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 Going to Hell

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Gott
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BeitragThema: Going to Hell   29.06.13 12:05



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GOING TO HELL




soundtrack: https://www.youtube.com/watch?v=qLWhf7W3D1o


Vancouver – Kanada
Capilano Lake
UND
5. Kreis der Hölle - Arimans Reich
28. - 30. Dezember 2012


*


Zuletzt von Admin am 29.07.13 21:47 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 12:07

Endlich. Endlich war es so weit. Sie wusste es. Es war ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen, während sie so getan hatte, als ob Ascans Schlafzauber auf sie gewirkt hätte und dieser Idiot sollte ihr großer Vorfahre gewesen sein? Ein Nichts war er, ein Nichts, das lediglich durch Pakte mit Dämonen das Leben seiner eigenen Mutter und das seines Vaters ausgelöscht hatte und somit auch das seiner Schwester. Er war ein böser Mensch, wobei Mensch wohl nicht mehr stimmte; ein böses Wesen und nur mit Bösem konnte man das Böse bekämpfen, das hatte sie in ihrem Leben lernen müssen und sie, diese Schwarzhaarige, war der Dämon, der Fluch, der Schatten, der ihn dazu gebracht hatte all dies zu tun. Doch sie würde büßen, so wie er. Für das, was geschehen war. Niemand konnte der gerechten Strafe entkommen, egal wie verjährt sie sein mochte. Die Schwarzhaarige würde sterben und er würde leiden, leiden auf alle Ewigkeit in den Feuern der Hölle, dem er sich durch faule Tricks entzogen hatte und die schon sehnsüchtig auf ihn warteten.
Sie fühlte die Wut dieser Frau auf Ascan und wie sie mit all ihrer Wut immer näher kam. Ja, dies war der perfekte Moment. Sofort löste sie den Bannzauber von sich und erhob sich aus dem Bett. Zu ihrem größten Vergnügen war auch noch Ascan völlig aus dem Guardian verschwunden, nun würde nichts mehr schief gehen können. Sie wartete bis neben ihr die Tür ins Schloss viel, noch ein paar Sekunden länger, dann trat sie auf den Flur. Leise hörte sie wie Jeromy anscheinend ihre Sachen packte, sie legte die Hand an den Türgriff und riss ihn auf, noch bevor sie sie wirklich sah, sprach sie bereits den Zauber und eine magische Druckwelle aus ging von ihr aus, direkt in den Kopf der Schwarzhaarigen, der sie von den noch immer schwachen Beinen riss und ihren gesamten Körper lähmte. Nur ihre Gedanken wären vollständig da. Sie schloss die Tür hinter sich und ging auf sie zu, schnell und doch nicht rennend. Sie wollte keine Zeit verlieren, aber sie wollte ihren Triumph genießen. Dann hörte sie ein aufgeregtes Maunzen und Fauchen von oberhalb des Schrankes und anstatt noch mehr Zeit zu vergeuden war sie sofort bei Jeromy, zog sie hoch mit einer Kraft, die man ihr nicht zugetraut hätte und hielt einen silbernen Dolch an ihre Kehle. Sie sah hinauf zur Katze und fixierte sie mit ihrem Blick.
„Eine falsche Bewegung und sie ist tot, noch bevor ihr geliebter Ascan bemerkt, dass sie in Gefahr ist!“ Dann ritzte sie mit dem Messer in den Hals ihres wehrlosen Opfers, sodass ihr Blut den Dolch benetzte. Es folgten Worte auf Latein und die in den Dolch eingravierten Runen begannen zu glühen. Dann warf sie den Dolch auf den Boden und vor ihnen entstand eine flimmernde Wand. Ohne weiter zu zögern schritt sie darauf zu, die Katze durchgehend beobachtend und als diese plötzlich verschwand, war sie bereits durch das Portal getreten und Hitze umfing sie und ihre Geisel. Sie lachte. Ja, sie hatte es geschafft.
„Willkommen in der Hölle, Kleine, das wird eine heiße Willkommensparty für dich geben!“ Sie befanden sich auf einem Pfad, der einem Film entsprungen sein könnte. Ein schmaler Grat, der umgeben war von einem riesigen Lavasee und nur allein zu einer protzigen Burg führte. Links und rechts von standen die üblichen Wachen und sie nickte den hünenhaften Dämonen zu, die mit ihren Lanzen das Portal wieder versiegelten. Dann schritt sie vorwärts, den Weg aus dunklem Gestein entlang. Es war ein langer Weg und die Hitze schien mit jedem Schritt zuzunehmen, bis sie die großen Tore erreichten, die sich wie von Geisterhand öffneten. Auch hier standen überall dämonische Wachen, diese winkten sie auch einfach weiter und hinter ihnen schloss sich das mächtige Tor. Sie schritt weiter und immer wieder hörte man Schreie aus Häusern erklingen. Schreie von Wesen, die offensichtlich Todesqualen erlitten. Erst als sie in die oberen Regionen der Stadt kamen, verstummten sie und es wurde nahezu totenstill. Dies änderte sich jedoch, als Schritte auch in ihre Richtung auf sie zu kamen. Ariman, alleine und ohne Gefolge, wie sie es sonst von ihm gewohnt war. Sein schönes, unnahbares Antlitz jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Er war so wunderschön, sie hätte alles getan nur um einmal seine Lippen zu schmecken, sein Haar zu berühren. Er war ein Engel. Ein Engel, der sie gerettet hatte. Gerettet aus freien Stücken vor dem Abgrund, der sie erwartet hatte. Sie liebte ihn und sie würde für ihn sterben, wenn es ihn glücklich machte. Sie lächelte, als er auf sie zu schritt und sie hob ihm ihre Beute entgegen.
„Ich bringe dir, großer Ariman, was dir zusteht. Das Herz meines Bruders, seine größte Schwäche und seinen Niedergang.“ Ariman lächelte nur und nickte. Dann schnippte er und löste so den Zauber, der auf der Schwarzhaarigen lag.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 13:04

Wütend war sie in ihre Zimmer zurückgekehrt, hatte die Tür laut hinter sich zugeschmissen und sich daran gemacht eine Leggins und einen Pullover heraus zu kramen, welche sie sich überzog. Ihre Sachen wurden wahllos in die Tasche gestopft, hier würde sie nicht länger bleiben, auch wenn noch eine Vollmondnacht bevorstand. Doch da hörte sie ein Geräusch in ihrem Rücken. Schritte. In dem Augenblick, in dem sie sich umdrehen wollte, holte sie die volle Wucht ein . Dumpf traf sie etwas. Schmerz explodierte in ihren Schläfen. Alles wurde kurz schwarz. Ihre Glieder fühlten sich an wie mit Blei gefüllt und das Bett kam näher, als ihre Beine einknickten und sie vorn über aufs Bett fiel. Sofort wusste sie, dass es ein Zauber war, der sie getroffen hatte. Verdammte Scheiße! Die Wut kehrte mit voller Wucht zurück. Aber ihr Körper war so taub, dass sie sich nicht einmal verwandeln konnte.
Unsachte wurde sie vom Bett gerissen und spürte kaltes Metall an ihrer Kehle, leichten Schmerz. Ein wildes, panischen Maunzen erklang und darauf die Stimme von Ascans Schwester. Wie in Trance sah sie zu, wie sich alles um sie abspielte: ein Zauber, ein Portal und dann Hitze. Wehrlos wie sie war, konnte sie sich nicht einmal gegen das sträuben, was mit ihr getan wurde. Die Frau schleifte sie einfach nur mit. Das was ihre Augen zu erhaschen bekamen, betrachtete sie flüchtig. Dämonen. Feuer. Sengende Hitze. Eine Burg, auf welche sie zu steuerten. Was sie sah bereitete ihr kaum Angst, waren es doch nur Bildausschnitte, die sie zu sehen bekam. Viel mehr waren es die gepeinigten Laute, die ihr bis ins Gebein fuhren und sie innerlich gefrieren ließen in Angst. So sehr, dass sogar die Wut etwas schwand. Sollte ihr selbiges Schicksal bevorstehen? So blieb sie eingesperrt in ihren Käfig aus Fleisch und Knochen, allein mit sich und ihren Gedanken, während die kleine Hexe sie weiter mit sich schleifte, bis sie die hörbare Pein hinter sich gelassen hatten.
Doch dann schob sich etwas in ihr Blickfeld. Ein Gesicht. Es war so leichenblass und doch so ebenmäßig, wie sie es noch nie gesehen hatte. Sein dichtes, schwarzes Haar glänzte wie Pech und der Blick seiner nahezu schwarzen, alles durchdringenden Augen jagte ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken. Anmutig war wohl das richtige Wort und wunderschön. Konnte denn ein Mann wunderschön sein? Neben dieser überirdischen Erscheinung mochte selbst Ascans Attrakktivität verblassen. Sie konnte nicht umhin als ihn anzustarren, wie denn auch? Schließlich konnte sie nicht den Kopf von ihm wegdrehen. Das war er also. Der Erzdämon höchst persönlich. Aber was die wirklich anwiderte waren die Worte dieser kleinen Schlampe. Einfach ekelhaft. Die Angst wich wieder der Wut. Dennoch konnte sie nicht anders als den Dämon anzustarren, bis er die Finger hob und schnippte.
Sofort sackte das eigene Gewicht auf ihren Körper ein und ihre Knie wurden wieder weich. In der richtigen Verfassung zu kämpfen war sie bei weitem nicht, aber eines konnte sie. Wutentbrannt drehte sie sich zu Ascans Schwester herum und holte sehr plötzlich weit aus. Ihre Hand landete mit einer unglaublichen Wucht, in der all ihre Wut steckte, auf dem Gesicht der Frau. Es klatschte laut, sogar ein Knirschen von Knochen war kurz zu hören. Unweigerlich taumelte die Frau nach hinten und hätte durch die Wucht beinahe ihr Gleichgewicht verloren.
„Du kleine Schlampe! Er hat versucht dich zu retten und so dankst du ihn!“ Gut zugegeben, das hatte Ascan bei ihr auch und sie hatte es ihm nicht gerade gut vergolten. Dennoch schmälerte es nicht ihre Wut auf ihn. Aber was war etwas anderes.
Ohne Furcht, viel mehr in selbstmörderischer Wut wand sie sich zu dem Fürsten der Hölle um. Suizide Entschlossenheit in ihrem Blick, als sie seine dunklen Augen suchte und versuchte sich nicht von seiner Erscheinung ablenken zu lassen.
„Nun, dann bin ich jetzt wo ich hingehöre! Mörder kommen bekanntlich in die Hölle! Und wo ist meine Willkommensparty, wenn ich mich erwartet habt!“, gab sie trocken zurück, blanke Wut in den kalten Augen. Dass sie doch beeindruckt von ihrem Gegenüber war, musste sie ja nicht zeigen.
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Gott
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 14:34

Durch die Augen ihrer Lar sah sie wie das Werwolfsmädchen von dieser Wahnsinnigen entführt wurde und obgleich sie von ihrer treuesten Lar alarmiert wurde, griff sie nicht ein. Noch nicht. Innerlich bangte sie, dass dem Mädchen nichts passieren würde, denn passierte ihr etwas, konnte sie ihren gesamten Plan vergessen. Und sie war bereits zwei Mal gescheitert, ein drittes konnte es nicht geben. Noch während die wahnsinnige Vorfahrin des Magiers mit dem Werwolfsmädchen in dem Portal verschwand, löste sich auch der Körper der Lar auf.
Im Augenblick war es die Form einer Katze, aber sie konnte alles sein ganz nach dem Willen ihrer Herrin.
Das kleine, pelzige Wesen wusste genau wohin es gehört und so erschien es wie aus dem Nichts im Schnee. Im tiefen Schnee unweit des Seeufers, wo die Auseinandersetzung statt gefunden hatte und wo nun der Magier sich aufhielt. Mit wenigen Sätzen war der Magier erreicht. Die schwarze Katze sprang an seinem Hosenbein hoch und maunzte ganz laut und kläglich. Voller Panik. Es war deutlich zu erkennen, dass das nicht ihre Laute waren, sondern die des kleinen Tieres, welche um sein Frauchen bangte. Die Pfoten tapsten immer wieder gegen sein Bein und bettelten um Aufmerksamkeit. Die kleine Katze versuchte mit allen Mitteln Ascans Gehör zu bekommen und den Magier aus seiner gefühlskalten Starre zu lösen.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 21:01

Ascan war mit Hund gerade dabei zu überlegen, wie er vorgehen sollte, auch wenn er in Gedanken nach wie vor an Jeromy hing und sich fragte, wie er sie wohl zur Ruhe bringen könnte. Da hörte er bereits das Knurren der eingesperrten Wölfin.
„Was hast du dir dabei gedacht? Hasst du mich tatsächlich so sehr? Wobei ich dich verstehen kann, dennoch dachte ich nicht, dass dir so viel an ihm lag. Du weißt, dass es mir Leid tut und dass die Entscheidung darüber nicht in meiner Macht lag. Der Rat hat beschlossen nur dich freizulassen und deinen Gefährten zu töten, nicht ich. Du weißt auch, dass ich alles versucht hatte um sie umzustimmen, dennoch hasst du mich dafür, dass ich ihn nicht retten konnte. Aber vermutlich wäre ich nicht anders als du. Doch auch das weißt du und doch, hast du den Menschen, der mir am meisten bedeutet in dieser verlorenen Welt verletzt und - wenn du die Möglichkeit gehabt hättest - getötet. Also wirst du die Strafe entgegennehmen müssen, die euch allen angedroht wurde, solltet ihr erneut Probleme machen.“ Da fühlte er Magie unweit von sich und sofort waren seine und Hunds Aufmerksamkeit auf den Punkt gelenkt, von dem der kurze Magieschwall ausging. Eine Teleportation kein Zweifel, als Chandra auf ihn zugelaufen kam und wie wild an seinem Bein hochsprang. Sofort hob er die Katze an und betrachtete ihre klugen Augen. Er wusste, dass etwas passiert war und sofort gingen seine Gedanken an Jeromy. Doch sein Amulett schrie nicht, dennoch befand er sich nur einen Augenblick später in Jeromys Zimmer, Hund an seiner Seite und Chandra noch immer haltend. Sein Blick kreiste durchs Zimmer; er sah den halb gepackten Rucksack, der achtlos am Boden lag und aus dem die Kleidung zum Teil heraushing und die offenstehende Tür. Sein Blick war wieder bei Chandra und er setzte sie auf dem Bett ab. Seine Stimme ruhig, zu ruhig, als dass sie als positiv gewertet werden konnte in dieser Situation.
„Wo ist sie? Was ist hier geschehen?“ Man konnte bereits sehen, wie ein Teil seines Körpers das dämonische Aussehen annahm. Ihm war klar, dass das hier nur bedeuten konnte, dass etwas mit Jeromy geschehen war. Doch nicht nur er begann sich zu verändern, sondern auch Hund zu seiner Seite ähnelte nach nur wenigen Momenten bereits mehr Senna denn dem Hund von zuvor, als die Wut, die sich in Ascan zusammenbraute, auch auf ihn überging.
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Gott
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 21:15

Entsetzt griff sich die völlig überraschte Sarah an ihre Wange und taumelte noch ein paar Schritte zurück, bevor ein wildes Funkeln in ihre Augen trat und sie offensichtlich auf Jeromy los stürmen wollte. Doch da war plötzlich Ariman neben ihr, ergriff die das Messer umgreifende Hand und senkte sie scheinbar völlig sanft und ohne jegliche Gegenwehr ihrerseits, während seine andere Hand zärtlich über die Wange strich, die geschlagen worden war, woraufhin sofort jeglicher Schmerz aus ihrem Gesicht wich und auch die Röte, die sich entwickelt hatte, wieder schwand.
„Ich danke dir. Du hast mir einen sehr großen Dienst erwiesen, dies soll dir nicht unbelohnt bleiben. Geh nun, ich werde mich in Kürze erkenntlich zeigen, doch vorerst werde ich mich um unseren Gast kümmern.“ Seine Stimme war charmant und vollkommen, schön, melodisch und anziehend und doch schien es an Blasphemie zu grenzen seinem Wunsch auch nur gedanklich zu widersprechen. Wo noch vor einem Moment Wut gewesen war, legte sich ein Lächeln auf ihre Lippen und blinde Verliebtheit und absoluter Gehorsam und Treue in ihren Blick und sie nickte, schmiegte ihre Wange an seine Hand, bevor sie ohne ein weiteres Wort und ohne Jeromy noch einen weiteren Blick zu schenken, umkehrte und den Weg, den sie gekommen waren, zurück ging.

Er wartete bis sie gegangen war, bevor er sich Jeromy zu wandte. Ihre Worte hatte er offensichtlich einfach ignoriert oder gar nicht wahr genommen. Stattdessen hatte er ein freundliches, ja tatsächlich willkommen heißendes Lächeln im Gesicht, als er auf sie zu schritt, ihre Hand er griff und diese küsste.
„Verzeiht die unangenehmen Umstände eurer Reise. Ich hoffe, sie hat Euch nicht all zu schlecht behandelt. Es ist mir eine Ehre und eine Freude Euch endlich selbst kennen lernen zu dürfen. Ihr, die Ihr es schafft so viel aus einem einfachen Mann heraus zu holen. Ihr, deren Name sowohl von Engeln, als auch Dämonenfürsten genannt wird und Ihr, die Ihr die größte Schwäche jenes Mannes seid, der sich erdreistet hatte mich zu hintergehen.“ Er ließ ihre Hand los und betrachtete sie.
„Bitte verzeiht, wenn es den Anschein gehabt haben mochte, dass ich Euch zürnen würde. Im Gegenteil, Ihr seid unschuldig an den Verbrechen, die begannen wurden, nun vielleicht nicht an denen dieses Lebens, aber dafür werdet ihr wohl noch Zeit haben die Fehler rein zu waschen, außer Ihr beschließt, dass es Euch hier doch recht gut gefällt.“ Das Letzte sagte er mit einem breiten Grinsen, das jedoch sofort wieder zu einem charmanten Lächeln wurde.
„Wir haben hier auch einige Vorzüge, die es in den höheren Gefilden, nicht im Angebot gibt und wir sind gut zu jenen, die uns gegenüber loyal sind. Aber, wo ist nur meine Gastfreundschaft, Ihr seit gerade so rüde behandelt und hier hergebracht worden und ich rede Euch ein Loch in den Bauch. Kommt doch erst mal mit, ich zeige euch euer Zimmer.“ Damit deutete er in die Richtung der riesigen Burg und schritt ein paar Schritte darauf zu, als er sich noch einmal umdrehte um zu sehen, ob sie ihm folgte.
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 22:15

Der Erzdämon schritt an ihr vorbei. Nun sie war schließlich auch nichts für ihn. Aber das war ihr gleich. Katherina schaute wie ein Dritte-Person-Betrachter einfach nur von außen zu. Sie konnte nicht ganz realisieren wo sie war und wer nun vor ihr stand. Sie verschränkte lediglich die Arme vor der Brust. Doch was viel sonderbarer war; als Ariman seine besänftigenden Worte sprach, beruhigte auch sie sich unter seinem Einfluss, obgleich die Wölfin tobte und Panik hatte. Ihn hasste und zugleich wusste, wie schwach sie war. Ein Fingerschnippen konnte ausreichen um ihr Genick zu brechen. Die Panik wuchs noch weiter an, als er auf sie zu kam und ein elektrischer Schlag erfasste ihre Muskeln allein bei seiner Berührung. Katherina hielt für einen Moment die Luft an und versuchte sich die nun auch äußerlich aufflackernde Angst nicht anmerken zu lassen. Doch was war bald nicht schwer, denn seine Worte lösten offensichtliche Verblüffung aus. Wer und was war sie schon. Nur ein kleines Wölfchen. Ein Spielball anderer. Wieder griff die Wut über und der rote Schleier kehrte zurück. Verdammt. Sie sah seine dunklen Augen nur noch durch roten Nebel, wusste aber, dass er sie betrachtete den der unergründliche Blick glitt bis in ihr Innerstes, so kam es ihr jedenfalls vor.
Alles an ihm erinnerte sie an Ascan. Sein dämonischer Geruch. Sein höfliches und charmantes Auftreten. Sogar sein Grinsen, welche ihr nahezu das Blut gefrieren ließ und dann wiederum doch nicht. Er liebte ausschweifende Erklärungen scheinbar auch so wie Ascan. Was die sich auch immer erklären musste. Prompt war sie Angst weg und machte erneut der Wut Platz.
Als er sich anschickte zu der besagten Burg zu gehen, wo sich ihr Raum befand, wurde es ihr zu viel. Stur blieb sie stehen und starrte in seinen Rücken, bis sich der Erzdämon wieder umwandte. Dabei wollte sie ihm nahezu folgen.
„Ich werde mein Gefängnis bei Ascan nicht eintauschen gegen Eures!“, gab Katherina um Kontrolle ringend zurück. „Nicht von seinem Spielball zu Eurem werden!“ Lieber würde sie sich hier und jetzt in die glühenden Seen stürzen und auf der Stelle verbrennen, als ihm zu dienen.
„Was wollt Ihr von mir? Wenn Ihr glaubt, dass Ihr durch mich an Ascan heran kommt, dann habt Ihr Euch getäuscht. Ich bin nicht sie...“
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BeitragThema: Re: Going to Hell   29.06.13 22:52

Als er erkannte, dass sie seiner Aufforderung nicht nachkommen würde, seufzte er und selbst dieses Seufzen schien in seiner Vollkommenheit wie ein einstudiertes, perfekt aufgeführtes Theaterspiel an Emotionen in seinem Gesicht. Er wandte sich ihr wieder ganz zu und seine Augen suchten ihren Blick. Es war ein Leichtes in ihren Geist einzudringen und eigentlich hatte er mit Fallen Ascans gerechnet, die ihren Geist schützten, doch davon war keine Spur, offenbar hielt er sich zumindest ihr gegenüber an Vereinbarungen.
„Wenn Ihr es als Gefängnis sehen wollt, so sei Euch dies natürlich gewährt, allerdings gäbe es für Euch auch die Möglichkeit dies als kurzfristig notwendigen Zufluchtsort zu betrachten, bis ich Euch schlichtweg wieder eurer Wege gehen lasse. Zudem würde ich anstatt des Wortes Spielballs Partnerin in Betracht ziehen, auch wenn dies für euch im Moment seltsam klingen mag: Selenya, Jeromy, Katherina oder wie auch immer Ihr euch nun nennen wollt. Auch steht Euch natürlich frei den Tod zu wählen, wie Ihr es erwogen habt, doch möchte ich zu bedenken geben, solltet Ihr in meinen Gefilden sterben, so wird Eure Seele weit mehr Spielball meinerseits sein, als ihr es in Eurem momentanen Zustand jemals sein könntet. Zudem, weiß ich, auch wenn Ihr es nicht glauben wollt, das Ihr sie seid. Ihr mögt andere Erfahrungen gemacht haben und diese haben Euch zu einer anderen Person gemacht, doch hätte man Selenya die selben Erfahrungen durchleben lassen, wäre sie genau der Mensch geworden, der Ihr heute seid und andersherum, würdet Ihr jenes Leben führen, das sie geführt hatte, wäret Ihr exakt wie sie.“ Dann lächelte er wieder und deutete erneut an, dass sie ihm folgen sollte.
„Auch solltet Ihr Ascan nicht unterschätzen, diesen Fehler begeht man in den meisten Fällen nur einmal und ihr würdet gar nicht glauben wozu dieser Mann fähig sein könnte, nur um Euch von hier zu befreien. Auch dann, wenn es sich dabei nur noch um Eurer in meiner Gewalt befindlichen Seele handelt.“ Er drehte sich wieder zum gehen.
„Ihr könnt natürlich auch hier draußen bleiben und schmollen!“, er deutete zu den Burgmauern, die sie umgaben.
„Oder Ihr wählt jenen Weg, den ihr gedacht habt, dann müsst ihr wohl erst die Mauern erklimmen oder aber Ihr gewährt mir die Freude Euch ein guter Gastgeber zu sein und Euch Eure Gemächer zu zeigen sowie Euch, das was ich möchte, bei einem guten Essen und in angenehmerer Atmosphäre zu erklären, anstatt hier zwischen Tür und Angel.“ Während der ganzen Zeit war offensichtlich gewesen, dass ihm jeder dieser Schritte recht gewesen wäre, sie konnte diesbezüglich tun und lassen was sie wollte, sie war ohnehin in seiner Hand. Auch wenn er es bevorzugen würde auf zivilisierte Weise zu sprechen.
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 9:22

Die gewünschte Aufmerksamkeit kam sogleich und sie wurde hochgehoben. Noch aufgeregt maunzend, bevor ihre Verwandlung stattfand, veränderte sich bereits ihr Umfeld und Chandra war wieder dort, wo sie nur Momente zuvor gewesen war. Sie merkte, dass der Magier sich erst orientieren musste, bevor er sich ihr wieder zuwenden konnte. Kaum dass ihre Pfötchen die Matratze berührten, setzte die Verwandlung bereits ein. Ihr Körper wuchs, das Fell verschwand. Schließlich saß eine Frau auf dem Bett. Das lange schwarze Haar fiel über ihre Schultern, über ihre Schultern und reichte ihr bis weit über den Bauch. Ihr Haut war nahezu leichenblass, die Augen dunkelbraun, fast schwarz und dennoch funkelten sie wie Rauchquarze in der Sonne. Ihre Erscheinung schien so perfekt, so symmetrisch und schön, dass klar war, dass sie nicht von dieser Erde sein konnte. Ihren langen, schlanken Beine waren übereinander gekreuzt, als sie sich erhob und auf Ascan zu kam. Ihr Blick richtete sich auf ihn. Ihre Augen funkelten ihn mit einer tiefen Trauer und Niedergeschlagenheit, die kaum etwas zu vertreiben mochte. Doch, vermutlich gab es etwas und genau das wollte sie haben.
Sie sah seine äußerliche Ruhe und wusste, dass es die Ruhe vor dem Sturm war. Mit Bedacht kam sie auf ihn zu und bleib ganz dicht vor ihm stehen.
„Ascan, von mir droht Euch keine Gefahr, also hört mich an.“ Ihre Hand streckte sich nach ihm aus und sie berührte zärtlich seine Wange. Die Berührung war genauso leicht und weich wie der Klang ihrer Stimme.
„Eure eigene Nachfahrin hat Eure Reihen infiltriert und sie war es auch, die Eure Geliebte zu Ariman gebracht hat.“ Sie drang in Ascans Geist vor, ebenso zärtlich wie sie sprach. Ihr war bewusst, dass er es zuließ, sonst hätte sie etwas mehr Mühe gehabt. Also ließ sie ihn die Bilder sehen, welche sie selbst durch die Augen der Katze gesehen hatte. Wie sein Wolfsmädchen durch das Portal gebracht wurde. Erst als die Bilder endeten, löste sie sich von ihm und trat einen Schritt zurück.
„Ich möchte Euch helfen Ascan. Meine Lar Chandra kennt Eure Geliebte, kennt Euch und ich kenne Euren Feind, der auch der meine ist. Ich bin Belial, die verstoßene fünfte Fürstin der Hölle und ich möchte meinen Platz zurück. Meine Macht. Doch das kann ich nur, wenn mein Bruder fort ist. Also möchte ich Euch einen Tausch anbieten. Meine Hilfe beim Sturz meines Bruders. Euer eigenes Leben, welches gebunden ist an Ariman, soll fortdauern wie ihr es kanntet. Und ich verspreche Euch das Leben Eurer Geliebten, wenn nicht in ihrem jetzigen Körper, so in einer anderen Hülle. Und wenn sie in ihrer jetzigen Hülle überlebt, so kann ich ihr noch ein Geschenk machen.“, Belial lächelte verheißungsvoll.
„Voraussetzung für all das ist die Vernichtung Arimans! Diesmal ohne das Kleingedruckte!“ Die Hölle selbst flackerte in ihren Augen auf. Sie war entschlossen ihn zu töten mit allen Mitteln und sich an ihm für alles, was er ihr angetan hatte, zu rächen.
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 11:12

Seine Worte machten ihr klar, dass es ihm gleich war, was sie letztendlich tat. Ob sie starb oder nicht. Er konnte mit ihr tun, was er wollte. Dennoch brachte er sie dazu alles zu überdenken. Sich von der Mauer stürzen war unklug, dann wäre sie für immer hier und ihm ausgeliefert. Es sei denn er log, was sie bezweifelte. Hier bleiben und schmollen erschien ihr ebenfalls sinnlos. Zudem stellte er unwiderruflich klar, dass sie tatsächlich diese Frau war, die Ascan geliebt hatte. Etwas, das sie lange und mit Erfolg verdrängt hatte. Resignation machte sich breit. Alles war ihm gleich und schien ausweglos. Dann bleib ihr wohl vorerst nichts anderes übrig. Mit ein Paar Schritten schloss sie zu dem Fürsten auf und machte ihren Will deutlich mehr zu erfahren und vorerst freiwillig seinem Vorschlag nachzukommen. Ohne weitere Komplikationen. Diese innere Unruhe, welche sie durch die Wölfin empfand, ermüdete sie langsam. Immer da. Sie musste sie regelrecht zusammenreißen sich nicht zu verwandeln. Und sie hasste seine Art. Auch wenn er höflich war, brachte es sie nahezu zur Weißglut. Der rote Schleier zog sich immer wieder über ihre Sicht und gestaltete die Wahrnehmung als immer schwerer.
Während sie ihm gehorsam folgte, merkte sie leise und doch respektvoll an.
„Vielleicht täuscht auch Ihr Euch und ich bin Ascan gleichgültiger, als Ihr ahnt.“ Eine Möglichkeit war es, von der sie nicht wusste, ob sie wahr war. Womöglich würde es Tage dauern bis er ihr Verschwinden bemerkte. Tage bis er sie fand. Oder wütend auf sie war und erst gar nicht nach ihr suchte. Sie ergab sich vorerst ihrem Schicksal. Immerhin legte der Fürst nicht gleich mit Foltern los. Und es hab nur eine Möglichkeit heraus zu finden, was er von ihr wollte und wozu genau er sie brauchte.
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