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 Willkommen in Boston

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Gott
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BeitragThema: Willkommen in Boston   21.07.14 7:18

das Eingangsposting lautete :


*
Willkommen in Boston





USA - Boston
Boston Logan Airport - Boston University
30. November 2030


*


Zuletzt von Admin am 13.08.14 18:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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AutorNachricht
Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:49

Hayley schaute Ian etwas verwirrt an, wie er ihr die beiden Alternativen erläuterte. Ach so, dann hatte sie nur die beiden Alternativen? Sie sah, wie er sie so herausfordernd betrachtete und musste selbst kurz grinsen, zuckte dann die Schultern und schob sich die Pommes, die sie ihm noch eben entgegen gehalten hatte in den Mund und bewies damit, dass es wohl noch eine dritte Alternative gab. Dann grinste Hayley Ian schief an und zog die Augenbrauen hoch.
„Wer nicht will, der hat schob!“, gab sie zurück. „Aber du hast Recht, du solltest wohl erst essen, bevor ich dir den Appetit verderben kann!“ Damit machte sie sich wieder an ihr Sandwich, das das gleiche Schicksal erfahren musste wie die Pommes. Wie irre sie war? Hayley musste wieder grinsen. Irre war wohl das falsche Wort.
„Ich bin nicht irre... nur vielleicht etwas... aufbrausend!“, meinte sie überlegend. Aber was soll's, dachte sie sich, sollt er doch ihre Geschichte erfahren. Langsam aber sicher wurde sie nach dem bisherigen Smalltalk entspannter und entwickelte, wenn auch unbewusst, immer mehr Vertrauen zu diesen Mann ihr gegenüber.
„Ich bin bei meinen Eltern aufgewachsen. Und die haben eine Unmenge an Geld und Sicherheitsvorschriften. Und eines Tages hatte ich die Schnauze voll und bin abgehauen. Ich will nicht mehr, dass sie mir alles bezahlen, sondern mir selbst etwas aufbauen, ohne ihr Geld und ihre Vorschriften. Irgendwo, wie in Boston, wo mich niemand kennt!“, sie nippte an dem Kakao.
„Aber was machst du am Flughafen? Holst du jemanden ab? Oder gehst du einfach deinem skurrilen Hobby nach?“, fragte sie beiläufig.
„Du bist von hier oder?“, ihr fiel ein, dass sie gar nicht genau wusste, woher er kam. „Also aus Boston?“
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:50

Als plötzlich die frittierte Kartoffel samt Mayo in Hayleys Mund verschwand, sprang er empört hoch und zeigte mit dem Finger auf sie.
„Ich gebe ihr zwei Wege und sie erschafft sich ihren eigenen. Das ist gegen die Spielregeln!“ Die gespielte Empörung, die gleich darauf in ein Lachen überging, war im ganzen Laden nicht zu überhören. Die Bedienung sowie die ganze Meute junger Mädchen und der betrunkene an der Bar, schauten auf und wurden ganz still. Aber Ian kannte da kein Schamgefühl und lachte einfach weiter, bevor er sich dann doch schließlich setzte und ihr wieder zuhörte. Auch bemerkte er erst jetzt, dass er eigentlich nicht den Finger genommen hatte, um auf sie zu zeigen, sondern die überaus gefährlich und bedrohlich wirkende Gabel in seiner Hand diese Aufgabe übernommen hatte.
„Meinst du so etwas mit aufbrausend?“, fragte er dazwischen, aber eher rhetorisch und mit einem Grinsen auf den Lippen, als sie sich selber für aufbrausend erklärte. Nebenbei schnitt er tatsächlich endlich einmal sein Fleisch an und ließ sich das köstlich zubereitete Stück auf der Zunge zergehen. Als Hayley ihren kleinen Vortrag beendet, ließ er sich noch Zeit mit dem Kauen, da er sich gleich ein weiteres Stück hinterhergeschoben hatte. Dann spülte er alles mit Cola hinunter, rückte auf dem Stuhl hin und her und blickte sie dann an.
„Du bist wirklich irre!“, stellte er sachlich fest. „Zumindest wenn Unmengen an Geld auch meinen soll, was der Wortlaut vermuten lässt. Ich glaube, nur eine irre Person, na ja, auch eine reiche Person wahrscheinlich, die nichts anderes kennt, lässt so viel Reichtum einfach hinter sich wegen ein paar Freiheiten. Immerhin müsste dir ja bekannt sein, dass so ziemlich jeder Mensch da draußen gerne reich wäre, oder? Und du lässt das hinter dir? Für einen Neuanfang? Da muss es aber ordentlich Zoff gegeben haben, wenn ich mal wieder weiter vermuten darf.“ Es war keineswegs so, dass er sich gerade aufregte, ganz im Gegenteil, sein permanentes Grinsen im Gesicht, von dem man meinen könne, es sei vielleicht schon dort eingebrannt, stellte klar, dass er irre Menschen mochte.
„Also meine Geschichte ist da weniger spektakulär. Ich wollte essen gehen und dann vielleicht noch ein wenig Sport machen. Mit vollem Magen kann ich das nämlich besser. Ich bin übrigens wirklich aus Boston. Also einem Vorort von Boston, aber immerhin fast schon in der Nähe von der Innenstadt aufgewachsen.“, beantwortete er ihre Fragen fast schon im Langweilerton, da es gerade eindeutig spannendere Gesprächsthemen gab.
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:50

Hayley beobachtete entsetzt, wie Ian aufsprang, auf sie deutete und wie irre anfing zu lachen. Wenn hier einer irre war, dann war es wohl er als sie, dachte sich Hayley und machte sich etwas kleiner, als könnte sie sich dadurch verstecken, während alle Augenpaare auf sie gerichtet waren. Nachdem sich Ian von seinem kurzen Anfall der Unzurechnungsfähigkeit erholt hatte, schaute sie ihn an. Er grinste noch immer. Aber sie zog nur zweifelnd die Augenbrauen hoch.
„Das ist nicht aufbrausend, sondern exzentrisch und schwachsinnig..“, meinte Hayley unbeeindruckt und recht trocken, dabei schob sie sich wieder eine Pommen in die Futterluke.
„Ich meinte mit aufbrausend eher, dass ich mich in ein wild gewordenes Monster verwandeln könnte, das dir dann den Kopf abbeißt. Metaphorisch versteht sich...“, gab Hayley leicht süffisant grinsend zurück. Es gab ja keine Werwölfe und Übernatürliches in dieser Welt. Zumindest war es etwas, von dem er als Mensch nichts wissen sollte. Leider war sie im Moment sehr eingeschränkt, aber zu einem anderen Zeitpunkt hätte sie sich mit Leichtigkeit in einen Wolf verwandelt. Sie zuckte nur mit den Schultern, als Ian sie für irre erklärte. Vielleicht war sie das ja auch zum Teil.
„Dann bin ich eben irre, aber dafür frei und irre. Ich bin abgehauen, bevor es überhaupt zu einem Zoff kommen konnte, aber das wäre es sicher. Aber lass uns lieber über andere Dinge reden. Ganz ohne weitere Hypothesen deinerseits.“ Sie nippte wieder an den warmen Kakao und sah Ian wieder mustern an, als versuchte sie durch reine Betrachtung zu einer Antwort zu kommen.
„Was für Sport treibst du denn mit vollem Magen?“
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:50

„Also exzentrisch hat mich noch niemand genannt. Schwachsinnig schon... öfter... ein paar Mal zu oft.“, grinste er in Erinnerungen schwelgend, doch widmete seine Aufmerksamkeit dann sofort wieder auf Hayley.
„Aber ich danke dafür, das hat noch auf der Liste gefehlt: Dinge, die mir die irren Leute, die ich treffe, nachsagen. Exzentrisch.“ Er vollführte eine Geste, die versinnbildlichte, dass er auf einer imaginären Liste etwas abhakte. Diese Liste schien sich in der Luft zu befinden und als er sie mit den Augen überflog, schien diese ziemlich lang zu sein, da er ganz unten ansetzte, um das Häkchen zu machen. Grinsend blickte er dann wieder auf.
„Jemand, der einem, metaphorisch versteht sich, den Kopf abbeißen kann, könnte ich gebrauchen. Du könntest mich heute anfeuern wenn du magst. Wenn ich dich nämlich schon nicht mehr ausfragen darf, was deine reichen Eltern und deine Flucht vor ihnen angeht, dann könntest du mich ja begleiten heute. Es sei denn du hast etwas anderes vor. Ich meine, es gibt noch viele Restaurants hier am Flughafen, die dir sicher zu allem, was du bestellst, so viel Mayo dazu geben würden, wie du verdrücken kannst. Mehr sogar. Oder du kommst mit. Es ist gar nicht so weit.“ Wieder machte er sich erst kurz daran, sein Fleisch zu schneiden, bevor er mit der Sprache rausrückte. Immerhin wollte sie ja wissen, was er für Sport machte und er hatte sie schon eingeladen mitzukommen. Er machte es halt gerne spannend.
„Ich mache... ähm... Kampfsport. Ja, so kann man das nennen. Und heute ist... Training. Ja, genau, Training. In einer Lagerhalle hier am Flughafen. Du könntest zuschauen oder mitmachen, ganz wie es dir Spaß macht.“, schmunzelte er und musste sich das zierliche, fast gebrechlich aussehende Mädchen bei einem Freestyle-Vollkontakt-Kampf vorstellen, bei dem es darum ging, zu kämpfen, bis der andere aufgab, egal wie schmerzhaft das war oder wie viel Blut manchmal floss.
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:51

Hayley beschloss Ian erst einmal ausreden zu lassen und sich lieber ihrem Sandwich zu widmen, das bald verspeist war. Sie schüttelte beim Essen lediglich den Kopf über seine imaginäre Liste. Eindeutig irre. Ja! Und wie irre er war. Hayley zweifelte doch tatsächlich kurz, ob sie sich nicht aus dem Staub machen sollte. Aber eigentlich sah dieser Ian vollkommen harmlos aus. Doch das waren bekanntlich die Schlimmsten, dachte sie sich, ohne diese Gedankengänge ernst zu nehmen. Sie kannte das Gefühl der Angst nicht. Vermutlich weil sie es nie kennengelernt hatte. Weil sie nicht wusste, was es hieß Angst zu haben. Besonders Angst vor anderen. So wartete Hayley, bis Ian seinen Monolog beendet hatte und grinste ihn an, zu Teil wegen der eigenen Einschätzung seiner Person, zum Anderen wegen seiner Aussage. Ihr Blick verriet, wie skeptisch sie war.
„Kampfsport? In einer Lagerhalle?“, ihre Augenbrauen wanderten wieder nach oben. „Das ist aber eine sonderbare Form des Kampfsports.“, merkte sie an, behielt den Rest aber für sich. Anfeuern. Sie hätte ihn auseinander genommen und nicht angefeuert. Aber sie schüttelte lediglich den Kopf bezüglich des Mitmachens. Ein anderes Mal vielleicht, dachte sie sich, antwortete wieder anders:
„Eigentlich würde ich gern mitkommen. Zum Anfeuern.“, stellte sie grinsend klar. „Aber ich sollte mir erst eine Unterkunft für die Nacht besorgen. Du weißt nicht zufällig, wo ich hier günstig unterkommen könnte? Eine Jugendherberge oder ein Hostel?“ Er musste sich ja etwas in der Stadt auskennen und danach konnte sie immer noch einer Zerstreuung mit ihm nachgehen.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:51

Ian machte ein skeptisches Gesicht und schaute sie einen Moment lang nur an.
„Hm, na ja... was ist denn für dich günstig? Wenn du nicht weit fahren möchtest, gibt es in der Innenstadt, nicht weit von hier, viele Hotels. So ab 250Dollar aufwärts. Hostels oder Jugendherbergen sind eher Außerhalb zu finden. Da müsstest du noch ein ziemlich weites Stück Busfahren. Aber das ist jetzt nicht so in den besten Gegenden, da sollte ich dich nicht alleine hinfahren lassen. Es ist bald Abend und dunkel ist es auch schon. Hm...“ Wieder überlegte Ian einen Moment und musste dann grinsen.
„Ein Freund von mir ist allerdings für ein paar Tage weg und ich habe den Schlüssel für sein Wohnung im Studentenwohnheim. Also günstiger geht's glaube ich wirklich nicht!“ Er zuckte mit den Schultern. „Und nahe ist es auch. Auf der anderen Seite würde das wohl bedeuten, du musst noch ein wenig länger meine irre Gesellschaft auf dich nehmen.“ Kurz machte er eine Grimasse, die das Ganze noch unterstreichen sollte und grinste dann.
„Aber dann hätten wir dein Problem für diese Nacht mal gelöst und du könntest mich begleiten. In die Lagerhalle. für den Kampfsport. Also eher für eine Art Freestyle Kampfsport Veranstaltung, wo man gegen weitere irre Typen antritt, die sich beweisen wollen. Willst du wirklich nicht mitmachen? Du könntest sie mit Mayo-Pommes bewerfen. Du hättest dann auch gute Chancen, weil deine Gegner sich vor Ekel in die Flucht schlagen lassen würden...“
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:52

Hayley schüttelte den Kopf; „Also, ich dachte eher an etwas bei Weitem unter 250 Dollar. Das ist weit über meiner Preisklasse...“ Irgendwie fand sie es ja schon süß, dass er sich Gedanken um sich machte, besonders sie bei Nacht allein und weit fahren zu lassen. Aber sein anderer Plan hörte sich doch sehr gut in ihren Ohren an. Sie würde vorerst nicht allein sein, würde mit ihm mitkommen und hatte heute Nacht auch ein Dach und ein Bett. Das war ein großer Fortschritt. Also nickte sie nur lächelnd.
„Ach weißt du, es gibt weitaus schlechtere Gesellschaft!“, scherzte sie frech grinsend.
„Aber geht das echt in Ordnung, dass ich da unterkommen?“, fragte sie dann doch etwas skeptisch. Immerhin war es ja eine fremde Wohnung. Nichts dass der Typ dann plötzlich doch auftauchte. Sie futterte in der Zwischenzeit ihre Pommes, als Ian weiter auf den Kampfsport einging, der sich immer suspekter anhörte.
„Dein Lagerhallen-Kampfsport mit Freestyle-Mode hört sich viel mehr nach einer Schlägerei à la Fight-Club an.“, meinte sie kopfschüttelnd.
„Warum steht ein so netter, durchschnittlicher Großstadttyp, Student – wie du – darauf, sich von anderen Typen den Hintern polieren zu lassen? Ist denn dein Leben sonst so langweilig?...“ Es war fast schon traurig, dass Ian einen solchen Ausgleich in seinem Leben brauchte.
„Ich komme gern mit!Allerdings würde ich gern meine Sachen unterstellen und vielleicht eine warme Dusche, wenn dafür noch Zeit ist.“, gab Hayley nun etwas fröhlicher und lächelnd zurück, musste dann aber wieder grinsen.
„Schließlich kann ich mir doch nicht entgehen lassen. wie man dir den Hintern versohlt! Und leg dich nicht mit mir an!“, warnte sie; „Ich bin stärker, als ich aussehe!“ Damit bewarf sie ihn mit einer fettigen Fritte, die in seinem Teller landete und lachte.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:52

Etwas angewiderte schaute Ian auf seinen Teller, der nun mit Pommes und der dazugehörigen Mayo-Ladung bombardiert wurde. Doch er ließ sich nicht beirren und schob das matschige Etwas mit der Serviette beiseite. Als sei es etwas Ansteckendes, was man auf keinen Fall berühren wollte. Dann kehrte er zum Gewohnten zurück und ließ sich den Vorfall einfach nicht anmerken, als habe er das Thema „Mayo“ aus seinem Gedächtnis verbannt.
„Stimmt... Langer Flug und so. Eine warme Dusche hilft gegen so etwas ziemlich gut. Also von wegen Jetlag und so.“, meinte er und sprach da sogar aus Erfahrung. Zwar kam er nicht viel aus Boston raus, doch ab und zu eben doch mal... zu den seltsamsten Orten. Aber davon würde seine nette Begleitung an diesem Abend wohl nie etwas wissen - wissen dürfen!
„Also gut, der Plan sieht folgendermaßen aus: Du Pommes mit Mayo, ich was Richtiges und Leckeres zu essen, Mahlzeit beenden, ich zahle, wir raus auf die Straße, ab in den Bus und schon sind wir Paradies, was wir Studentenwohnheim nennen. Dort kannst du dann mal etwas entspannen, bevor es losgeht und ich dir meinen Fight-Club zeige. Also wenn dann noch wer da ist. der mir den Hintern versohlen möchte natürlich.“, ging er auf ihren Kommentar ein und legte daraufhin den Kopf schief, um sie für einen Augenblick zu mustern.
„Wenn du allerdings weiterhin so vorlaut bist, bin ich es wohl, der dir den Hintern versohlt, also leg du dich nicht mit mir an!“ Er konnte nicht anders als seinen Konter mit einem fetten Grinsen von sich zu geben, schließlich hörte sich das Ganze ja doch etwas... anders an, als es in dem Zusammenhang eigentlich zu klingen hatte. Aber Ian konnte ja auch einfach nicht abstreiten, dass diese Hayley doch ziemlich hübsch war. Also wenn es um Hintern versohlen ging, warum nicht?!
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Hayley Starhawk
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:53

„Guter Plan!“; gab Heyley zurück und konzentrierte sich auf die Reste ihres Abendessens. Sie war fürs Erste froh, dass sich ihr Problem der Unterkunft so schnell gelöst hatte und Ian sie begleiten würde. Sie freut sich jetzt schon auf die warme Dusche. Und während sie noch genüsslich und bereits leicht abwesend auf ihrem Sandwich herumkaute, verschluckte sie sich. Und Ians Worte waren der Auslöser dafür. Sie sah ihn nur noch breit grinsen. Aber seine Worte hatte einen seltsamen, fast schon anzüglichen Unterton gehabt... oder hatte sie sich da geirrt? Etwas erstaunt schaute sie ihn an und bekam ein sonderbares Gefühl. Sie mochte ihn ja, aber irgendwie wollte sie nicht, dass er das jetzt irgendwie falsch verstand. Sie war wirklich dankbar für seine Hilfe, aber... Na ja, vielleicht irrte sie sich da auch einfach, daher lächelte sie ihn einfach nur an und meinte dann ebenso frech auf seine Bemerkung zurück:
„Ach, das schaffst du gar nicht! Mir den Hintern zu versohlen!“ Damit hielten sie sich auch an den Plan. Sie beendeten ihr Mahl und Hayley versuchte Ian zu überreden, dass er gar nicht für sie mitzubezahlen brauchte, weil sie das auch selbst konnte. Schließlich war die Bedienung dann da und er war schneller, sodass das Mädchen ihr Geld gar nicht annahm und sich etwas desillusioniert aus dem Staub machte, da sie das Ganze nun vermutlich für ein Date oder dergleichen hielt.
Direkt vor dem Flughafen befand sich eine riesige Busstation, von der aus Linien nach ganz Boston und Umgeben fuhren, sowie Fernbusse. Sie folgte Ian einfach ihren Trolli hinter sich her schleifend und die Jacke zu ziehend gegen die Kälte. Schließlich half er ihr den Koffer hinein zu hieven, wobei dieser gar nicht so schwer war. Und so fuhren sie einige Stationen durch das winterliche Boston.
„Hier könnte ich bleiben!“, meinte Hayley leise, mehr zu sich als zu Ian, als sie die vielen bunten Lichter der Großstast sah, den bunten Weihnachts- und Silvesterschmuck und die Schneewehen sah, die das Licht einfingen und reflektierten.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Willkommen in Boston   21.07.14 7:53

Ian war es gar nicht mehr wirklich bewusst, dass Boston eigentlich eine wirklich schöne Stadt war, besonders zur Weihnachtszeit, wo alles Mögliche an den unmöglichsten Orten hing. Weihnachtsschmuck meinte er natürlich damit. Er musste im Bus grinsen, als er seinen Gedanken nochmal nachdachte und sich dann vorstellte, wie überall in der Stadt Pizzen hingen. Auf Laternen, auf Dächern und Schornsteinen. Er kam zu dem Schluss, dass er Hunger haben musste, obwohl er doch gerade erst gegessen hatte. Sein Deva-Magen schien mehr zu wollen, dachte er nur und seufzte, als er die Nahrungsmittel in seiner Wohnung durchging: Nudeln, Reis, ein bisschen Brot. Ob man daraus was zaubern konnte?
Er lenkte sich jedoch lieber damit ab, Hayley zu beobachten, die einfach nur aus dem Bus schaute und die bunte Kulisse von Boston bewunderte. Ihr Kommentar, den sie wohl eigentlich nur denken wollte, statt wirklich sagen, ließ und gedankenversunken nicken. Ja, schöne Stadt. Und irgendwie doch einer der Orte, wo die seltsamsten Dinge passierten. Wie zum Beispiel, dass man zu einem Deva ernannt wurde oder so etwas.
Bevor er weiter seinen Gedanken nachhing, stieß er sie von der Seite an, denn er saß im Bus neben ihr und blickte sie an.
„Du scheinst dich ja schon fast heimisch zu fühlen hier. Dir scheint es auf der anderen Seite ja nicht so gut gefallen zu haben. Ich hoffe, du kannst dich dann an ein Studentenwohnheim gewöhnen. Für eine Nacht zumindest mal. Was hast du eigentlich danach vor? Ich meine... du kannst ja nicht einfach so in Boston rumhängen, ohne einen Plan zu haben, oder?“
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