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 Going to Hell

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Gott
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BeitragThema: Going to Hell   29.06.13 12:05

das Eingangsposting lautete :



*

GOING TO HELL




soundtrack: https://www.youtube.com/watch?v=qLWhf7W3D1o


Vancouver – Kanada
Capilano Lake
UND
5. Kreis der Hölle - Arimans Reich
28. - 30. Dezember 2012


*


Zuletzt von Admin am 29.07.13 21:47 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Gott
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 11:33

Zufrieden stellte er fest, dass sie sich die Sache noch einmal durch den Kopf gehen ließ und schließlich doch zu ihm aufschloss. Er nickte zufrieden und ging neben ihr weiter. „Natürlich werdet ihr schon vermutet haben, dass es euch im Moment leider nicht gestattet ist diesen Ort zu verlassen. Von daher mag es natürlich auf den ersten Blick wie ein Gefängnis erscheinen, dennoch gibt es hier einige Möglichkeiten an Beschäftigung.“ Er lächelte schelmisch und zwinkerte ihr zu. Auch wenn alles, was er tat, wie einstudiert wirkte, so war es nichts desto weniger perfekt in der Ausführung.
„Zumindest wenn man Kontakte in die Chefetage hat.“ Er führte sie durch Gänge, die gesäumt waren mit edlen, unbezahlbaren Wandteppichen, die zum Teil ganze Geschichten erzählten. Hier und da bewachten leere Rüstungen den Gang wie ein Mahnmal und als sie weiter nach oben kamen, blieb er bei einer der Türen stehen.
„Dies wäre Euer Gemach. Vielleicht interessiert es Euch, dass dies hier das ehemalige Zimmer eures Ascans war, als er noch in dieser Burg lebte. Ihr könnt natürlich auch ein anderes wählen, wenn Euch dies missfällt. Allerdings ist es eines der größeren und Ihr habt auch die Möglichkeit eines Bogenrundgangs außerhalb.“ Er schob die Tür auf und offenbarte einen großen Raum in dem sich ein Kamin befand, darin auch eine Arbeitsstätte mit Schreibtisch und einem offensichtlich bequemen Stuhl davor, sowie einen großen Schrank, der mit Sicherheit Kleidung enthielt und ein auf einem riesigen Fellteppich stehendes Himmelbett. Am anderen Ende des Raumes, war eine weitere Tür, die wohl auf den erwähnten Rundgang führte.
„Wenn Ihr wünscht, könnt Ihr Euch jetzt erst einmal einrichten und es Euch so heimlich wie möglich machen für die Zeit, die Ihr hier seid oder solltet ihr Hunger haben und an Informationen interessiert sein, so könnt Ihr mir gerne zu meinem Speisesaal folgen, dann werde ich Euch ein wenig mehr erklären.“
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 11:49

Je weiter sie ihm folgte, desto bekannter kamen ihr diese Bauten vor. Die Räume. So, als wäre sie bereits einmal hier gewesen und sie wusste auch wann. In Ascans Erinnerungen in jeder Nacht in Moskau, als er ihr als das gezeigt hatte. Das Zimmer welches er ihr zeigte, erregte zwar ihr Interesse, doch war es nicht groß genug, als dass es sie die Einladung zum Essen ausschlug. Also nickte sie nur, während ihr Blick auf das Zimmer gerichtet war. Eine solche Pracht. Ob es wohl eine perfekte Imitation war? Aber es war ihr im Moment gleich. Sie schaute zu Ariman hinauf, der sie überragte und erkannte, dass es keine gute Idee gewesen war, ihn direkt anzuschauen. Denn wieder drohte ihr Widerstand zu bröckeln. Verdammt. Dennoch grinste sie. Es war zwar ein etwas zynisches Grinsen, aber immerhin.
„Ich muss zugeben, die Hölle hätte ich mir anders vorgestellt!“, scherzte sie sogar, bevor sie wieder ernster wurde. Diese Mal blieb sie vom Schleier verschont, das war wohl auch der Grund weshalb sein Blick sofort so auf sie wirkte, wie er es eben tat.
„Er ist nicht mein Ascan!“, wies sie bestimmt darauf hin. Er gehörte ihr nicht, genauso wenig wie sie ihm gehörte. Schon gar nicht nach den jüngsten Vorfällen.
„Ich möchte Euch viel lieber begleiten. Das Zimmer kann ich mir später noch immer anschauen. Zudem hoffe ich doch, dass mein Aufenthalt hier kürzer sein wird, als dass es sich lohnt es einzurichten. Außerdem wüsste ich gern von den Beschäftigungen, von denen Ihr eben gesprochen habt.“ Wieder lächelte sie etwas und spielte dieses Spiel eben mit, so gut es ging. Was sollte sie denn sonst tun, außer das Beste herauszuschlagen.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 11:49

Ascan hatte also recht behalten, dass die Katze, alles andere als ein gewöhnliches Haustier war. Kaum dass er sie absetzte, bemerkte er wie sie sich zu verwandeln begann. Nun offensichtlich hatte sie allerdings nichts mit Jeromys Entführung zu tun, denn sonst wäre sie wohl kaum zu ihm gekommen. Nach und nach erkannte er wen er vor sich hatte, als sie in ihrer schwarzen Kleidung vor ihm stand, anmutig schön, selbst Engel neben sich verblassen lassend. Er hatte sie niemals selbst kennengelernt, doch er wusste von ihrem Schicksal und er wusste einiges über sie, auch dass sie tatsächlich mit Ariman verfeindet war. Dennoch hatte er nicht erwartet, einen solch mächtigen Verbündeten zu finden, ohne danach suchen zu müssen und teure Preise dafür zu bezahlen. Er ließ die Berührung geschehen und sie nahm sogar ein wenig von der kalten Wut, die in ihm brodelte, während er ihr lauschte und schließlich die Bilder sah. Wie konnte er nur so blind gewesen sein? So blind und unvorsichtig. Er hatte Sarah als einzige keiner Untersuchung unterzogen, in der Annahme, dass er alles unter Kontrolle hätte. Er war unvorsichtig geworden und dieser Fehler könnte für Jeromy tatsächlich den Tod bedeuten und erneut wäre es seine Schuld, die ihr das Leben kostete. Erst als sie sich von ihm löste, suchte er wieder ihren Blick und nickte auf ihr Angebot. Womöglich war er erneut unvorsichtig, immerhin war sie ebenso eine Fürstin der Hölle wie Ariman es war, doch sie hatte mindestens ebenso sehr Grund ihn zu hassen, wie er es hatte und Hass konnte auch verbinden.
„Dieses Angebot ist weit mehr, als ich in diesem Augenblick erwartet hatte und die Hilfe kommt eben so unerwartet, wie ich sie erfreut entgegennehmen werde.“ Dann beugte er kurz sein Haupt, die kühle Wut in ihm wich kalkulierender Logik. Es war nichts verloren, nein womöglich wäre dies die Gelegenheit seiner Vergangenheit endlich Herr zu werden.
„Arimans Tod ist ein Ziel, bei dem ich mit Vergnügen helfen würde und es ist mir wahrlich eine Ehre es mit Eurer Hilfe zu tun.“ Es war ihm tatsächlich ernst damit, denn auch wenn er mächtig war, so wusste er doch wo seine Grenzen waren und er hatte sie schon in den Büchern, die er studiert hatte, bewundert. Sie war so anders als die anderen Fürsten der Hölle, nun bei Weitem nicht dümmer, im Gegenteil: sie hätte er wohl nicht so einfach hintergehen können wie Ariman. Dennoch war sie anders, auf eine Art, die er schon immer anziehend gefunden hatte. „Ich denke, wir beide wissen, wo wir unseren Feind finden, allerdings fehlt mir die Kenntnis, wie ich ihn endgültig stürzen könnte.“ Dann drehte er sich um und schloss die Tür ab.
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Gott
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 16:31

Belial spürte wie seine Wut kippte, sogar abebbte und war selbst etwas erstaunt über Ascans Reaktion. Aber aus ihm sprach Wahrheit, das wusste sie, spürte und hörte sie. Belial schritt wieder auf das Bett zu und setzte sich. Ihre klugen Augen auf Ascan gerichtet.
„Fürchtet Euch nicht, Ascan. Euch trifft keine Schuld und noch lebt sie und wird es auch weiterhin. Auf physische Schmerzen ist er nicht aus. Ariman wird viel mehr Euer psychisches Leiden auskosten, weil sie in seinem Besitz ist. Vorerst wird sie sicher sein.“, sprach die Erzdämonen ruhig und besänftigend auf ihn ein, während Ascan die Tür hinter sich schloss. Zufrieden lächelte Belial ihn an, als er sich wieder zu ihr umwandte.
„Die Ehre mit Euch zusammen zu arbeiten ist ganz meinerseits. Schließlich seid Ihr dafür bekannt einen der mächtigsten Fürsten überlistet zu haben.“ Aber genug der Schmeicheleien.
„Ich denke Ihr wisst, dass wenn ich scheitere, dass auch Ihr scheitern werdet und ich weder Euch noch eure Geliebte retten kann...“, wies sie Ascan noch einmal der Sicherheit halber hin, denn ihr Verlust war auch der seine.
„Ein jeder von uns allein kommt gegen Ariman nicht an. Natürlich wissen wir beide, wo er sich aufhält...“, sagte sie abfällig und wandte ihr Gesicht kurz ab. „Aber er wird damit rechnen, dass Ihr halsüberstürzt bei ihm auftaucht. Schickt also lieber einen Boten. Einen, dessen Leben euch nicht unbedingt am Herzen liegt, Euer Schoßhündchen zum Beispiel, und lasst uns zunächst seinen Plan in Erfahrung bringen. Mit mir an Eurer Seite wird er nicht rechnen und wenn ihr noch einen Verbündeten hättet, welcher bewandert ist in schwarzer Bannmagie, dann könnten wir den Überraschungsmoment nutzen, indem wie seine Untergebenen aussperren und ihn allein stellen!“, schlug sie vor. Es war bisher nur eine grobe Ausführung, aber zumindest ein Ansatz. Auch war sie offen für jegliche Vorschläge. Abwartend schaute sie ihn an. Sie selbst war eine Gejagte und hatte kaum jemanden, an den sie sich hätte wenden können. Vielleicht an die neue Vampirkönigin, welche sie vor Jahren kennen gelernt hatte, aber das war es schon.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 17:06

Als sie Platz nahm, schritt auch er zu dem Stuhl, der vor dem Schreibtisch stand und drehte ihn so, dass er zu ihr sehen konnte. Hund unterdessen schritt auf die Frau zu und schnupperte an ihr. Auch er hatte sich etwas beruhigt und auch wenn er nicht ganz verstand was Ascan an ihr fand, so war sie ihm auch nicht unsympathisch, schließlich bot sie ihre Unterstützung bei der Rettung Jeromys an. Ascan nickte, nachdem sie geendet hatte.
„Das war noch in meinen jungen Jahren...“, sagte er etwas lächelnd. Heute würde es ihm wohl nicht mehr so einfach gelingen, jetzt wo man ihn als wirkliche Bedrohung wahrnahm.
„Aber Ihr habt natürlich Recht, ansonsten hätten wir wohl schon lange keinen gemeinsamen Feind mehr, wenn wir ihn einzeln besiegen könnten.“ Bei der Idee Senna zu schicken, nickte er. Es wäre womöglich ihr letzter Auftrag, aber er müsste ihr dazu den Willen nehmen, all ihre Erinnerungen, bis sie nichts mehr war als eine leere Hülle, die kontrolliert wurde wie Puppen von Puppenspielern. Eine harte Strafe, mancher würde sagen sie wäre schlimmer als der Tod. „Bannmagier sind mir zwei bekannt, einerseits mein Untergebener Baron, doch ihm würde ich nur bedingt vertrauen, wenn es um mein Leben geht, wenn es für ihn vorteilhafter wäre, könnte er wohl auch einfach die Seiten wechseln, während wir unseren Kampf ausfechten. Der zweite ist kein Unbekannter, James of Gaunt. Er ist bekannt dafür, Bannmagie sehr wirkungsvoll einzusetzen und zusätzlich soll sein Sammelsurium an Artefakten dem meinen nicht nachstehen. Zwar habe ich nur bedingt guten Kontakt zu ihm, allerdings würde uns hier zu gute kommen, dass er der Mann von Jeromys Schwester ist.“ Dann zuckte er mit den Schultern. „Was euren Vorschlag betrifft, Senna zu schicken, ist es vielleicht eine gute Idee. Ihr Gedächtnis vollends auszulöschen wird allerdings einige Stunden in Anspruch nehmen. Dann grinste er, denn ihm fiel etwas ein, das ihnen noch weit aus mehr Vorteil verschaffen könnte, als Ariman vermuten mochte. Er holte das Amulett hervor, das um seinen Hals hing und schritt damit auf Belial zu.
„Wisst Ihr was das hier ist?“, er setzte sich neben sie und hielt es ihr entgegen. Jenes Amulett, das ihn vor Ariman schützte.
„Ein Teil meiner selbst steckt in diesem Amulett und wird es wohl, solange mein Vertrag mit Ariman besteht oder bis ich es abnehme. Allerdings... wenn ich einen Pakt mit Euch einginge, so könnte ich womöglich diesen Teil meiner Seele schützen und Ariman erneut überlisten, sodass er sich sicher wähnt, bis er seinen Fehler erkennt. Denn er scheint nicht sonderlich viel seit unserem letzten Treffen dazu gelernt zu haben. Wenn auch der Zug mit der Nachfahrin meiner Schwester für mich unerwartet kam.“
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Gott
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 18:08

Aufmerksam hörte sie Ascan zu und nickte hin und wieder zur Bestätigung, während die Entschlossenheit in ihren Augen zunahm.
„Auch wenn dauern wird, bis das Gedächtnis Eures Wölfchens gelöscht ist...“, sie grübelte kurz. „Es sei denn, Ihr überlasst sie mir... damit ich sie zu einer meiner Laren machen kann. Aber das bleibt allein Euch überlassen, Ascan. Zudem wäre es wohl klüger den Magier namens James hinzuziehen, wie Ihr selbst sagt. Ich hoffe er wird keine Schwierigkeiten darstellen, da ich ihn selbst bisher als Pazifisten gewähnt habe.“ Noch neugieriger wurde ihr Blick, als Ascan auf sie zu kam und ihr das Amulett hinhielt, welches er um den Hals trug. Ihre Finger ergriffen es vorsichtig. Und in ihren Augen blitzte Erkenntnis. Ein schurkisches Grinsen legte sich auf ihre ebenmäßigen Züge. Sie wusste gleich, was es war, als sie es berührte.
„Nicht Etwas von Euch. Eure Seele.“, gab sie beeindruckt zu. „So habt ihr ihn überlistet.“
Allerdings war es dann an ihr verblüfft zu schauen. Sie sah zwar den Gedanken kommen, aber die Worte überraschten Belial dennoch, als Ascan es vorschlug. Ihr Blick verfinsterte sich etwas, als sie grübelte.
„Ich hätte nicht erwartet, dass Ihr mir selbst einen Pakt vorschlagt, denn dadurch seid Ihr noch enger an mich gebunden. Wenn es das ist, was ihr wollt, dann könnt ihr einen Teil eurer Seele an mich binden, an einen Pakt, damit Ariman keinen Anspruch länger darauf hat. Aber wird er sterben, so wird es auch ein Teil von Euch, der Teil, welcher Euch bisher unsterblich gemacht hat! Hab ich recht?“, stellte die Erzdämonin fest und blickte Ascan durchdringend in die dunklen Augen.
„Es gibt mehrere Möglichkeiten. Ich kann Euch auch von dem Pakt lösen, indem ich Arimans Macht auf mich übertrage und einen Teil meiner Macht auf Euch. Ihr wärt somit sicher vor dem Tod, solange auch ich lebe. Oder aber Ihr nehmt das Risiko in Kauf und verzichtet auf Euer dämonisches Dasein und verlebt die Jahre, die Euch bleiben. Überlegt gut, Ascan, was Ihr mir vorschlagen wollt, denn Ihr werdet dennoch an einen Dämon gebunden sein und das ist das erste und letzte Mal, dass Euch einer der Neun wählen lässt.“ Damit ließ sie das Amulett sinken. Er war ihr so nahe, dass sie ihn hätte küssen können. Sie konnte seinen Atem spüren, seine Aura, die die ihre streifte. Unter anderen Umständen, ja unter anderen, hätte sie ihn womöglich sogar versucht auf andere Weise für ihr Vorhaben zu gewinnen.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 18:23

Ascan konnte fühlen wie sie ihn betrachtete, als er neben ihr Platz genommen hatte. Sah die Überraschung in ihren Augen, als er ihr seinen Vorschlag machte. Er war selbst überrascht, dass er es vorschlug, doch er wusste nur zu gut, dass Ariman genau damit niemals rechnen würde. Nicht nachsdem er so viele Jahre versucht hatte sich von ihm zu lösen. Dennoch war es wie sie sagte und sogar noch ein wenig mehr, nicht nur dass er seine Unsterblichkeit verlieren würde, so wie auch seine dämonischen Kräfte. Nein, er würde sehr rapide altern und wäre wohl in wenigen Jahren oder womöglich noch schneller dem Tod nahe, denn der Rest seiner Seele. der nicht an Ariman gehandelt worden war und in diesem Amulett schlummerte, war nur gering an eigener Kraft, dennoch würde es - sollte er einen Pakt mit ihr eingehen - mit Sicherheit genug sein um seine Kräfte einsetzen zu können, auch wenn er das Amulett abnahm und somit Ariman vorgaukelte seine Verteidigung fallen zu lassen. Denn genau das wäre der Moment, in dem Ariman am schwächsten wäre, wenn er vollkommen abgelenkt und seines Sieges sicher wäre. Dennoch stimmte natürlich, dass er dann weiterhin gebunden wäre, doch diesmal mit einem Unterschied: er wäre zwar auch in ihren Diensten dann, doch weder er noch sie würden sich nach dem Leben trachten. Eine durchaus annehmbare Verhandlungsbasis, wenn man die momentane Situation und den Vorteil, den es ihnen verschaffen würde, betrachtete. Besonders auch wenn er daran dachte, dass er nach wie vor kein Lebenselexir gefunden hatte, das den Umstand der Zeit aufhalten konnte.
Dann nickte er, als sie ihn von sich aus ermahnte. Eine Tatsache, die ihn sogar noch darin bestärkte, dennoch beließ er es erst einmal.
„Ich werde es nicht überstürzt entscheiden, dennoch denke ich, dass wir beide mit offenen Karten spielen sollten um alle unsere Möglichkeiten auszuloten. Denn ich werde nicht den selben Fehler begehen Ariman zu unterschätzen.“
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BeitragThema: Re: Going to Hell   30.06.13 23:10

Die schöne Belial las im Gesicht des Magiers. Er grübelte, was sie schon einmal für ein gutes Zeichen befand. Sie wusste, dass er sich nicht jetzt gleich entscheiden würde und das war auch gut so. Also nickte sie nur lächelnd.
„Gut, das möchte ich auch. Dass Ihr Euch alle möglichen Alternativen überlegt. Schließlich müsst Ihr auch ein Leben lang damit leben.“ Auf der anderen Seite, wäre Ascan erst wieder menschlich nach Arimans Tod, gäbe es weitere Möglichkeiten. Er könnte seinen menschlichen Körper mit dem Werwolfsvirus oder Vampirvirus infizieren lassen um seine Konstitution zu verbessern und die Alterung zu stoppen. Aber wer wusste schon, ob er das wirklich wollte.
Anmutig erhob sie sich vom Bett und drehte sich mit dem Gesicht Ascan zu.
„Nun, soll ich mich der Wölfin annehmen oder wollt Ihr diese Aufgabe selbst erledigen?“ Eigentlich hätte sie gern eine Lar, welche so mächtiges Potential mit sich brachte, dadurch konnte sie auch sich bereits einen Teil von Arimans Macht einverleihen, ebenso wie durch den Pakt mit Ascan. Sie würde seinen Pakt auf sich nehmen und stünde in direkter Verbindung zu dem kleinen Teufel, was von Vorteil war, wenn sie ihn umbringen wollte.
„Dann ist es also beschlossene Sache. Ihr überlegt Euch Euren Einsatz und ich mir den meinen. Wer weiß, womöglich pack ich noch ein Freundschaftsgeschenk drauf!“ Sie zwinkerte ihm zu und strich durch ihr Haar. Für sein Wolfsmädchen hatte sie zumindest eines.
„Kann ich Euch sonst irgendwie behilflich sein?“, bot sie freundlich an. Sie hatte ohnehin kaum einen Ort, wohin sie gehen konnte oder musste.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Going to Hell   01.07.13 10:37

Ascan lächelte ob ihrer Worte und nickte. „Nun, da Ihr ebenfalls sehr großzügig seid mit Euren Worten, so will es ich auch sein und sie soll Euch gehören.“ Für ihn wäre sie wohl mehr Arbeit, als dass sie tatsächlich Nutzen bringen würde. Als leere Hülle wäre sie kaum noch jene Kampfkraft, die sie im Moment inne hatte und ohne diese war sie nur bedingt einsatzfähig und wenn Belial bessere Verwendung für sie hatte, so sollte sie ihr gehören. Dann nickte er erneut. „Ich werde mich vorerst einmal darum kümmern unserem Verbündeten Bescheid zu geben und seine Hilfe erbitten. Vielleicht kann ich auch ein wenig mehr in Erfahrung bringen.“ Immerhin war Jeromys Schwester weit mehr als er am Anfang gedacht hätte und sie wusste womöglich etwas, das ihm helfen konnte und wenn es um ihre Schwester ging, würde sie vermutlich bereit sein zu helfen. Also erhob auch er sich und Hund stand sofort wieder an seiner Seite. Er war sich nicht sicher, ob er Baron darüber informieren sollte. Dem Guardian drohte, jetzt da die beiden Weg waren, wohl kaum Gefahr und er könnte diesen Moment der Schwäche durchaus als seine Chance sehen. Darum entschied Ascan sich ihm nicht die Wahrheit zu sagen. Er würde lediglich wieder in seiner Abwesenheit das Guardian leiten wie bisher. Etwas, das er durchaus gut machte.
„Im Moment muss ich wohl eher versuchen Verbündete zu gewinnen, allerdings würde es mich freuen wenn ich Euch einen Raum anbieten dürfte, in dem Ihr verweilen könnt, wenn es Euch beliebt?“ Ohne dass er es wirklich beabsichtige, konnte auch er einen anerkennenden Blick über ihren schönen Körper nicht ganz vermeiden, als sie so vor ihm stand, zu schön für diese Welt wirkte. Er erinnerte sich an die Anfangszeiten seiner Liebe, damals als er sich in Selenya verliebt hatte, ja damals hatte er sie wohl genau so gesehen. Dann schüttelte er den Kopf, dies war weder der richtige Zeitpunkt um in Erinnerungen zu schwelgen, noch seinen männlichen Empfindungen freien Lauf zu lassen.
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BeitragThema: Re: Going to Hell   01.07.13 18:48

Ariman nickte; es war ihm auch angenehmer, wenn sie gleich mitkam und er sie in seine Pläne einweihen konnte. Nicht dass sie irgendetwas daran ändern könnte, aber so würden sie gleich Unannehmlichkeiten beseitigen können, ihre einstweilige Zusammenarbeit besiegeln und schließlich ans Werk gehen können. Also führte er sie in den großen Speisesaal, dessen Tisch sich nahezu bog unter den Ladungen an Essen, die darauf platziert worden waren. Er setzte sich an den obersten Stuhl, und bot ihr den Sitzplatz direkt daneben an.
„Also, nehmt Euch ruhig, was Euch schmeckt. Ich schätze nach dem, was Euch zugestoßen ist, werdet ihr noch nicht viel zu Euch genommen haben. Also greift zu und keine Sorge es ist nichts vergiftet oder dergleichen, falls ihr das vielleicht denkt. Wie ich Euch schon sagte, trachte ich weder danach Euch zu schaden, noch Euch zu verletzen.“
Während er sprach, langte er seinen Teller und griff nach dem Essen, selbst zu essen schien eine Laienkunst zu sein, bis man Ariman dabei betrachtete. Er wandte seinen Blick wieder Jeromy zu.
„Also Ihr wollt sicher wissen, weshalb Ihr nun hier seid.“ Er aß noch ein Stück, bevor er weiter sprach. „Ich weiß nicht in wie weit Ascan Euch erzählt hat, was vorgefallen ist, oder in wie weit er Euch die Wahrheit gesagt hat. Dennoch scheint Ihr zumindest geahnt zu haben, weshalb ich Euch hier her habe bringen lassen und weshalb Ihr so wertvoll seit. Zumindest schließe ich das aus Eurer Reaktion. Das vereinfacht die Sache schon mal ein wenig. Wie Ihr demzufolge wohl wisst, ist es Ascan zu verdanken, dass die frühere Trägerin Eurer Seele in den Flammen verbrannte mitsamt dem Kind, das sie in sich trug. So sehr er es auch bestreiten mag, so war es weder meine, noch die Schuld meiner Bediensteten, dass dies geschehen ist. Nein, es war einzig und alleine sein Wunsch, der dieses Schicksal für Euch verursacht hat. Dennoch hatte er mir gezürnt, eine Unart wie ich finde, mich für seine Verfehlung verantwortlich zu machen.“Er nahm eine Karaffe, die unweit von ihm stand und füllte zwei Kelche mit roter Flüssigkeit und stellte auch Jeromy einen hin, bevor er einen kräftigen Schluck nahm.
„Wie dem auch sei, ich will nicht über seine Makel sprechen, die habt Ihr selbst bereits in zwei Leben mehrmals am eigenen Leib erfahren. Der Grund, weshalb ich Euch habe herbringen lassen, ist dieser, dass er etwas hat, das mir gehört und das mir zusteht und das bereits seit mehreren Jahrhunderten. Noch nie zuvor ist es jemandem gelungen Einen der Neun so hinters Licht zu führen, wie er es getan hat.“ Sein Blick verfinsterte sich plötzlich und er wirkte bei Weitem nicht mehr so charmant, sondern bedrohlich wie eine Naturgewalt. Wenn auch nur für einen Augenblick.
„Durch ihn wurde ich dem Gespött meiner Brüder und Schwestern ausgesetzt und das ist etwas, das unverzeihlich ist. Nun und um dies wieder gerade zu rücken, kommt Ihr ins Spiel. Auch wenn Ihr es bestreiten mögt, so wisst Ihr es wohl tief in Euch drinnen, ebenso wie ich, dass Ascan es nicht zulassen würde, dass Ihr ein zweites Mal wegen seiner Fehler zu büßen habt und genauso, dass er Euch niemals im Stich lassen würde. Er würde mit Sicherheit sogar seine Seele gegen die Eure tauschen, wenn Ihr hier bei mir gefangen wärt. Nun und eigentlich genau das ist Eure Aufgabe. Hier zu bleiben, bis ich mir geholt habe, was mir zusteht nicht mehr und nicht weniger. Es soll Euch hier an nichts mangeln und sobald ich habe, was ich möchte, lasse ich Euch gehen, unversehrt und wenn Ihr mir bis dahin keine Probleme verursacht habt und bei der Verhandlung hilfreich seid, so sollt Ihr auch nicht leer ausgehen. An Geld, Macht, was auch immer Euch so vorschwebt, ist ein Einfaches für mich zu beschaffen und als Geschenk für gute Zusammenarbeit an Euch zu übergeben.“
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