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 Der Klang der Stille

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Gott
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BeitragThema: Der Klang der Stille   03.03.13 0:21

das Eingangsposting lautete :



*

DER KLANG DER STILLE






Moskau
Hilton, Leningradskaya
21. Dezember 2012


*


Zuletzt von Admin am 01.04.13 10:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   16.03.13 20:51

Obwohl er durchaus Frauen gehabt hatte nach Selenya, so erschien es ihm doch, als wäre es anders gewesen. Während er in sie eindrang, begann sich sein Kopf wieder zum Teil zu ordnen, wobei er zugleich nur noch mehr von Lust übermannt zu werden schien. Einerseits war da in seinem Kopf der Gedanke an Zufriedenheit und Wärme, die nicht diese Hitze in sich trug, die seinen Körper durchflutete und andererseits war da dennoch auch jener Teil, der immer mehr in dem Spiel aus Berührungen ihrerseits, Bewegungen, Empfindungen und Lust versank. Doch dann war da für einen kurzen Moment Panik. Er fühlte es über ihre Verbindung, bekam sogar einige Bilder mit, die er nicht verstand und die dennoch seinen Körper für einen Moment anspannten, doch dann kehrte Ruhe zurück und er ließ sich davon mittragen. Vergaß den Moment, er gehörte nicht hier her. Hier war nur Jeromy wichtig, der Moment und Jeromy, welche die Beine um ihn schlang und er konnte fühlen wie sie sich zunehmend mehr unter ihm entspannte. Wo anfangs langsame Bewegungen dominiert hatten, wurden diese bald von einem Rhythmus abgelöst, der an sie beide angepasst war und der von Jeromy erwidert wurde, indem sie sich immer wieder gegen ihn drückte und ihm so ermöglichte noch tiefer in sie einzudringen. Immer wieder entrang sich auch ihm ein Laut und seine Atmung wurde zunehmend schwerer und schneller. Seine beiden Arme schoben sich unter sie und umfassten ihre Schultern. Hielten sie und schoben sie ihm entgegen, während er zunehmend fühlte wie er immer mehr einem Höhepunkt entgegensteuerte. Schließlich öffnete auch er für einen Augenblick die Augen, jedoch nur um sie kurz zu betrachten und sie erneut zu küssen. Nicht mehr so stürmisch wie zuvor, viel mehr war es ein langer, sehnsüchtiger Kuss, doch diesmal überwog nicht die körperliche Sehnsucht, sondern es war das Verlangen nach ihr. Nach Jeromy, das in dem Kuss lag.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   16.03.13 21:28

Sehr bald hatte sie gelernt wann und wie sie sich bewegen musste, wann sie sich ihm entgegen drängen musste, damit es sich gut anfühlte. Sie ließ los, ließ sich treiben, passte sich ihm an. Die Abläufe waren genauso mechanisch, nein rhythmisch, wie beim Laufen und schließlich völlig selbstverständlich. Er war ihr so nah. Sie konnte jeden Zentimeter seiner Haut fühlen, die mittlerweile doch etwas kühler schien als ihre eigene. Ihre Wangen waren leicht gerötet, sie atmete durch die leicht geöffneten Lippen, während sie sich zusammen bewegten. Zufrieden stelle sie fest, wie sich auch Ascan das eine oder andere leise Seufzen entrang. Alles war irgendwie neu und aufregend und sie schwebte in einem Zustand zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein. Sie konnte ihn fühlen, riechen, sogar schmecken, als sie den Kopf hob um seine Schultern zu küssen, während ihre Hände sich regelrecht an ihn klammerten. Da war keine Hast. Kein Zwang. Es dauerte nicht lang, bis sie erkannte, dass sie es mochte. Mochte wie sich sein Körper bewegte. Und als seine Bewegungen an Intensität zunahmen, gab sie ein leises Seufzen von sich.
Dann waren da seine Arme unter ihr und schoben sie näher an ihn. Sie verstärkte nur den Halt ihrer Beine und ihrer Arme um ihn. Aber etwas sagte ihr, dass er sie beobachtete, also öffnete sie die Augen und blickten ihn mit einem noch immer von Lust verschleierten Blick an und schloss die Augen erst wieder als er sie küsste. Und wieder war der Kuss anders, träge und süß im Vergleich zu denen zuvor. Sie fragte sich, wie lang sie dieses Spiel wohl noch betreiben konnten, während sie zunehmend den Zustand von Watte erreichte. Ja, Watte musste sich fühlen. So schwerelos, abwesend und doch da. Ihre Sinne waren geschärft, obwohl die Wölfin sich verzogen hatte und dennoch nahm sie alles nur wie durch Nebel wahr. Doch dann spannte sich seine Muskulatur wieder an und sie drängte ihm ihr Becken wieder entgegen.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   16.03.13 21:38

Immer schneller ging seine Atmung, während seine Bewegungen wieder zunehmend stärker und auch schneller wurden. Sie schob ihm ihr Becken noch weiter entgegen, er fühlte wie er zunehmend tiefer in sie eindrang und er immer mehr an einen Punkt gelangte, an dem es ihm schlicht unmöglich gewesen wäre aufzuhören. Auch seine Finger umfassten sie nun härter, zogen sie erneut fester zu sich, seine Atmung beschleunigte sich noch mehr und wurde unkontrolliert und stoßweise, verlor sich in teilweise Atemlosigkeit und Stöhnen, dann drängte er so eng an sie, wie es ihm möglich war, drang so tief ein, wie er nur konnte, wollte ihr so nahe sein, wie nur irgendwie möglich, während er in ihr kam und seine Muskulatur begann sich zu entspannen. Dennoch löste er sich nicht von ihr. Verweilte in der Position. Löste den Kuss wieder für einen Moment um frei zu atmen, bevor er sie wieder küsste, dieses mal sogar noch sanfter als zuvor und als er das nächste mal den Kuss löste, lag sein Blick auf ihrem Gesicht und seine Augen suchten die ihren. Eine Hand zog er unter ihr hervor und schob damit zärtlich eine Strähne beiseite, die ihr ins Gesicht gerutscht war und zog dabei eine sachte Linie über ihre Wange.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   16.03.13 22:04

Sie stöhnte leise, als seine Stöße tiefer und kräftiger wurden, als sein Griff fester wurde und nun endgültig alle klaren Gedanken bei Seite wischte. Seine Bewegungen hatten einen Rhythmus angenommen, den sie mochte. Den sie noch nicht einordnen konnte, der sie aber zugleich erfasste.
Sie spürte seine Anspannung und diese griff auch auf sie über. Ihre eigenen Muskeln spannten sich an und sie seufzte seinen Namen kaum hörbar an seine Lippen, als sie die letzten seiner tiefen und kräftigen Bewegungen genoss, bevor sich Wärme und Entspannung ausbreitete. Aber er löste sich nicht von ihr, ging nicht. Er löste nur den Kuss und atmete. Sie lachte leise. Auch wenn sie es selbst nicht bemerkte, hatte ihr Lachen einen gelösten, zufriedenen Unterton. Sex musste wirklich anstrengend sein, dachte sie sich, als sich bereits eine wohlige Trägheit in ihren Gliedern ausbreitete. Aber das war nicht alles. Sie war aufgeregt, in ihrem Bauch kribbelte es, als hätte sie hundert Schmetterlinge verschluckt und zugleich war sie wieder nervös. Besonders jetzt, da sie realisierte, dass sie nackt unter ihm lag, in seinem Bett. Nicht dass er sie nicht bereits nackt gesehen hatte. Viel mehr, dass er sie berührt hatte. Dass das hier nach diesem Abend geschehen war. Dass es das erste Mal war. Zumindest für sie. Vermutlich hatte er es gemerkt. Leichte Röte stieg ihr wieder ins Gesicht. Aber dann küsste er sie wieder. Und wenn sie geglaubt hatte, dass ein Kuss nicht zärtlicher sein konnte, dann wurde sie wieder überrascht: er konnte es tatsächlich sein. Dann sah er sie an, strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, strich über ihre Wange. Wieder musste sie ob dieser liebevollen Geste lächeln. Es machte ihn wieder menschlich. Er war nicht mehr der Ascan von vor ein Paar Jahren. Und nun? Sie blinzelte ihn etwas irritiert an. Hatte das Bedürfnis etwas zu sagen, wusste aber nicht war. Und diese Aufregung wollte nicht gehen. Sollte sie jetzt womöglich gehen? Sie errötete unter seinem Blick noch mehr und wurde unruhiger. Löste ihre Beine, die sich nach wie vor um ihn geklammert hatten. Ließ auch ihre Hände sinken, sodass sie auf den Oberarmen auflagen und leicht angewinkelt waren, sodass sie mühelos über seine Seiten streicheln konnte, ohne ihn länger so fest zu halten. Sie setzte an und brach wieder ab. Was sollte sie schon sagen. Verwirrt und unschlüssig presste sie kurz die Lippen auf einander. Sonderbar...
„Soll ich...“, Pause. „... ge...“, Kopfschütteln. Verwirrung.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   25.03.13 11:12

Ihre Verbindung war, während sie sich körperlich nähergekommen waren, unbeabsichtigt enger geworden, sodass er nur zu deutlich ihre Nervosität und ihre Gedanken mitbekam. Während sie sich leicht von ihm löste. Deshalb war er auch nicht überrascht, als sie versuchte jene verwirrten Gedanken in Worte zu fassen, doch sie brach sie ab, ehe sie ausgesprochen waren und somit konnte man sie auch genauso gut als ungültig werten. Ob ihrer Worte schüttelte er den Kopf und küsste sie sanft. Als sie ihre Beine gelöst hatte, löste auch er sich ein Stück. Erneut durchfuhr ihn ein kurzer Schauer, als er sich von ihr trennte, dann schmiegte er sich erneut an sie, diesmal jedoch ohne erneut in sie einzudringen. Langsam normalisierte sich seine Atmung. Sein Blick war immer noch auf sie gerichtet und auch er lächelte mit einem zufriedenen und nach wie vor leicht abwesenden Lächeln. Obwohl er sich sicher war, dass sie über ihre Verbindung nur zu deutlich fühlen konnte, dass er wollte, dass sie blieb, fasste auch er diesen Gedanken in Worte.
„Ich möchte nicht, dass du schon gehst.“ Die Worte erschienen ihm laut in der Stille, die sich ausgebreitet hatte. Dann erhob er sich leicht von ihr, denn er wollte nicht, dass seine Worte zusammen mit ihrer Position den Eindruck vermittelten, dass er sie aufhalten würde, wenn sie versuchte zu gehen. Er legte sich neben sie und seine Hand strich sanft von ihrer Wange, den Hals hinab zwischen ihren Brüsten hindurch, bis sie sich sanft auf ihren Bauch legte und dort verweilte. Er lag etwas seitlich neben ihr und sein Blick suchte den ihren.
„Bleib noch solange es dir behagt!“, damit wanderte seine Hand in einer kurzen Bewegung wieder in ihren Nacken und er zog sie leicht zu sich um sie zu Küssen.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   25.03.13 14:15

Sein Kopfschütteln und der zärtliche Kuss bestätigten sie etwas und sie entspannte sich unter ihm. Er löste zwar ihre Verbindung, blieb jedoch nach wie vor bei ihr. Ascan lächelte auf sie herunter, sodass auch sie lächeln musste. Ihre Hand hob sich an seine Wange und strich zärtlich darüber. Als er sprach schallte seine Stimme nicht nur in der Stille des Raumes wieder, sondern auch in ihren Gedanken und wieder einmal wurde sie sich ihrer Verbindung bewusst. Dann mit einer Bewegung verschwand seine Wäre, die sie umhüllt hatte und er legte sich neben sie. Unbewegt blieb sie liegen und wand lediglich das Gesicht zu ihm, da sie ohnehin Ascans Blick auf sich wusste. Unter seiner streichelnden Berührung erschauderte sie leicht. Sie fühlte sich leicht unwohl so völlig nackt vor ihm zu liegen und dennoch konnte sie nicht leugnen, dass es sich gut anfühlte so berührt zu werden. Wieder war seine Hand in ihrem Nacken und zog sie zu einem Kuss. Die Augen schließend, ließ sie es nur zu gern geschehen. Dennoch war sie nach wie vor völlig verwirrt von dem, was zwischen ihnen vorgefallen war. Sie drehte sich schließlich im Kuss zu ihm um und legte ebenfalls eine Hand in seinen Nacken. Zog ihn näher zu sich, während sich ihr Körper wieder enger an seinen drängte. Wenn man nicht wusste, was man tun sollte, dann tat man am besten das, was man bereits kannte. Ihr Kuss wurde schneller und verlangender, während sie sich in seine Berührung hinein schmiegte, aber Angriff war bekanntlich die beste Verteidigung. Sie löste sich wieder von ihm, grinste frech und nutzte den Überraschungsmoment. Mit einer schnellen Bewegung drückte sie Ascan auf den Rücken und schwang ein Bein um seine Hüften, sodass sie kurz darauf aufrecht auf seinem Schoß saß und ihn triumphierend angrinste. Ihre Hände legten sich auf seinen Bauch und strichen weiter hinauf zu seiner Brust, weiter zu seinem Hals, so das Amulett war. Sie streckte ihre Finger danach aus um es zu berühren.
„Wieso hast du das Amulett deines Vater noch immer?“, fragte sie irritiert, genoss aber den kurzen Moment, in dem sie sich nicht unsicher, sondern fast schon überlegen fühlte, als sie über ihm war. Natürlich nicht mehr als eine Illusion, aber für den Moment genügte es ihr seine Hüftknochen an der Innenseite ihrer Schenkel zu fühlen, seinen nackten Körper unter sich zu betrachten und verschmitzt in sich hinein zu lächeln. Ihre Träumen war da doch sehr realitätsgetreu gewesen.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   25.03.13 14:32

Sie ließ sich von ihm küssen und kurz darauf schmiegte sie sich ein wenig enger an ihn. Doch nach wie vor fühlte er ihre Verwirrung über das Ganze, welche er gerne zerstreut hätte, doch er wusste, dass dies eigentlich unmöglich war. Es würde wohl noch Wochen, wenn nicht Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis sie all das, was er ihr gezeigt hatte, verarbeiten konnte. Obwohl er durch ihre Gedanken vorgewarnt war, überraschte ihn ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit dennoch, auch wenn er keinerlei Bedürfnis danach hatte sich dagegen zu wehren. Er seufzte leicht, als sie auf ihm Platz nahm und er ihren Intimbereich an seinem fühlte. Seine Hände strichen zärtliche ihre Oberschenkel auf und ab, während er ihren Blick erwiderte und feststellte, dass er das Lächeln, welches sie ihm schenkte, sehr mochte. Dann strich ihre Hand zu dem Amulett und für den Bruchteil einer Sekunde entstand Angst in ihm. Nicht weil er dachte, sie könnte es ihm abnehmen, sondern schlichtweg weil er sie nicht damit in Gefahr bringen wollte.
„Es ist ein Teil von mir, einer der wenigen, die von damals übrig geblieben sind und einer der vermutlich wenigen, die mich bis zu meinem Tod begleiten werden.“ Er strich ihre Seiten hinauf und ihre Arme abwärts, bis er bei ihren Händen angelangt war, welche das Amulett antippten.
„Es ist besser, wenn du nichts darüber weißt. Zwar denke ich nicht, dass jemand, der etwas darüber weiß, noch lebt, aber wenn doch, würde dich jedes weitere Wissen darüber nur in Gefahr bringen.“ Eigentlich sagte er bereits zu viel, dennoch wollte er nicht, dass sie glaubte, er würde ihr nicht vertrauen. Es lag nicht daran, sondern er wusste, dass es Möglichkeiten gab selbst aus einem Erzengel oder einem Erzdämon Antworten herauszuholen, wenn man nur wusste wie und ein Mensch, selbst ein Werwolf, stellte diesbezüglich eine viel einfachere Variante da. Er lächelte sanft und strich wieder ihre Unterarme hinauf.
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   25.03.13 22:08

Sein leises Seufzen und die sanfte Berührung seiner Hände waren Bestätigung genug und sie wurde noch etwas gelöster und sicherer. Auch entspannten seine Hände sie, ihre Oberschenkel und Seiten hinauf strichen, ihre Arme bis zu ihren Händen. Sie dachte schon, dass er ihr das Amulett entziehen wollte, welches sie ohnehin nur leicht angetippt hatte aus der Befürchtung heraus, dass es aus Silber sein könnte. Aufmerksam hörte sie ihn zu und glaubte ihm auf Anhieb, dass es nicht sein mangelndes Vertrauen war, sondern viel mehr Angst um sie. Er wollte sie bewahren vor noch mehr dunklen Geheimnissen und Gefahren. Durch die mentale Verbindung erfühlte sie seine Absichten umso deutlicher. Er hatte sie den gesamten Abend über nicht belogen, weshalb sollte er also nun damit anfangen. Katherina nickte ihm zu, als Zeichen, dass sie seine Antwort vorerst so akzeptieren würde. Ihre Finger umfassten es leicht und strichen darüber. Das Metall war warm von seiner Körperwärme. Es schimmerte silbern, auch wenn es sie nicht verbrannte. Sie erkannte ein Familienwappen mit einem Falken darauf und einen kleinen Verschluss zum Öffnen, ebenso die zahlreichen magischen Runen, die sie nicht zuordnen konnte.
„Trägst du es immer? So lange ich mich daran erinnern kann, hab ich es sogar damals in deinem Anwesen um deinen Hals gesehen, im Pool.“ Ja, das war wieder einer der Momente gewesen, in denen sie nackt in seinen vier Wänden war. Sie tippte mit dem Fingernagel dagegen.
„Trägst du mein Blut noch immer bei dir?“ Sie war wirklich neugierig. Denn damals nach der etwas unfreiwilligen Blutentnahme, hatte er ihr offenbart, das die fünfte und kleinste Blutphiole darin enthalten war. Dann ließ sie es los und richtete sich wieder etwas auf, sodass sie gerade saß und ihr Gewicht unausweichlich auf sein Becken drückte. Als sie sein Geschlecht dabei deutlich fühlte, grinste sie wieder.
„Ich weiß, dass du Angst um mich... Dass du dich um mich sorgst!“, korrigierte sie sich. „Aber ich bin kein schwaches Menschlein mehr.“ Sie war weder länger ein Mensch in dem ursprünglichen Sinne, noch war sie blind. Sie war bei Weitem nicht so stark wie viele andere Wesen, aber längst nicht so schwach wie Selenya.
„Anstatt dich zu sorgen, solltest du mir lieber ein Paar Dinge zeigen und mir beibringen!“, sie grinste ihn dieses Mal herausfordernd an und zog kurz eine Augenbraue hoch, wobei sie ihre Hüften ganz leicht und kaum merklich kreisen ließ.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   26.03.13 6:50

Als er ihre Hände wieder losließ, griff sie nach dem Amulett und strich darüber. Er konnte fühlen, dass sie sich für den Moment damit zufrieden gab, aber er vermutete, dass sie sich nicht für immer mit dieser Antwort abspeisen lassen würde. Als sie dann zu fragen begann, zierte ein amüsiertes Lächeln sein Gesicht. Wenn sie schon das nicht erfuhr, dann wohl alles andere was das Amulett betraf, dachte er grinsend bei ihren Fragen. Dennoch nickte er ob ihrer ersten.
„Wie ich bereits sagte, wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit dieses Amulett mich bis zur Stunde meines Todes begleiten.“ Er sagte es ohne Bedauern. Zwar verband er mit dem Amulett alles andere als schöne Erinnerungen, dennoch war es in gewisser Weise das Zeichen seines Triumphes. Dennoch bezogen sich seine Worte eher darauf, dass sollte er es abnehmen zugleich die letzte Stunde seines Lebens geschlagen hatte. Dann griffen seine Hände ebenfalls nach dem Medaillon und er öffnete den Mechanismus, sodass sie die beiden Phiolen darin sehen konnte. Obwohl das Blut nun schon Jahre alt war, wirkte es augenscheinlich nicht gekühlt oder anders konserviert, sondern als wäre es frisch abgenommen und jederzeit bereit der Spenderin zurückgegeben zu werden.
„Die Linke ist von dir, aber wenn du möchtest werde ich sie dir zurückgeben.“ Dann setzte sie sich ein Stück weiter auf, sodass sie unweigerlich mehr Druck gegen sein Gemächt ausübte und er nur zu deutlich fühlte, dass sein Körper bereits wieder den Wunsch nach mehr hegte und sich deutlich ihr entgegen drückte. Ihre Worte machten ihn kurz nachdenklich. Das hatte er eigentlich damals vorgehabt, als sie beide zusammen geforscht hatten, aber vielleicht sollte er dem Ganzen tatsächlich nochmal einen weiteren Versuch geben, immerhin hatte sie diesbezüglich re.... Weiter kam er nicht mit seinen Gedanken, denn die Bewegung, die sie vollführte löschte für einen Moment die Gedanken aus und seine Hände griffen fester, aber nicht unsanft nach ihren Beinen, während er die Augen schloss und ein Stöhnen unterdrückte und dennoch schwerer ausatmete. Nun würde wohl auch sie fühlen, dass er mehr wollte, denn seine Männlichkeit drückte hart gegen sie.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Der Klang der Stille   26.03.13 9:03

Seine Worte hießen wohl so viel, dass er das Amulett nicht abnehmen konnte oder aber wollte, auch welchem Grund auch immer. Aber er zeigte ihr zumindest den Inhalt, zwei der mit Blut gefüllten Phiolen. Aber dann gelang es ihr in abzulenken. Zufrieden stellte sie fest, wie er nicht nur äußerlich, sondern wohl auch innerlich abdriftete, sich seine Augen schlossen und er geräuschvoll ausatmete. Sie spürte wie es zwischen seinen Beinen an Standhaftigkeit gewann und grinste mehr als zufriedenen in sich hinein. Das klappte ja schon Mal gut. Sie wiederholte die Bewegung einmal. Ihre Hände strichen von dem Amulett bedächtig hinab über seinen Körper. Ganz langsam, Zentimeter für Zentimeter mit sanftem Druck. Ihr Blick folgte ihren Händen über seine Haut bis zu seinen Hüften. Die Hände wanderten weiter seitlich zu seinen Hüftknochen, strichen darüber. Während sie sich auf einen Arm links von ihm in die Matratze stützte, wanderte die andere Hand von seiner Hüfte den Ansatz seines Oberschenkels entlang. Sie beugte sich vor, sodass zwischen ihren Körpern Platz war und sie ihre Hand vorsichtig, zögerlich zwischen seine Beine schob und ihn doch wieder etwas verunsichert umfasste und sanft mit ihren Fingern zu streicheln begann. Dann beugte sie sich über ihn. Ihr Haar strich über seine Brust und bedeckte sein Schulter zum Teil, als sie sich hinab lehnte. Ihre Lippen streiften sein Ohr.
„Das fasse ich mal als ein Ja auf, dass du mir noch weitere Dinge zeigst!“, raunte sie ihm, ohne sich ein Grinsen verkneifen zu können, zu. Während sie begann seinen Hals zu küssen, ließ eine Frage sie nicht los.
„Wessen Blut ist in der zweiten Phiole?“, fragte sie ihn mehr in den Kuss an seiner Haut hinein, wobei sie kecker wurde und ihn nun vollständig mit ihrer Hand umfasste und beständigen Druck ausübte.
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