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 March of the proud black Templar

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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: March of the proud black Templar   22.12.12 23:29



*

MARCH OF THE PROUD BLACK TEMPLAR






Moskau
Hilton, Leningradskaya
20./21. Dezember 2012


*



Zuletzt von Max Wolkowa am 09.01.13 15:14 bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   22.12.12 23:46

Jeromy stimmte in sein Lachen mit ein und er fragte sich warum es nicht schon immer so zwischen ihnen gewesen sein konnte. Lag es wirklich nur an ihm, war er durch die Macht, die er hatte, so ein anderer Mensch geworden, dass selbst Selenya ihn nicht mehr akzeptiert hätte? Er seufzte innerlich; es nutzte ja alles nichts, außerdem wurde Jeromy mittlerweile kalt, was man auch ohne Gedanken lesen nachvollziehen konnte, wenn man bedachte, dass sie nur diesen Mantel trug. Er sah zu Hund und meinte dann zu Jeromy.
„So wies aussieht will er ohnehin lieber Schoßhündchen bei dir spielen, als mit mir zusammen zu arbeiten.“ Darauf erntete Ascan ein Knurren von Hund, doch Ascan grinste nur breit. Er wusste genau, dass Hund seine Gefühle zu ihm kannte. Hund war einer der wenigen, die genau wussten was Ascan fühlte und dachte und das machte ihn zu dem, was er war. Seinem besten Freund und Vertrauten und das wusste Hund auch, nichtsdestotrotz hatten sie in den zwei Jahren eine Vorliebe dafür entwickelt sich gegenseitig ein wenig aufzuziehen. Schon allein um der Nähe willen, die sie ständig miteinander teilten, war das aber wohl oder übel ein Muss, wenn man sich nicht irgendwann wirklich in die Haare kriegen wollte.
„Ich hab mir eine Suite im Hilton genommen. Zwar hätte ich auch im hiesigen Dozor unterkommen können, aber ich wollte mir erst mal selbst ein Bild über die Lage verschaffen, bevor ich einen offiziellen Besuch daraus mache.“ Er sah sie noch mal an und merkte wie sie ein Zittern unterdrückte. Wenn er sie noch länger hier sitzen ließ, dann würde sie noch krank werden. Also hielt er ihre Hand fest und auch Hund wusste, was zu tun war, denn einen Moment später saßen sie auf einer breiten Ledercouch vor einem Kamin, der sich nur einen Moment später entzündete. Entschuldigend sah er sofort zu Jeromy in der Annahme, sie würde gleich wieder einen ihrer Proteste beanstanden.
„Jaja, ich weiß, ich hab dich nicht gefragt, aber dir steht es frei jederzeit zu gehen, wenn du möchtest oder ich bringe dich auch hin, wo du möchtest, ich wollte nur nicht, dass du dir in dem nassen Mantel bei den Temperaturen den Tod holst.“
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 0:14

Katherina kraulte den armen als Schoßhund beschimpften Wolf noch intensiver. Sie beugte sich zu dem Mischling hinab, legte ihre Hand unter seine Schnauze und brachte ihn dazu sie anzuschauen, sie schaute ihm in die Augen und meinte mit wehleidiger Stimme:
„Ist dein Herr noch immer so gemein zu dir, du armer Wolf?“ Sie grinste zu Ascan herüber.
Kaum dass er erklärt hatte, dass er ein Zimmer im Hilton hatte, verschwamm alles vor ihren Augen und wandelte sich. Sie fühlte Wärme und bevor sie sich versah, sank sie in dem feuchten Mantel ich eine angenehm weiche Ledercouch ein. In ihrem Kopf schwirrte es wieder. So wie es das ab und zu getan hatte, wenn Ascan sie mit sich teleportiert hatte. Eine Mischung aus gespieltem, strafenden Blick und einem Grinsen traf ihn.
„Ich hatte dir doch bereits einmal gesagt, dass du mich vorwarnen sollst, wenn du das machst.“ Dass er sie hier her gebracht hatte, oder dass sie gehen wollte, darüber protestierte sie erst gar nicht. Ihr Blick schweifte durch den Raum. Das Zimmer war einfach riesig. Es hatte eine weite Fensterfront und zu den Füßen lag das Spinnennetz aus den bunt erleuchteten Straßen Moskaus. Über ihnen war eine riesige Glaskuppel, die den Blick auf den Sternenhimmel ermöglichte. Ein großer, moderner Kamin brachte. Die Möbel waren alle aus Leder und in höchster Qualität. Stattdessen stieß sie ein anerkennendes Pfeifen aus und grinste Ascan wie ein kleines Mädchen an.
„Eine Nummer kleiner, ging nicht?“ Aber sie kannte seinen extravaganten Stil und hätte fast damit rechnen können, dass er das teuerste Hotel nahm. Sie stand von den Ledermöbeln auf und wollte sich gerade des Mantels entledigen, als ihr wieder einfiel warum ihr kalt geworden war.
„Ähm...“, sie blickte an sich hinab und streifte sich zumindest die Stiefel und die Mütze ab um wenigstens damit nicht alles voll zu tropfen. Wie in alten Zeiten, dachte sie sich.
„Hättest du vielleicht ein Handtuch oder etwas für mich?“, fragte sie etwas schüchtern und legte ihre Hände an den Verschluss ihres Mantel und schenkte Ascan zugleich einen bedeutungsvollen Blick, der ihm nur zu deutlich zu verstehen gab, dass sie sonst nichts hatte, falls ihm das nicht aufgefallen sein sollte.


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 0:25

Ascan schenkte ihr ebenfalls ein Lächeln bei ihren Worten.
„Bitte lieber um Verzeihung, als um Erlaubnis.“, fügte er hinzu. „Auch wenn ich nicht mehr weiß, welcher dieser neumodischen Filme der letzten Jahre diesen Spruch in die Welt gebracht hat.“ Also saßen sie nun da in seinem Hotelzimmer und sie hatte wie damals eigentlich nichts anzuziehen. Die Situation brachte ihn wieder zum Lachen, als sie so da stand und sich die Stiefel und Mütze auszog und um ein Handtuch fragte. Doch die Sache war die, das er diesmal tatsächlich nichts anderes hier hatte als große Handtücher, nun doch natürlich könnte sie auch etwas von seiner Kleidung anziehen, aber Frauenkleider hatte er keine eingepackt. Er deutete auf eine Tür.
„Dort ist das Bad, ich könnte dir aber auch ein T-Shirt anbieten falls, dir das lieber ist?“, sagte er noch dazu, während Hund es sich bereits vor dem Feuer bequem machte und zusammenrollte beobachtend was sein Herrchen und Frauchen so machten. Jetzt war die Welt wieder in Ordnung, stellte er für sich fest. Ascan war wieder besser gelaunt und nicht mehr nur dieser Workaholic, der den ganzen Tag nicht einmal lachte und sein Frauchen, die die einzige zu sein schien, die ihm die Stirn bot, war auch wieder da. Alles in allem ein perfekter Tag, schloss er und ließ Ascan spüren, dass er zufrieden mit seinem Herrchen war. Man musste ja auch schließlich Lob aussprechen, wenn man schon mit ignorieren strafte.
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 0:50

„Was gibt es denn da zu lachen?“, rügte sie ihn, konnte sich aber ein Lachen nicht verkneifen, es war wirklich wie ein Déjà-vu. Sie überlegte sich das mit dem Shirt, wie es wohl wäre eines seiner Shirts zu tragen oder darin aufzuwachen? Nein, besser nicht, diese Dinger waren einfach zu kurz.
„Danke, ein Handtuch tut es auch!“, lächelte sie ihn an und blickte sich in die Richtung um, in die er gedeutet hatte. Eine große prachtvolle, weiße Tür: dort war wohl das Badezimmer. Noch auf dem Weg dort hin begann sie bereits ihren Gürtel zu lösen und den Mantel auf zu knöpfen. Kaum das die Zimmertür hinter ihr zufiel, fiel auch ihre Bekleidung. Das Badezimmer war nicht minder luxuriös; sie wollte erst gar nicht wissen, wie viel er dafür blechen musste. Max ging also an dem imposanten Waschtisch, der in Elfenbein und Gold gehalten war vorbei auf einen der Schränke zu auf der Suche nach einem Handtuch, doch fand sie etwas weit aus besseres. In einem der Schränke hingen Bademäntel: zwei davon sicher für einen Mann und zwei für eine Frau. Sie nahm sich also den kleineren, schlüpfte schnell hinein und prüfte in dem riesigen Spiegel noch einmal ihr Äußeres. Die Finger fuhren schnell durchs Haar, bis es locker um ihrer Schultern lag und ihr weit in den Rücken fiel, auch sonst blickten ihr zwei kecke Augen entgegen. Der Mantel wurde zum Trocknen auf einen Bügel gehängt und sie verließ das Badezimmer auch bereits und betrachtete Ascan, während sie den weißen, unglaublich weichen Bademantel etwas enger zog. Dann tippelte die zu dem Hund, der bereits vor dem Kamin lag. Er war sicher auch durch gefroren. Im Vorbeigehen beugte sie sich noch einmal hinab und strich durch sein Fell. Daraufhin ging sie weiter zu der riesigen Fensterfront und blickte hinaus.
„Die Aussicht hier ist wirklich atemberaubend!“, hauchte sie beeindruckt. Aber irgendwann sollte sie es doch eigentlich mal gewohnt sein, ständig beeindruckt zu sein. Kopfschüttelnd sah sie sich nach Ascan um.
„Weißt du, ich glaube, ich sollte mir ernsthaft etwas wegen meiner Kleider überlegen, sonst wird es zur Gewohnheit, dass ich mich kleiderlos in deinem Haus oder deiner Suite befinde.“, grinste sie.
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 9:18

Während sie im Bad verschwand, nahm er den Hörer, des antik wirkenden Telephongeräts und wählte die Nummer für den Zimmerservice.
„Ihren ältesten Wein und eine Auswahl an russischen Spezialitäten.“, mehr sagte er nicht und legte wieder auf. Wieder betrachtete er den Sternenhimmel für einen Moment, schüttelte dann jedoch den Kopf ob, seiner seltsamen Stimmung. Noch bevor Jeromy zurück kam, stand jedoch auch er auf und zog seinen Ledermantel aus. Er war zwar sein Lieblingsaccessiore jedoch für die Wärme, die sich nun in der Suite ausbreitete unpassend. Kam dass er wieder auf der Couch platz genommen hatte, ging auch die Badezimmertür wieder auf und Jeromy trat heraus, in einem schicken Bademantel. „Also hast du doch etwas mehr Stoff bevorzugt?“, stellte er grinsend fest, auch wenn sich zu vorher wohl nichts verändert hatte. Sein Blick wanderte mit ihr durch den Raum, während sie an Hund vorbeiglitt und ihn noch einmal streichelte und weiter schritt um einen Blick auf Moskau bei Nacht zu werfen. Er stand also auf und folgte ihr. Betrachtete die Stadt, die sich unter ihnen zu einem Meer aus Lichtern verschmolz. Ascan stand ein wenig seitlich hinter ihr, während sie sprach und ein Lächeln umspielte seine Lippen.
„Ich denke, ich könnte mich daran gewöhnen.“, gab er ihr zur Antwort, doch da klopfte es bereits an der Tür. Ascan ging zur Tür und öffnete sie woraufhin der Kellner herein fahren wollte, doch Ascan hielt ihn ab und reichte ihm ein reichliches Trinkgeld entgegen, bei dem sogar der Kellner, der es vermutlich gewohnt war mehr Trinkgelder zu bekommen, als in anderen Hotels üblich, die Augen aufschlug.
„Seid so gut und geht noch nicht schlafen, denn womöglich möchte ich noch die eine oder andere Flasche Wein.“ Damit nickte der Kellner und wartete bis Ascan die Tür schloss, bevor er sich umdrehte und ging. Ascan hingegen wartete nicht einmal bis die Tür ins Schloss fiel, sondern schob den Wagen, von dem bereits ein wunderbarer Geruch ausging, hinein in das Wohnzimmer, entkorkte den Wein und schenkte ihnen beiden ein. Anschließend kehrte er mit den Gläsern zu dem Panoramablick zurück und reichte ihr ein Glas.
„Wollen wir es mit einem Neustart versuchen?“ Er hielt ihr sein Glas zum anstoßen hin.
„Es ist schön dich wieder zu sehen, Katherina.“
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 10:32

„Ich bin schließlich oft genug nackt irgendwo aufgewacht!“, grinste sie ihn an, da war es doch verständliche, dass sie mehr Stoff bevorzugte. Als sie wieder hinaus schaute, hörte sie seine Schritte, die durch den Raum führten und auf sie zu. Und dann, da er stehen bliebt konnte sie seine Präsenz deutlich in ihrem Rücken spüren. Hinter sich. Ein Gefühl begleitete sie bereits den ganzen Abend. Sie wollte einen Schritt zurück tun und sich an ihn lehnen. Da sie jedoch nicht verstand, woher dieses Bedürfnis kam, unter ließ sie es. Lediglich seine Aussage und das Lächeln, das in seiner Stimme zu hören war, ließen sie sich nach ihm umschauen und sich fragen, ob er wirklich nur die Aussicht meinte, oder das alles hier...
Doch das Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken. Katherina schaute kurz Ascan hinterher, als dieser jedoch die Tür öffnete und sie den Zimmerservice sah, beschloss sie sich wieder der Aussicht zu widmen. Sie wollte gar nicht wem Ascan wofür wie viel Geld zu steckte oder welche Geschäfte er sonst so trieb. War womöglich besser für ihren Seelenfrieden. Sie hörte das leise Geräusche, als Ascan den Wein entkorkte und ihn in die teuren Kristallgläser goss. Wieder Schritte durch den Raum. Irgendwie stellte sie fest, dass ihr und der Wölfin dieses Spiel gefiel, zudem konnte sie ihn in der leichten Spiegelung der Fensterfront beobachten und grinste etwas. Das hier bot ihr die Möglichkeit jede seiner Bewegungen zu verfolgen. Schließlich kam er aber auf sie zu und sie drehte sich zu ihm um und nahm das große Glas entgegen. Einen Neustart? Sie wusste zwar nicht, ob sie die Dinge, die damals waren wirklich vergessen konnte, aber es war mittlerweile so viel Zeit vergangen, dass sie es wohl riskieren konnten. Hier in Russland hatte sie sich bereits sehr an ihren neuen Namen gewöhnt. Er hatte ihr geholfen ein anderer Mensch zu werden oder ein anderer Wolf, je nachdem wie man es sehen wollte. Aber als er ihn aussprach musste sie leicht schmunzeln, in er englischen Betonung hatte sie noch niemand angesprochen und es hörte sich ganz anders an.
„Auf den Neustart!“, erwiderte sie und stieß leicht gegen sein Glas. Dann nahm sie einen Schluck von dem Wein, er zugleich süßlich und säuerlich schmeckte und nach Trauben. Sie schaute ihn abschätzend an, jedoch nicht ohne ein Grinsen.
„Glaubst du denn, du kannst dich an meinen neuen Namen gewöhnen?“, denn zugleich mochte sie es, dass er sie nicht mit Jeromy ansprach, denn damit verband sie mittlerweile zu viel Negatives.


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 11:49

Sie stießen leicht mit den Gläsern aneinander und Ascan probierte den Wein, der tatsächlich einer der besseren zu sein schien. Er hatte es fast nicht erwartet, dass man ihm hier genügen konnte, aber er war zufrieden mit der Auswahl des Hauses.
„Ich weiß nicht, mal sehen ob Katherina mich davon überzeugen kann, dass ihr der Name besser steht.“, gab er grinsend zum Kommentar. Dann sah er wieder aus dem Fenster.
„Ich war einmal hier vor sehr langer Zeit, da sah alles hier noch sehr anders aus.“ Er dachte zurück an die Zeit als er nach Moskau gekommen war, eine Zeit, in der sein Name noch unter den Mächtigen bekannt gewesen war und er mit dem Zaren gespeist hatte. Nun es lag schon einige Zeit zurück und er bereute nicht diese Zeiten hinter sich gelassen zu haben. Das Leben als bekannter, mächtiger Mann war weitaus gefährlicher, als wenn man die Fäden vom Hintergrund aus zog. Dann stieg ihm jedoch der Geruch von dem Essenswagen in die Nase und er berührte Jeromy sanft mit seiner Hand am Arm und nickte auf den Wagen.
„Darf ich mich für den Kaffee revanchieren?“
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   23.12.12 16:20

Dieses mal zuckte sie vor seiner Berührung nicht zurück wie früher. Sie genoss den kurzen Kontakt sogar. Das Gefühl war sicher vergleichbar mit dem Gefühl des Hundes, wenn er weiter gestreichelt werden wollte. Aber dann schwand die Berührung bereits. Scheinbar war Ascan hungrig, aber auch die Wölfin, dachte sich: Futter! Manchmal glaubte Max mittlerweile, dass sie ihre natürlichen Bedürfnisse sogar ganz vergessen würde, wäre da nicht die Wölfin, die sie ständig erinnerte. Was ihren Körper anging, so übernahm der Wolf die Kontrolle über seine Funktionen, signalisierte ihr, wann ihr Körper etwas zu essen brauchte, wann sie ihn bis an den Rad der Auszehrung getrieben hatte und es nun Zeit zur Ruhe war. Im Augenblick war sie neugierig darauf, was es hier Interessantes gab. Aber ebenfalls durch die Wölfin hatten sich auch ihre Essgewohnheiten verändert. So ging sie Ascan also nach um zu erkunden, was hier so wunderbar roch.
Neben dem weißen Porzellan-Geschirr und dem vergoldeten Besteck, den Kristallgläsern, gab es eine silbern glänzenden, mit Eis gefüllten Weinkühler und allerlei russische Spezialitäten, die man nicht vermissen durfte: mit Fisch-Creme gefüllte Eier, Canapés, die belegt waren mit geräuchertem Lachs, Scholle, Sprotten und geräuchertem Schinken, es gab außerdem zwei kleiner Schalen, von denen eine mit rotem, die andere mit schwarzem Kaviar gefüllt war, außerdem gab es gefüllte Crêpes und dampfende Teigtaschen, die garniert waren mit Gemüse, Rahm und allerlei Kräutern. Daneben gab es frisch gebackenes, noch warmes Weißbrot, Butter und natürlich den russischen Käsekuchen. Katherina schaute Ascan grinsend an.
„Daran könnte ich mich gewöhnen. Ich lade dich lediglich auf einen Kaffee ein und bekomme gleich ein Fünfsterne-Abendessen!“ Sie selbst kannte keinen Luxus und hatte nie Geld gehabt um ein luxuriöses Leben zu führen, die einzigen male, da sie mit Luxus in Verbindung kam, waren durch Ascan. Früher hatte es sie eingeschüchtert, jetzt beschloss sie jedoch einfach zu genießen, solange, sie die Möglichkeit dazu hatte. Natürlich, wie nicht anders zu erwarten war, was Ascan ganz der Gentleman und ließ ihr den Vortritt. Mit einem frechen Lächeln schnappte sie sich einen Teller, möglichst so, dass sie diesen kaum berührte, tippelte um den Wagen herum und schnappte sich eine der Zangen, die für das Essen gedacht waren. Ganz in Weiß war sie ja schon.
„Monsieur, was darf es sein?“ Zudem wusste sie ja nicht, wo es vor hatte zu speisen, ob er nun der bequeme Typ Mann war, dem eine Couch genügte, oder ob sie an die Marmortafel am gegenüberliegenden Ende des Saals gehen würden.


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   24.12.12 14:51

Nachdem er Jeromy den Vortritt gelassen hatte, geleitete er sie zu dem Essenswagen, von dem ein köstlicher Geruch ausging. Er betrachtete was man ihnen so serviert hatte und nickte zustimmend, er würde dem Hotel seine Achtung mit einem kleinen Honorar zugestehen, nachdem er abgereist war. Für gute Bedienung sollte man auch gewillt sein ein wenig mehr zu geben. Er grinste breit ob ihrer Worte.
„Ich denke, man darf bei mir nicht die üblichen Maßstäbe gelten lassen, dennoch könnte ich mich auch daran gewöhnen wieder ein wenig mehr Gesellschaft als Hund und meinen Arbeitstisch zu haben.“ Doch Jeromy schien nicht sonderlich gewillt sich den normalen Regeln des Anstands zu unterwerfen. Nun er war wohl der Letzte, der sich diesbezüglich beschweren durfte. Seine Gentlemanart kam eher daher, dass es sich über die Jahrhunderte so bei ihm eingelernt hatte, dass er gar nicht mehr darüber nach dachte, aber er war ja auch noch nie ein Freund von Vorschriften gewesen, zumindest nicht wenn sie ihn betrafen. Also spielte er ihr Spiel mit und ließ seinen Blick über die Speisen schweifen. Grinste sie an und deutete immer wieder auf die verschiedensten und meist schwierig zu nehmenden Dinge mit der Zange bedacht darauf die auszuwählen, bei denen Jeromy sichtlich Mühe hätte sie unversehrt auf den Teller zu bekommen. Dann sah er sie wieder an und nickte in Richtung Couch.
„Wollen wir es uns bequem machen?“
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