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 Traditionen / Formen / Praktiken der Magie

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BeitragThema: Traditionen / Formen / Praktiken der Magie   10.08.14 11:14

Magie
(in Anlehnung an H.P. Lovecraft)


  • Magie geht von panenergetischen Weltbild aus, was so viel bedeutet, dass die Energie in ständigem Fluss ist. Sie durchdringt alle Dinge und Lebensformen der Welt. Das Wirken von Magie ist dem nach das Umleiten von Energieströmen durch bestimmte Praktiken zu einem bestimmten Ziel. Durch magische Einwirkung wird dabei diese Energie so manipuliert, dass unwahrscheinliche und unmögliche Ereignisse stattfinden können.
  • Jeder kann Magie erlernen, jedoch nicht effektiv praktizieren.
  • Um Magie effektiv wirken zu können, brauch man eine magische Begabung.
  • Das übermäßige Wirken von Magie schwächt den Körper vorübergehend.
  • Jeder Magie-Wirkende hat ein endliches Depot an ihm/ihr zur Verfügung stehender magischer Kraft, die aufgebraucht wird, sich jedoch eigenständig regeneriert.
  • Je nach Ausmaß der Begabung, Übung, Praxis und Lehre erweitert sich das Depot, d.h. Desto mächtiger und ausdauernder ist der Magie-Wirkende.
  • Rituale, Artefakte, Runen und Sprüche bündeln nur die Magie, die von dem Wirkenden ausgeht und erschaffen diese niemals aus sich heraus. Sie tragen an gewisses Maß an Magie in sich, können aber meistens nicht aus eigener Kraft wirken. Sie benötigen immer einen Katalysator.
  • Weiße und Schwarze Magie existieren nicht. Sie sind lediglich umgangssprachlich Bezeichnungen für die Intention der Magie. Schwarze Magie umfasst dem nach alle Formen der schädlichen Magie. Weiße Magie umfasst alle Formen der regenerativen Magie.
  • Jeder Wirkende hinterlässt eine individuelle astrale Signatur bei seiner Magiepraxis, sodass der Zauber zu dem jeweiligen Wesen bzw. zum Wirkenden zurückverfolgt werden kann. Jede Form der Magie trägt ein Charakteristikum, also die astrale Signatur, seines Urhebers.
  • Tradition:



Zuletzt von Admin am 11.08.14 9:16 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Traditionen / Formen / Praktiken der Magie   10.08.14 11:16

Formen der Magie


Magie tritt in den unterschiedlichsten Formen und Arten auf. Hier ein Paar der gängisten Magieformen.


Chaosmagie: Als Chaosmagie wird jede Magie einer höheren Sphäre bezeichnet, die nicht teil der gegenwärtigen Welt ist. Dazu gehört die Teleportion in andere Welten, der Eingriff in andere Welten, das Verschieben des Zeit-Raum-Kontinuums, das tatsächliche Verändern der gegebenen Realität, Eingriffe in die Daseinsform eines Lebewesen wie z.B. das Verleihen oder der Entzug bestimmter Fähigkeiten, das Verändern und Erschaffen neuer Rassen etc.
Die Chaosmagie kann nur von bestimmten höheren Wesen gewirkt werden.


Zeitmagie: Zeitmagie gilt als eine Unterform der Chaosmagie. Dazu zählen Formen wie: Zeitreisen, in die Vergangenheit und Zukunft, das Zurückdrehen der Zeit, Zeitsprünge, Zeitschleifen und sonstige Manipulationen der Zeit. Zeitmagie kann in sehr geringem Ausmaß auch von sehr mächtigen Dämonen und Engeln gewirkt werden.


Teleportation: Diese Form der Magie überwindet die Konstante des Raumes. Bei der Teleportation ist nicht möglich sich an zwei Orten zu gleich zu befinden, jedoch sich binnen von Sekundenbruchteilen von einem Ort an einen anderen zu versetzen. Die gilt jedoch nur für die Orte innerhalb einer Welt. Die Teleportationsdistanz ist abhängig von der Fähigkeit des Teleportierenden. Alle Teleportationen außerhalb dieser Welt werden zur Chaosmagie gezählt.


Elementarmagie: Die Elementarmagie bedient sich der vier Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, die zu jeder Zeit bereits vorhanden sind. Elementarmagie beginnt im Kleinen wie z.B. beim Entfachen einer Kerze, kann jedoch Ausmaße annehmen über das Erzeugen von Unwettern bis hin zu verheerenden Umweltkatastrophen. Elementarmagie kann zumeist nur von Elementaren Wesen beherrscht werden, da diese ein bestimmtes Element in sich tragen bzw. selbst Teil eines Elementes sind. Sie wird ohne Sprachformel, ohne Handgeste und ohne Ritual gewirkt. Elementare beherrschen jedoch nicht alle Elemente, sondern nur eines. Von Magiern, Hexen und Schamanen kann diese Form der Magie nur bedingt erlernt und gebraucht werden,zumeist durch Ritualzauber.


Astralmagie: Diese Form der Magie umfasst alle Bereiche der parapsychologischen Magie, das heißt sie bezeichnet die außersinnliche Wahrnehmung von Informationen, die von einer Person ausgehen und von einer anderen Person ohne Hilfsmittel wahrgenommen und sogar verändert werden können.
Die Empathie umfasst das Erfassen und die Manipulation von Gefühlen anderer.
Die Telepathie umfasst das Gedankenlesen, die Gedankenübertragung und die Gedanken-manipulation anderer. Dabei ist eine Form der Gedankenmanipulation die Illusionsmagie. Der Wirkende erschafft in den Gedanken einer Person oder Personengruppe eine monosensorische oder eine multisensorische Illusion. Dauer und Authentizität der Illusion hängen von der Begabung und Übung des Wirkenden ab.
Die Kognition umfasst die Erfahrung von vergangenen und zukünftigen Ereignissen, die in einer Vision oder einem Traum gesehen werden können.


Nekromantie und Mantik: Allgemein beruht die Nekromantie auf der Annahme einer Existenz der Seele über den Tod hinaus, entweder in den höllischen oder himmlischen Gefilde. Durch bestimmte Rituale, Spruchmagie, Runenmagie etc. wird versucht, einen Kontakt zu den Toten herzustellen. Diese Kontaktaufnahme in Form einer Beschwörung wird als Nekromantie bezeichnet. Ziel der Nekromantie ist es entweder in geistige Verbindung mit den Toten zu treten oder sie physisch wiederzubeleben. Im Kleinen beginnt die Nekromantie bereits im Herbeirufen der Seele um diese zu befragen, reicht jedoch bis zur Erschaffung von Untoten. Wird die Wiederbelebung mit dem eigenen Blut des Wirkenden besiegelt, so ist der Untote an den Wirkenden gebunden. Die Totenbeschwörung ist eine sehr mächtige Form der Magie, die dem Wirkenden Lebenskraft entzieht um den Untoten damit zu speisen.


Blutmagie: Diese Art der Magie benutzt das Blut eines Lebewesens, bevorzugt das Blut des Blutmagie-Wirkenden, um die anderen Arten der Magie zu verstärken. Mittels Blutmagie ist es möglich, Wunden zu heilen, Hormone zu beeinflussen, die Wirkung von körperlichen Talenten kurzzeitig stark zu verbessern, die Wirkung von Zaubersprüchen zu verlängern oder besonders mächtige Magie zu wirken. Statt der Verwendung des eigenen Blutes kann auch Einfluss auf den Blutkreislauf eines anderen gewirkt werden. Jedoch hat die Blutmagie auch negative Folgen. So wird mit jedem Blutopfer auch Lebenskraft geopfert. Ein Bund oder ein Schwur, welcher mittels Blutmagie geleistet wird, ist besonders stark. Wird er gebrochen, so kann dies extreme Folgen nach sich ziehen. Da die Blutmagie wird oft als dämonisch angesehen.


Alchemie: Die Alchemie ist die chemische Form der Magie. Bei der Alchemie werden durch das Vermengen besonders energiereicher Stoffe und Elemente Transmutation geschaffen, d.h. Stoffe werden in andere überführt, neue Stoffe werden geschaffen etc. Unter Alchemie versteht man gleichermaßen die Herstellung aller Zaubertränke und Tinkturen. Dabei ist nicht der Alchemist der träger der Magie, sondern das hergestellte Gemisch.

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BeitragThema: Re: Traditionen / Formen / Praktiken der Magie   11.08.14 9:09

Die Praktiken der Magie

Die oben genannten Formen der Magie können mit den folgenden magischen Praktiken umgesetzt werden:


Ritualmagie: Praktisch fast alle magischen Traditionen beinhalten ritualisierte Formen der Magie. Diese Magie gilt als hochkomplex, sie ist verbunden mit einem drehbuchartigen Ablauf und vielen vorgeschriebenen Utensilien, z.B. mit einem Ritualdolch, einem Stab, einer Robe und einem Kessel, einem Bannkreis, zahlreichen Symbolen und Ähnlichem, die die magische Praxis zum großen Teil oder vollständig einnehmen. Auch magische Handlungen, die lediglich auf Gestikulation basieren, gehören zur Ritualmagie, da dabei eine kurze rituelle Handlung vollführt wird. Ebenso können Runen- und Spruchmagie Teil eines komplexen Rituals sein. Je mehr Komponenten das Ritual besitzt, desto mächtiger ist seine Wirkung. Daher gilt die Ritualmagie als praktische Magie.
Rituale können, müssen aber nicht, zu bestimmten astrologisch berechneten Zeitpunkten durchgeführt werden z.B. bei einer bestimmten Dämonenbeschwörung. Ebenso könnten sie zu religiösen oder gesellschaftlichen Anlässen gehalten und wiederholt werden, dabei werden die Rituale meist an speziellen Orten mit besonderer Ausstrahlung durchgeführt.


Runenmagie: Eine Rune ist ein Gefäß und somit Träger eines Energiepotentials. Neben den 25 bekannten Runen, können zahlreiche Runenkombinationen, Sigilis und andere Symbole, wie z.B. der Schlüssel Salomos verwendet werden. Um das magische Potential einer Rune verwenden zu können, brauch der Wirkende ein eigenes Magiepotential, da das Magiepotential der Runen nutzen zu können. Runen verstärken und bündeln die freigesetzte Energie, wandeln die freigesetzte Energie aber auch in andere Energieformen um. Sie können eigenständig oder als Teil eines komplexen Rituals eingesetzt werden.


Spruchmagie: Spruchmagie ist eine Form der Verbalmagie. Zu dieser gehören Beschwörungsformel, Zaubersprüche, Lautmagie, Gesang, rituelle Musik. Der Spruchzauber bindet feinstoffliche Energie durch Willen und Konzentration an Worte, die im richtigen Zusammenspiel, Kraft freisetzen, sie beliebig beeinflussen oder umwandeln. Somit sind die Worte die Träger von Energie. Der Zauberspruch dient als Energiekanal und leitet die freigesetzte Kraft in eine bestimmte Richtung. Spruchmagie kann für sich eingesetzt werden, ist aber sehr oft Teil von komplexeren Ritualen. Das tradierte Medium ist dabei das bekannte Grimoire, bei älteren Zaubern finden sich in seltenen Fällen auch noch Schrifftrollen. Um einen wirksamen Spruch selbst zu verfassen bedarf einiger Jahre oder sogar Jahrzehnte, daher bedienen sich die meisten bereits vor Jahrtausenden und Jahrhunderten verschriftlichter Sprüche.


Objektmagie oder Artefaktmagie: Als Objektmagie bezeichnet man die Kunst feinstoffliche Energien in oder an ein Objekt zu binden und somit ein Magisches Artefakt zu erschaffen. Dadruch wird das Artefakt zum Gefäß und Träger eines Energiepotentials. Die Erschaffung erfolgt auf alchemischem oder ritualmagischem Weg. Diese Form der Magie ist keine eigenständige Magieart, sondern eine Magiepraktik. Ein Artefakt bestizt meist eine auf den Träger passiv wirkende Energie in sich, z.B. ein Schutzamulett, ein portabler Bannkreis etc. Ein Artefakt fungiert also als Kraftspeicher, Matrixgeben und Auxiliator oder sogar eine Artefaktwaffe, somit können auch bestimmte Zauber vorbereitet und an einen Gegenstand gebunden werden um diesen Zauber zu einem Späteren Zeitpunkt zu verwenden.


Meditation und Trance: Beides sind Praktiken, die den Körper in eine Ruhephase und den Geist in eine Phase des erweiterten Bewusstseinszustandes überführen. Die Stille- oder Ruhemeditation dient der Regeneration von Körper und magischer Energie. Die Konzentrationsmediation dient dazu, seine Energie auf einen bestimmten Bereich zu bündeln. Die Transzendentale Meditation oder auch Trance dienen dazu, in bestimme verborgene, sonst unerreichte Bewusstseinszustände vorzudringen um bestimmte Erfahrungen über sich und seine Energien zu sammeln. Auch Meditation und Trance sind keine eigenständigen Formen der Magie, sondern lediglich Praktiken, welche innerhalb der magischen Handlungen eingesetzt werden.
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