen Kopf, zum Angriff ansetzte. Noch während er seine Form vollendete, stürzte er auf Faye zu. Wer seine Augen sehen konnte, erkannte pure Mordlust in ihnen, doch diesmal war es keine tierische, sondern auch die seine. Es war auch der Wille dieses monströsen Geschöpfes mit dem goldenen Pelz, welches - wenn es sprang - wohl die Decke zu zerstören drohte in all seiner Wut. Diese Bilder von Alyssa waren es, die in ihm dies auslösten, die all seinen Schmerz kontrollierte und ihn auf Faye zusteuerten ließen. Zweimal berührten seine Pfoten den Boden, dies reichte aus um die Entfernung zwischen ihnen zu überbrücken. Der 2 Meter hohe und über 3 Meter lange Löwenkörper schien regelrecht mit aller ihm verfügbaren Geschwindigkeit und Kraft auf Faye zu zurasen.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   28.08.12 15:10

Bonnys Augen beobachteten voller Unverständnis das Geschehen. Alyssa, die vielleicht verletzt am Boden kauerte. Faye, die ungeheure Kräfte zu entwickeln schien und Seymor, dessen Gestalt vor ihren Augen wuchs. Das nahezu riesige Tier preschte auf Faye zu und sprang. Alles geschah so schnell, dass Bonny nicht wusste, wie ihr geschah. Ihr eigener Körper reagierte auf die Situation, wurde wieder größer, menschlicher, bis sie auf zwei Beinen stand. Die gesamte Luft war geladen von Macht. Von Energie und wenn nicht bald etwas passierte, würde zumindest Faye sicher sterben.
„Es reicht!“, erklang eine weibliche Stimme, die mehr Macht hatte, als Faye und Collin zusammen. Bonny tat in ihrer menschlichen Form ein Paar Schritte vor. Ihre Hände richteten sich gegen das Tier und die Hexe und sie bündelte die Energie zwischen ihnen. Beide wurden von dieser Macht ergriffen und – so wie Alyssa zuvor – an die jeweilige Wand in ihrem Rücken Rücken geknallt wurden. Der Wind erstarb sogleich. Drei Herzschläge hielt Bonnys Kraft an und den Löwen an der Wand bei Collin fest und Faye an der gegenüberliegenden Wand bei den beiden anderen Mädchen.
Für Alyssa fühlte es so an, dass diese Macht, die Faye auf sie ausgeübt hatte, von ihr abließ und stattdessen in Bonnys Richtung floss, sich in ihre konzentrierte und zugleich von ihr ausging. Jedoch nicht mit dieser zerstörerischen Kraft, wie sie sie zu spüren bekommen hatte. Nein.
Doch der Körper des Mädchen hielt dem Energiefluss nicht lange stand und so sackten die Hexe und der riesige Löwe zu Boden und sie tat es ihnen gleich. Jeder Muskel in Bonnys Körper summte vor Spannung und Energie, die hindurch geflossen war. Collin eilte ihr schnell entgegen und kniete sich zu ihr um sie aufzurichten. Sie war bei Bewusstsein, doch kaum dass die Macht sie verlassen hatte, kam der Wind zurück.
Alyssa brummte zwar der Schädel, aber ansonsten fühlte sie sich ganz gut. Mit dem Handrücken wischte sich Alyssa das Blut aus dem Gesicht und stand auf. Ihre Augen suchten nach Seymor. Aber wie ihr ein Blick durch den Raum offenbarte, war sie nicht das einzige Opfer des magischen Angriffs gewesen. Was zur Hölle war das? Doch auch Faye war neben ihr wieder auf den Beinen und Alyssa merkte wie sich die Kraft um sie wieder bündelte. Diesmal bemerkten es die anderen jedoch ebenso.
„Faye!“, warnte Collin mit einem teils angstvollen, teils warnenden Unterton. „Du weißt nicht, welche Mächte du da herauf beschwörst!“
„Doch! Die unserer Vorfahren! Der Hexen aus Salem! Sie sind jetzt hier auf meiner Seite!“
„Bist du denn so blöd! Oder stellst du dich nur so dumm?! DAS ist nicht DEINE Macht! Es ist ihre und sie entscheiden, ob sie dir ihre Macht geben oder ob sie sie gegen dich richten!“
„Das sind unsere Mütter, Großmütter, Urgroßmütter! Wie können sie sich denn gegen uns richten?“, lachte Faye ungläubig.
„Indem du die Macht nicht verdient hast. Schon gar nicht für Unrecht!“, blaffte er sie an. „Alles hat seinen Preis. Hast du es dennoch noch immer nicht gelernt?“
Bonny war wieder mit Collins Hilfe auf den Beinen und stützte sich leicht auf ihn, aber ihr Blick wanderte wieder in die Richtung, in der Seymor verschwunden war.


Zuletzt von Alyssa Raven am 10.09.12 0:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Seymor
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   30.08.12 15:45

Die Druckwelle erfasste ihn, noch bevor er sie kommen fühlte. Mitten im Ansturm wurde seine Flugbahn umgekehrt, als wäre er ein Blatt im Wind und nicht ein 800kg schwerer riesiger Löwe. Mit der selben Geschwindigkeit und Wucht, mit der er auf Faye zugesprungen war, wurde er nun rückwärts geschleudert. Sein Körper, bereits betäubt von der Druckwelle, schlug mit einer Intensität rücklings gegen die Wand, dass er dachte alle seine Knochen müssten bersten, doch das war nicht der Fall. Denn anstatt dass seine Knochen brachen, gab es einen markerschütternden Laut, als der Löwe mit all seinem Gewicht an der Hauswand auftraf, waren es bei Alyssa kleine Brocken gewesen, die zu Boden gefallen waren, brach er nun dort, wo er dagegen geschmettert wurde, mit samt einem großen Teil der Hauswand durch die Fassade hinaus und wurde dort noch gut 10 Meter weiter geschleudert, bis er rollend und schließlich mit betäubenden Schmerzen zum Erliegen kam und er nicht einmal genau sagen konnte, wo oben oder unten, geschweige denn was eben passiert war. Jede einzelne Zelle seines Körpers schien zu schmerzen und es war ihm nicht einmal möglich den Kopf zu drehen um zum Haus zurück zu sehen. Einer seiner Hinterläufe sah merkwürdig verdreht aus, wie er fand, doch er konnte unter all den Schmerzen nicht heraus fühlen, ob er ihn Bewegen konnte. Letztlich fehlte ihm ohnehin die Kraft dafür.
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Alyssa Raven
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BeitragThema: Re: All Hallows' Eve   10.09.12 0:08

Es dauerte wenige Herzschläge, bis Alyssa alles verarbeitet hatte und wirklich feststellte, dass das Loch in der Wand tatsächlich da war. Sie ging zunächst näher heran. Ihre Finger streckten sich nach dem bröckelnden Mauerwerk aus, bis ihr der Blick hinaus Seymor zeigte, der unbewegt da lag. Sein Körper schien sonderbar verdreht. Scheiße! Ohne zu überlegen, sprang sie einfach hinaus und landete eineinhalb Stockwerke tiefer auf dem Boden und kam sogar auf ihren Füßen auf, ohne dass ihr dieser Sprung auch nur den geringsten Schaden zugefügt hätte. Ihr Herz schlug schneller, überschlug sich nahezu, als sie auf Seymor zu rannte. An das Teleportieren dachte sie nicht einmal. Schlitternd kam sie vor ihm zum Knien. Es war kein wirkliches Bremsen, sondern viel mehr ein sich neben ihm zu Boden werfen. Ihre Hand strick sogleich über seinen mächtigen, breiten Rücken bis zu seinem Kopf und sie beugte sich zu seinem riesigen Kopf hinab um zu sehen, ob er noch atmete, was er bei der Göttin noch tat. Sie schüttelte ihn leicht, falls das überhaupt bei dem großen Körper möglich war um ihn wieder zu Bewusstsein zu bringen, oder vielleicht auch zu ihr.
„Faye, genauso, wie sie dir ihre Macht geben können, können sie sie auch mir geben!“, hörte Alyssa Bonny regelrecht schreien und hoffte, dass diese sich bald auf den Weg zu ihr begeben würde. Dann folgte ein erneutes, lautes Rumpeln und ein erstickter Schmerzensschrei, dann hastige Schritte. Aber sie bettete ihren Kopf in seinem Fell.
„Es tut mir so Leid!“, schluchzte sie leise. „Ich wollte dich nicht schon wieder meinetwegen in Gefahr bringen.“ Und dennoch schien sie es nahezu immer zu sein, die ihn ständiger Gefahr aussetzte. Ihre Hände begannen ihn zu kraulen, während sie auf Hilfe wartete, denn sie selbst fühlte sich so hilflos. Sie wusste einfach nicht, was sie für ihn tun konnte, wie sie ihm helfen konnte. Aber da waren auch schon Schritte, die immer näher kamen: von zweien. Alyssa schaute auf und sah Bonny, die bereits wieder auf den Beinen war.
„Kannst du ihm bitte helfen?“, fragte Alyssa mit leiser Angst in der Stimme und Bonny nickte. Sie kniete sich ebenfalls zu Seymor und ihre Hände berührten seinen verdrehten Lauf. Es war nicht schwer zu erfühlen, dass er ausgerenkt war. Aber bei dieser Größe konnte sie wohl kaum etwas ausrichten, zudem hatte sie zu große Angst jetzt zu heil, da sie womöglich sogar größeren Schaden als Nutzen anrichten konnte.
„Seymor, du musst dich zurück verwandeln, hörst du?“, fragte Bonny leise. „Wir müssen uns um deine Verletzung kümmern.“ Ihr Stimme klang bestimmt und sachlich. Die Frage war nur, in wie weit Seymor er selbst war und in wie weit er die Raubkatze war. Alyssa schmiegte unterdessen wieder ihr Gesicht gegen seinen Hals und setzte ihr Streicheleinheiten fort.
„Wenn du willst, kann ich dir helfen wieder deine menschliche Gestalt anzunehmen.“, schlug Bonny fürsorglich vor. Vielleicht hatte er ja zu große Schmerzen um sich zurück zu verwandeln.
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