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 March of the proud black Templar

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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: March of the proud black Templar   22.12.12 23:29

das Eingangsposting lautete :



*

MARCH OF THE PROUD BLACK TEMPLAR






Moskau
Hilton, Leningradskaya
20./21. Dezember 2012


*



Zuletzt von Max Wolkowa am 09.01.13 15:14 bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   24.12.12 22:30

Wieder mehr Gesellschaft? Wollte er ihre Gesellschaft. Sicher, du Dummerchen, kam es von der Wölfin, jedenfalls hätte sie es ihr kommuniziert, wenn sie hätte sprechen können. Max war verblüfft, aber es war ihr bereits damals so erschienen, dass er sie gern um sich hatte. Blieb abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln würden und vor allem wohin sie sich entwickeln würden. Also folgte sie einfach seinem Deuten und versuchte das Gewählte auf das weiße Porzellan zu legen, was ihr nicht immer so gut gelingen wollte. Sie funkelte ihn kurz an mit einem Blick, der aussagte, wehe du lachst, und wechselte flott zu einem Löffel,was womöglich nicht ganz so galant war. Egal. Er musste sie eben nehmen wie sie war und wenn sie ihm was zu schmunzeln gab, auch in Ordnung. Sie kam also freundlich lächelnd auf ihn zu und reichte ihm den Teller von rechts mit einer Hand. Eigentlich gehörte er ja rechts von ihm auf den Tisch serviert, aber bei seinem Vorschlag war es wohl ungünstig. Mit einem Lächeln und Nicken beantwortete sie seine Frage: „Gern!“
Sie legte sich auf etwas auf den zweiten Teller und nahm das in weiße Servietten eingewickelte Besteck mit zur Couch und ließ sich neben Ascan nieder. Katherina winkelte die Beine an und zog sie auf die Couch unter sich, dabei rutschte der Bademantel ein Stück über ihre Oberschenkel und offenbarte etwas mehr Haut. Einmal mehr war sie perfekt bekleidet. Aber zugleich fühlte sie sich in der dicken und weichen ägyptischen Baumwolle wolfwohl. Mit dem Ellenbogen lehnte sich an die Rückenlehne der Couch und hielt mit selber Hand den Teller fest, zugleich saß sie Ascan zugewandt und konnte ihn die ganze Zeit ansehen. Sie schaute ihn an. Und fragte sich, ob er sie wohl wirklich vermisst hatte. Mit wie vielen Frauen er wohl zusammen war, seit sie gegangen war? Wie lange er in Moskau bleiben würde? Ob er an der Formel und der Zusammensetzung des Viruses gearbeitet hatte? Aber eigentlich hatten sie von einem Neuanfang gesprochen, sie sollte die Vergangenheit zurück lassen und dennoch interessierte es sie.
„Ascan, hast du eigentlich nachdem ich gegangen bin an dem Virus weitergeforscht und irgendwelche neuen Erkenntnisse gewinnen können?“


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   24.12.12 23:04

Ascan ließ sich also den Teller reichen und konnte ein Grinsen nicht verhindern, auch trotz ihrer Warnung, dass er nicht lachen durfte. Es sah einfach zu komisch aus, wie sie da im Bademantel bemüht war die Dinge schön am Teller zu platzieren und es ihr das eine oder andere Mal einfach nicht gelingen wollte. Besonders die Eier hatten es ihr angetan, sodass sie mehrere auf den Kopf legte und Ascan nur noch mehr grinsen lies. Nachdem sie ihm den Teller gereicht hatte, wartete er natürlich, bis sie sich genommen hatte und deutete ihr dann es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Nun mit Teller war es zwar nicht ganz so bequem wie erwartet, aber die Couch selbst war wirklich feinstes Material. Wenn auch die Einrichtung hier nicht wirklich seinen Geschmack traf. Er bemerkte wie Jeromy ihn beobachtete, doch trotzdem konnte er sich einen Blick ihre Oberschenkel entlang nicht verkneifen. Nicht weil er sie noch nie nackt gesehen hatte und auch nicht, weil er schon lange mit niemandem mehr geschlafen hatte, sondern schlichtweg weil er eben auch ein Mann war und als Mann konnte man eben selbst nach Jahrhunderten nicht widerstehen, wenn ein wenig mehr Haut geboten wurde. Da fiele es einfacher wegzusehen, wenn sie ganz nackt vor ihm gesessen wäre, aber so war da das Geheimnis, von dem doch viel verraten wurde. Doch es war nur ein sehr kurzer Augenblick, dann waren seine Augen wieder auf die ihren gerichtet und er stockte ein wenig bei der Frage.
„Nun, ja habe ich und ich habe auch einiges Neues herausgefunden.“ Er sah sie einen Moment fragend an. „Du willst doch nicht etwa immer noch ein Gegenmittel entwickeln oder?“
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   25.12.12 22:10

Katherina bemerkte seinen Blick auf ihrem Körper, doch anders als zuvor bemühte sie sich nicht sich zu bedecken und es war ihr auch keineswegs unangenehm, dass er sie betrachtete. Im Gegenteil, sie mochte es, wie seine Augen über ihren Körper schweifen und sie grinste ihn schief an. Früher hätte sie nie so empfunden, sondern sich viel mehr in Grund und Boden geschämt. Sie grinste immer noch, als seine Augen schließlich auf ihre trafen. Aber als er zu sprechen begann, wurde aus dem Grinsen ein leichtes Lächeln, es waren viel mehr ihre Augen, die nun vor Neugierde funkelten. Als er stockte, kam von ihr ein voreiliges, neugieriges:
„Was hast du herausgefunden?“ Noch nicht einmal daran zweifelnd, dass er seine Ergebnisse vielleicht gar nicht mit ihr teilen wollte. Doch seine Frage, die direkt hinter kam, brachte sie ins Stocken, Erstaunen lag in ihrem Blick. Aber sie konnte schon ahnen, dass die Tatsache, ob er ihr nun von seinen Forschungsergebnissen berichtete, sehr stark von ihrer Antwort abhing. Aber wenn sie ehrlich sein sollte, dann wusste sie selbst noch nicht ob sie überhaupt noch ein Gegenmittel wollte. Sie hatte sich mittlerweile so an die Wölfin gewöhnt, an die scharfen Sinne, an die ausgeprägte Intuition, an die Kraft und Schnelligkeit und auch daran, dass sie kaum zu altern schien. Außerdem wäre sie dann wieder ganz allein in ihrem Kopf, keine Stimme, die sie warnte. Jeromy hätte die Wölfin los werden wollen, aber Katherina nicht. Sie stellte ihren Teller kurz ab und wechselte zum Weinglas, während sie sich mit ihrer Antwort Zeit ließ, in ihren Augen sah man deutlich, dass sie nach einer Antwort suchte, nicht nur für ihn, sondern für sich. Sie schaute gedankenverloren hinein und nahm dann einen Schluck, bevor sie zu sprechen begann. Aber ihre Worte spiegelten lediglich ihre Gedanken wieder, keine Ausflüchte.
„Du weißt sicher, dass ich in Sankt Petersburg bei Sergej Petrowitsch Below, dem Leiter der Straja, eine Weile unter gekommen bin. Er ist auch ein Werwolf und dieser Mann zwang mich regelrecht dazu mich so oft zu verwandeln, bis ich keine Schmerzen mehr hatte und mich auch an die Wölfin und deren Gestalt gewöhnt hab.“
Sie nahm erneut überlegend einen Schluck vom Wein und erinnerte sie sich an das erste mal, dass sie sich freiwillig verwandelt hatte um Laufen und Jagen zu gehen und musste lächeln.
„Ohne deine Hilfe habe ich mich im Kreis gedreht und zugleich Fortschritte gemacht.“, sie sah Ascan durchdringend an. Einen Beweis ihrer Fortschritte hatte er ja heute Abend bekommen.
„Mittlerweile brauche ich den Vollmond nicht mehr, weil ich ihn überall fühlen, sehen und hören kann. Ebenso kann ich mich auch aus eigener Kraft zurückverwandeln. Aber zu sagen, dass ich die volle Kontrolle über die Wölfin hab, ist gegenwärtig noch falsch. Je mehr Fortschritte ich gemacht hab, desto gleichgültiger wurde mir das Gegenmittel, bis ich irgendwann aufgehört habe danach zu suchen. Ich bin bis vor Kurzen einem Traum hinterher gejagt. Aber ich hatte nie wirklich ein Gegenmittel. Ich hatte nie die Möglichkeit mich für ein menschliches, normales Dasein zu entscheiden oder aber für die Wölfin. Und erst, wenn das Gegenmittel eine Option ist, erst wenn ich es in Händen halte, werde ich dir sagen können, wie ich mich entscheide.“ Sie machte eine kurze Pause und überlegte, wie sie seine Frage endgültig beantworten konnte, ein abwesender Blick in das Rot ihres Weinglases, dann in seine Augen.
„Ja, ich will noch immer ein Gegenmittel, aber ich werde sicher nicht alle meine Bemühungen daran setzten. Allerdings, falls du eines gefunden hast, solltest du dir überlegen, ob du damit nicht auch einigen, denen es so ging wie mir, die wider ihren Willen infiziert wurden,helfen kannst wieder ein normales Leben zu führen.“ Oh ja, für sie war es damals die Hölle gewesen und es gab sicher einige, die genauso fühlten. Sie hatte zwar etwas weit ausgeholt, aber sie war ehrlich gewesen, das konnte er auch ohne Gedankenlesefähigkeiten erkennen und nun konnte er entscheiden, ob er es ihr anvertrauen wollte oder nicht.


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   26.12.12 17:26

Es war nur zu gut erkennbar, dass ihr sein Blick nicht entgangen war. Nun er hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Interesse an ihr hatte. Zwar hatte er es nie offen angesprochen, dennoch hatte er ihr oft genug gezeigt, dass er ihre Nähe suchte. Davon abgesehen lauschte er ihren Worten vorerst mit zunehmender Zufriedenheit, doch schließlich war er sich nicht sicher, ob er ihre Antwort mochte oder nicht. Zwar klang es durchaus so, als ob sie die Wölfin nicht mehr los werden wollte, dennoch ließ ihre Antwort eine Bestätigung offen und er wollte nicht derjenige sein, der daran Schuld war, dass sie sich diese Kraft wieder nahm. Also wartete er einige Zeit, bevor er antwortete. Betrachtete sie genauer, während er sprach und machte immer wieder Pausen dazwischen.
„Ja, ich kann mittlerweile ein Gegenmittel herstellen, auch wenn ich bisher nur eines erstellt habe.“ Er zuckte mit den Schultern. Schließlich war es ja nicht das gewesen, was ihn dabei interessiert hatte. Er nahm sich ein Ei vom Teller und biss davon ab, bevor er weiter sprach. „Dennoch bin ich in keinster Weise daran interessiert solchen Leuten zu helfen. Auch wenn sie gegen ihren Willen infiziert wurden, so war es ihr Schicksal und wie du mittlerweile selbst gelernt hast, liegt es eher im eigenen Ermessen sich damit zu arrangieren und das Beste daraus zu machen, als mittels eines Gegenmittels wieder in ein „normales“ Leben zurück zu kehren. Denn mal ehrlich, selbst nach der Rückverwandlung würde man nie wieder ein „normales“ Leben führen können. Nicht wenn man weiß, dass es da draußen Wesen gibt, die einen ohne mit der Wimper zu zucken töten könnten.“
Die letzten Worte sagte er schlicht und doch hörte man nur zu deutlich die Überzeugung, die dahinter stand heraus. Nein, erlangte Kraft sollte man nicht mehr rückgängig machen, schon gar nicht selbst und wenn einen die Kraft übermannt, dann muss man eben lernen ihrer Herr zu werden und nicht sich in Angst, dass man scheitern könnte, davon lösen. Doch dann lächelte er wieder und sah sie an, wie sie so ihren Wein trank und ihm lauschte. Ihre Worte hätten wohl dennoch auch von Silenya kommen können, sofort um andere besorgt.
„Aber mal sehen was die Zukunft bringt, denn ob du es glaubst oder nicht, das Gegenmittel könnte man ebenso auch als Verteidigungsmaßnahme einsetzen, so etwas wie die Vampire im Moment tun, könnte durchaus noch viel fataler sein, wenn Werwölfe damit anfangen würden. Stell dir eine Armee von Werwölfen vor, wir müssten wohl alle Guardians zusammenarbeiten um so etwas wieder in den Griff zu bekommen und da ist es nicht schlecht, eine mögliche Lösung bereits parat zu haben, gib es dem Leitwolf.“, er berührte kurz den Geist von Jeromy und sandte fast etwas wie entschuldigende Gefühle an die Wölfin.
„Und der Rest des Rudels wird anstatt einer disziplinierten Armee nur noch ein wilder Haufen sein, der sich gegenseitig bekriegt.“
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   26.12.12 22:26

Katherina wartete geduldig, wie er sich entscheiden wollte, aber als er von dem Gegenmittel sprach, blitzte es in ihren Augen mit Erstaunen. Es gab also wirklich eines. Und er hatte es! Aber ihr erster Gedanke war pessimistisch und ungläubig.
„Weißt du denn, ob es auch wirklich wirkt in seinem Einsatz?“ Doch als er weiter sprach wurde ihrer Euphorie ein Dämpfer verpasst. Ach ja, sie erinnerte sich wieder wieso sie solche Differenzen mit Ascan gehabt hatte. Aber bevor sie ihm widersprach ließ ich zunächst ausreden. Sicher hatte er recht, sie würde nie wieder als Mensch ohne Misstrauen durch die Straßen gehen können, sondern würde überall übernatürliche Wesen sehen. Ihr Gesichtsausdruck wurde, während er sprach immer kälter und auch sein Vorschlag von dem Gebrauch des Gegenmittels als Verteidigungsmaßnahme, stimmte sie da nicht friedlich und auch die Wölfin war ganz und gar nicht begeistert, als er von den Werwölfen als wild gewordener Haufen sprach.
„Schicksal?“, ihre Stimme hatte einen eisigen Unterton, sie schaute ihn mit einem stechenden Blick an. „Na glaubst du also, dass es das Schicksal war, das dich zu dem gemacht hat, was du bist? Kein freier Wille? Nicht deine eigene Entscheidung?“ Sie wusste zwar nicht, was ihm widerfahren war, aber jedes Lebewesen bestimmte nach einer Wendung sein eigenes Leben und dessen Verlauf mit, so wie sie es bei der Wölfin getan hatte.
„Nicht alle sind so stark ihr „Schicksal“ so einfach hinzunehmen, das doch im Grunde nichts anderes als Willkür Anderer ist, gepaart mit einen Entscheidungen.“, sie betonte das Wort „Schicksal“ etwas abfällig und seufzte gleich darauf resigniert.
„Ich sage bei Weitem nicht, dass du damit den Samariter spielen sollst, sondern nur, dass es auch solche Fälle gibt, in denen Menschen einfach nicht in der Lage dazu sind sich selbst und die Auswirkungen des Viruses zu kontrollieren. In diesen Fällen könnten solche Tobsuchtsausbrüche wie bei dem Werwolf, der mich infiziert hat, vermieden werden. Das wäre für die Menschen sicherer, für die allgemein unbekannte Existenz alles Wesen und für die Betroffenen selbst.“ Zugegeben, es war eine gute Verteidigungsmaßnahme, aber auch eine Schutzmaßnahme und das nicht nur für die Guardians.
Die eingeschnappte Wölfin setzte ihres noch drauf, denn sie schickte ihm ihre beleidigte Stimmung zurück, gepaart mit der bildhaften und emotionalen Aussage, dass es auch Einzelgänger gab, wie sie. Solche, die auch allein klar kamen, die gar keinen Alpha brauchten und gegen die dieses Alphastrategie nicht aufging. Nicht alle Werwölfe waren solche Tiere.
Das war auch vermutlich der Grund gewesen weshalb sich Katherina mit ihr abgefunden hatte.
Katherina tat noch ein Paar Schlückchen von dem Wein, besser wenn er ihr etwas zu Kopf stieg, vielleicht wurde sie dann wieder etwas entspannter und nicht wieder in der Verfassung sich erneut bei der kleinsten Differenzen mit Ascan anlegen zu wollen.


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   26.12.12 22:40

Nachdem er geendet hatte, war klar gewesen, dass sie es nicht so einfach auf sich würde sitzen lassen und so gab er den beiden nun die Möglichkeit die Sache von ihrer Seite aus zu beschreiben. Er hörte es sich an und ließ sie gewähren. Sie war jung, sehr jung, sogar und dennoch hatte sie schon Vieles erlebt, wenn auch vermutlich nicht so viel Schlechtes, wie er es in ihrem Alter bereits durchlebt hatte, aber das war ein anderes Kapitel. Eines das besser verschlossen bleiben sollte.
„Nein, nicht das Schicksal hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin, aber das Schicksal hat die Wege so gelenkt, dass ich mich dafür entschieden habe. Ich hätte auch aufgeben können, mich fügen, da hast du Recht und es wäre für Viele besser gewesen, wenn ich das getan hätte.“ Er sagte das alles mit einem traurigen Lächeln im Gesicht.
„Das was ich heute bin, wurde auf einem Gerüst erbaut, das ich niemals haben wollte.“ Dann nahm er einen kräftigen Schluck vom Wein, sodass er die zwei drittel, die sich noch darin befanden leerte.
„Und jene, die es nicht schaffen sich zu kontrollieren, wie du es jetzt beschreibst, denen möchte ich lieber die Möglichkeit geben es ihnen bei zu bringen, denn sie von dem Gen zu befreien, denn es ist schlicht und ergreifend nicht nur ein Gen oder würdest du die Wölfin so bezeichnen?“ Die Emotionen, die ihm die Wölfin sandte, akzeptierte er, sandte ihr nochmals seine Entschuldigung.
„Diese Worte waren auch nicht auf dich bezogen, sondern auf eine Armee bestehend aus Werwölfen. Die sich zusammengefunden hat und eine Armee als solche funktioniert nur, wenn es welche gibt, die Befehle geben und welche, die sie befolgen und es ist bei Menschen nicht anders als es bei Werwölfen: schlage ihnen den Kopf ab und der Körper zappelt nur noch ziellos herum.“
Er stellte den Teller auf den Tisch, der unweit der Couch stand und erhob sich um sein Glas nach zu füllen, was er auch tat. Dann setzte er sich erneut auf die Couch und betrachtete sie. „Weißt du, es gibt Vieles, das außerhalb unserer Entscheidungsmöglichkeiten liegt und je weniger Macht wir haben, desto geringer ist der Bereich, über den wir entscheiden können und genau das ist der Grund, warum ich ihnen diese Macht nicht wegnehmen werde, auch nicht zu ihrem eigenen Besten, denn hätten wir damals schon das Gegenmittel gefunden, hättest du niemals die Möglichkeit gehabt dies hier zu durchleben und dich selbst und auch die Wölfin besser kennen zu lernen um so zu verstehen, dass die Wölfin alles andere als ein böses Geschöpf ist.“
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   26.12.12 23:28

Als er antwortete, sah sie wieder die Trauer in seinem Gesicht, in seinen Augen. Und wie früher war es diese Trauer, die ihre gesamte Wut verrauchen ließ und lediglich das Gefühl zurück ließ ihn trösten zu wollen. Die Trauer auf seinen Lippen weg zu küssen. Was musste ihm nur widerfahren sein in der Vergangenheit? Ohne es wirklich zu realisieren rutsche sie ein Stück näher an ihn heran, während sie an ihrem Wein nippte und sich scheinbar in einer entspanntere Position brachte und ihre Bein über einander schlug und sie von der Couch baumeln ließ, sodass sie den Boden streiften. Zugleich nahm er ihr wieder den Wind aus den Segeln. Wenn er diesen Menschen schließlich wirklich eine Art Anleitung gab, wie sie es erlernen konnten dieses zweite, tierische Ich zu kontrollieren, dann konnte sie einfach nicht widersprechen, sicher war das die bessere Lösung. Und zu der Wölfin? Würde sie sie als Gen bezeichnen? „Würdest du?“, hallte die Frage in ihren Gedanken nach. „Würdest du es?“
„Nein, ich würde die Wölfin nicht nur als ein Gen bezeichnen, sie ihr ein Teil meiner Selbst, ein Teil dessen, was ich nun bin und auch das, was mir größere Stärkte verleiht. Aber zugleich wurde ich diesen Teil auf das Gen zurückführen, denn ohne es, wäre die Wölfin nie dagewesen.“, es stimmte, mit einem Gegenmittel hätte sie nie erfahren, nie erlebt, was sie nun mit der Wölfin teilte. Mittlerweile würde sie eigentlich ungern darauf verzichten wollen.
Als Ascan weiter sprach wusste Katherina, dass er zu der Wölfin sprach und sie fühlte wieder diese wortlose Entschuldigung in ihrem Geist. Die Wölfin aber verfolgte seine Worte und gerade deswegen, musste Katherina lachen, als der Gedanke der Wölfin sie traf, als wäre es ihr eigener gewesen, zugleich aber sandte sie es in den Raum und an Ascan, ein stummes:
„Eine Arme an Werwölfen, wie abnormal?“ Max und der Wölfin gefiel der Gedanke nicht.
Während er sich erhob und sich nachgoss, bleib ihr Blick auf ihn gerichtet und folgte jeder noch so kleinen Bewegung. Macht? Sie erwiderte seinen Blick und in ihre Augen legte sich ein enttäuschter und betrübter Ausdruck.
„Ich will nicht mehr Macht, als über mich selbst entscheiden zu können. Mehr als diese Macht brauch ich nicht...“, sie nippte wieder an dem Wein.
„Macht, Ascan? Ist es für dich das, was wirklich zähl im Leben?“, ihre Stimme war leise und erfüllt von Trauer. Es war diese Art von Trauer, von Bedauern, die man für jemanden empfand, den man an etwas verloren hatte. An etwas, das den Menschen auffressen und zerstören konnte von innen heraus und Macht war ein solches Übel. Wenn er all diese Macht nicht inne hätte, wäre er dann ein anderen Mensch?


Zuletzt von Katherina Wolkowa am 10.01.13 23:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ascan
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   26.12.12 23:44

Ascan lachte auf, als die Werwölfin und Jeromy gleichzeitig widersprachen und den Gedanken an eine Armee von Werwölfen absurd fanden. Nun sie würde vermutlich nicht so leicht wie eine vampirische zustande kommen, aber es war nicht abwegig. Selbst er hatte sich mittlerweile ein kleines Eliteteam bestehend aus 10 Werwölfen zusammengestellt, die er mittels des Virus auf deren Wunsch selbst zu Werwölfen gemacht hatte. Doch sie waren erst die erste Stufe diesbezüglich. Wenn seine Forschung weiterhin so voran schritt, würde er schon bald die Möglichkeit haben weitaus stärkere Werwölfe zu erschaffen und womöglich sogar etwas Neues aus dem Gen zu produzieren. Etwas noch nie Dagewesenes. Aber das war Arbeit und über die wollte er heute nicht reden und erst recht nicht mit Jeromy.
Doch dann trübte sich sein Blick wieder, nach wie vor das Lächeln auf den Lippen, das nur zu deutlich klar machte, dass es nicht von Heiterkeit, sondern von einer tiefen, langen Trauer kam, die einfach schon zu lange mit sich getragen wurde, als das noch Tränen der Trauer übrig waren und die somit nur noch mit einem Lächeln kund getan wurde.
„Und kannst du das? Kannst du über dich selbst entscheiden? Wenn ich wollte, könnte ich dich jetzt sofort töten. Du hattest auch keine Entscheidungsgewalt darüber, ob du mit mir hier her kommst und wenn ich wollte, könnte ich dich dazu zwingen ewig bei mir zu bleiben. Ja, ich könnte sogar deinen Geist so verändern, dass du bei mir bleiben wolltest, dass sich dein Körper und dein Geist nach mir verzehren und du wärst machtlos dagegen. Natürlich, deine Seele kann ich nicht antasten, sie würde sich bis zu deinem Tod gegen das ihr Aufgezwungene sträuben und doch hättest du nicht einmal die Macht dich selbst zu töten, wenn ich es dir nicht gestatten würde.“ Er fixierte sie mit seinem Blick, war sich fast sicher, dass er mit diesen Worten nun alles zerstört hatte, was vielleicht hätte sein können an diesem Abend und er wollte ihr auch nicht ihre Hoffnung nehmen und doch sehnte er sich danach, dass sie ihn verstand. Das sie ihn nicht als Unwesen ansah, sondern als jemanden, der das Selbe wollte und nach wie vor suchte wie sie, die Macht über sich selbst und das eigene Leben zu entscheiden und das hatte selbst er, selbst Ascan mit all seiner Macht noch nicht erreicht, nein denn um so höher er stieg, um so mächtigere Wesen fand er. Um so größere Mächte gaben ihr Gesicht Preis und immer wieder aufs Neue wurde er vor die Wahrheit aller Wahrheiten gestellt, dass selbst das mächtigste Wesen dieser Welt nur ein Spielball sein mochte für Mächte, die er jetzt noch nicht einmal erkennen konnte.
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   27.12.12 0:16

Als sich sein Blick veränderte und zu dieser bitteren Maske wurde, rann ein Schauer über ihren gesamten Körper, ein sehr kalter, unangenehmer Schauer. Besonders während sie so in seine Augen schaute und ihn sprechen hörte. Unter einem erneuten Schaudern, das ihren Körper leicht zittern ließ, beugte sie sich zu dem Tisch hinüber und stellte ihr Weinglas ab. Die Wölfin in ihrem Kopf machte sie noch wahnsinniger, denn diese hatte den dringenden Wunsch zu fliehen. Weit weg. Weg von Ascan. Weg von hier. Weg von der Gefahr. Sie tobte und bettelte und jaulte wehleidig und wollte nur weg von diesem verrückten Magier, weil er gefährlich war, weil die Wölfin die Wahrheit hinter seinen Worten spüren konnte. Als sie sich wieder hinsetzte und sich Ascan zu wandte, ging ein erneutes Zittern durch ihren Körper, doch dieses mal war es jenes, dass ein Anzeichen dessen war, dass sie die Kontrolle über sich zu verlieren drohte. Sie fing sich jedoch wieder und drängte die Wölfin zurück. Es kostete sie einiges an Kraft und Konzentration, aber sie konnte die Kontrolle auch aufrecht behalten, ihr Trotz war ihr Antrieb dabei. Selbst wenn sie es riskierte sich ihm auszuliefern, dieses Spiel würde sie ihn nicht gewinnen lassen, ganz gleich wie hoch der Einsatz sein würde. Sie schaute fest in seine Augen, ihre Stimme war tief und ruhig, ruhiger als man hätte vermuten können. Sie saß einfach nur reglos da und schaute in seine Augen.
„Du hast mir die Wahl gelassen zu gehen. Dennoch hast du Recht, ich bin dir ausgeliefert!“, und wieder wollte die Wölfin allein schon bei diesem dummen, unüberlegten Zugeständnis von hier weg.
„Töte mich. Bring mich dazu bei dir zu bleiben und mich nach dir zu sehen, wenn es wirklich dein Wunsch ist.“ Allein bei dem Gedanken, dass er in ihren Verstand eingreifen könnte, sträubte sich bei ihr alles.
„Wenn nicht, werde ich die Wahl haben meine Sachen zu holen und zu gehen...“ Es war zwar keine wirkliche Macht und dennoch ein Ausweg, den er ihr zugestehen konnte. Ihr Herz klopfte vor Aufregung in ihrer Brust, ihr Körper spannte sich leicht an, bereit zum Sprung und darauf wartend, wie er sie entscheiden würde, was er tun würde. Ihre blauen Augen suchten nach einer Gefühlsregung in den seinen.
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Magier
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BeitragThema: Re: March of the proud black Templar   27.12.12 0:28

Wie auch nachdem er geendet hatte, beendete er den Blickkontakt zwischen ihnen nicht. Nein wenn er schon nicht ihren Geist berühren konnte, so wollte er zumindest ihre Augen sehen, jede Veränderung darin wahrnehmen. Wie nicht anders zu erwarten war bei dem, was er ihr gesagt hatte, war kaum ein Funken dessen noch übrig, was zuvor vorhanden gewesen war. Etwas, das womöglich mehr hätte werden können und doch sehnte er sich danach, dass sie ihn verstand, doch sie schien die Worte, die er sagte dennoch nicht ganz begreifen zu können. Es stimmte, dass sie die Wahl hatte zu gehen, wenn sie wollte, jedoch nur aus einem Grund, weil er ihr diese Wahl ließ. Nicht weil sie sich aus freien Stücken dazu entscheiden könnte, sogar wenn er dagegen war. Nein, schlicht und ergreifend weil er ihr diese Wahl zugestand. Weil er die Macht dazu hatte ihr diese Wahlmöglichkeit zu geben, so wie er ihr auch die Wahl zwischen Gegenmittel oder nicht geben könnte. Ja sogar bereits damals hätte geben können, als sie noch gemeinsam geforscht hatten und auch da war es in seinem Ermessen gewesen und nicht in ihrem. Er nahm wieder einen Schluck vom Wein, beobachtete wie sie ihr Weinglas abstellte und begegnete wieder ihrem Blick.
„Diese Wahl wirst du bei mir immer haben, auch wenn du es nicht verstehen magst.“, er hielt inne. „Nein, gar nicht verstehen kannst, so werde ich dich dennoch zu nichts zwingen und wenn es dein Wunsch ist, kannst du jederzeit hier weggehen.“ Für einen Moment war nur noch mehr Trauer und wohl auch Einsamkeit in seinem Blick zu sehen. Nein, er wollte nicht, dass sie ging und dennoch würde er gerade ihr, der Wiedergeburt von Selenya mit Sicherheit nichts aufzwingen. Also saß er da und wartete was sie tun würde.
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