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 Ein billiger Abklatsch

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Gott
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BeitragThema: Ein billiger Abklatsch   13.08.14 18:21

das Eingangsposting lautete :


*
Ein billiger Abklatsch





USA - Boston
Boston Studentenwohnheim
01. Dezember 2030


*
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   15.08.14 15:39

Ian kramte in den Erinnerungen. Wie kamen denn diese verdammten Schlüssel in den Kühlschrank? Betrunken war er nicht gewesen in den letzten Wochen, auch wenn sein Kühlschrank gerade zu sagen schien, er ernähre sich rein von Bier und Dingen, die er am Flughafen bestellen konnte. Doch dem war ja eigentlich nicht einmal so. Das Bier war noch von einer Feier übrig geblieben. Vor ein paar Wochen. Vor ein paar vielen Wochen, wie ihm jetzt gerade mal einfiel. Aber Bier wurde ja nicht schlecht. So wie Milch... oder Saft...
Als die kleine Katze sich immer wieder um seine Beine tummelte, anschmiegte und ganz leise Miau-Töne von sich gab, merkte auch er, dass die Katze etwas wollte. Hayley war natürlich schon lange darauf gekommen und kramte wohl darum überall herum.
„Schalen?“, fragte er zurück und wusste gerade nicht genau was sie eigentlich von ihm wollte. Doch ihm fiel ein, dass er ab und zu mal Cornflakes frühstückte und versuchte sich von der Katze zu entfernen, die es ihm nicht leicht machte, da ihre kleinen Krallen sich in seiner Hose verhakten und ihn nicht gehen lassen wollten. Dieser kleine Zwerg hatte wirklich etwas nachzuholen was kuscheln anging, seufzte Ian und wollte die Katze wegschieben, woraufhin sie anfing mit seinen Fingern zu spielen. Wieder seufzte er.
„Wie bekommt man das Ding denn weg? Ich muss doch diese Schüssel irgendwo auftreiben.“ Während er sprach rollte die Katze sich auf dem Rücken, schnappte mit den Zähnen nach seinen Fingern, zwickte ihn und hatte Ian damit irgendwie erschreckt, da er damit gar nicht gerechnet hatte. Er sprang hoch und die Katze erschreckte sich, floh hinter die nächste Ecke, wo sie sich verstecken konnte. Dann blickte sie hinter der Wand hervor und schien abzuwägen, ob die Gefahr vorbei war, um dann ganz vorsichtig wieder zu Ian zu tappeln, wo sie wieder anfing sich an seiner Hose zu verhaken.
„Hilfe?!“, fragte er etwas hilflos und blickte zu Hayley rüber, die das ganze Schauspiel beobachtet hatte.
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   15.08.14 18:09

Hayley amüsierte sich köstlich, als sie zusah, wie Ian etwas verwirrt herumstand und von der Katze auf Trab gehalten wurde. Irgendwie war er so etwas nicht gewohnt. Sie prustete laut los, als sich die Katze erneut in seine Hose krallte und musste sich die Tränen aus den Augen wischen, als sie auf ihn zukam um seiner Bitte nachzugehen.
„Dämonen jagen, aber von einer kleinen Katze überfordert sein?“ Damit umfassten ihre Hände den Katzenkörper und hoben ihn vom Boden auf. Das kleine Ding war zuerst völlig irritiert, was aber nicht lange vorhielt. Sie schaute Hayley misstrauisch an. Nicht wissend, ob sie nun fauchen oder das Ganze erdulden sollte, entschloss sich aber Hayleys Finger als Kaugummi zu missbrauchen. Schnell hinterließen die spitzen Zähne und Krallen rote Spure auf ihrer Haut, doch bis auf diesem Umstand verhielt sich das Tierchen ganz angenehm. Hayley drückte es an sich, was das Gezappel zunächst verstärkte, bevor es dann abebbte und wieder ein Schnurren einsetzte. Indessen holte Ian eine Schüssel aus einem der Schränke und goss die kalte Milch hinein um sie abzustellen. Kaum erschnupperte die Katzennase die Milch, ging das Gezappel wieder los, sodass Hayley die Katze absetzen musste. Dann herrschte Stille, abgesehen von den leisen Schlabberlauten, als die Katze genüsslich ihre Milch schlürfte. Aber lange würde das nicht vorhalten. Ähm... sie blickte von der Katze zu Ian. Für den Moment sagte keiner ein Worte. Da stand sie nun in Ians Küche. Mit ihm. Nach diesem Tag. Er war so etwas wie ein Engel. Also eigentlich ein Feind. Dennoch war er ihr völlig anders begegnet. Und nun war sie mit ihm allein. Etwas überfordert von der Situation, in der sie weder liefen, noch sich mit einem Dämon oder einer aufdringlichen Katze herumschlagen musste. Ihre Hände und Arme kamen ihr plötzlich überflüssig vor, sodass sie sie vor sich verschränkte und kurz wegschaute. Sie könnte den Inhalt seines Kühlschranks kommentieren? Oder ihn weiter ausfragen? Über ihn? Oder Draven? Stattdessen räusperte sie sich etwas unschlüssig, blieb dann aber kurz stumm.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   15.08.14 18:31

Ian zuckte mit den Schultern und gab die Katze gerne an Hayley weiter. Sofort beobachtete er sie dabei, was sie tat und wie sie es tat, als das miauende Ding in ihre Obhut übergegangen war. Anscheinend musste man sie einfach nur streicheln und festhalten und ihnen was zum spielen geben. Irgendwelche weichen und ungeschützten Stellen schienen sie zu mögen. Eben dort, wo man rote Streifen hinterlassen konnte, die dann böse anfingen zu jucken.
Schnell machte er sich jedoch auf die Suche nach der Schüssel und tat die Milch hinein, welche Hayley bereits raus gestellt hatte. Ob Katzen wirklich so auf Milch standen? Das zappelnde Ding in ihren Armen bestätigte das Ganze und es war unglaublich zufrieden, als man es endlich zu der Milch ließ. Grinsend blickte er auf das kleine Wesen und bekam gar nicht mit, dass eine Stille entstanden war, die er aber ganz und gar nicht als unangenehm empfand. Erst als er sah wie Hayley etwas nervös herumzappelte und anscheinend nicht genau wusste, wie sie stehen sollte, wurde er wieder aufmerksamer.
„Oh... ähm... Chips und Bier. Du sagst aber auch nix, was?“, meinte er und ging zur gewohnten ausgelassenen Stimmung wieder über, indem er zwei Bier aus dem Kühlschrank holte und eine Tüte Paprika-Chips aus dem Küchenschrank holte, die er öffnete und Hayley genüsslich unter die Nase hielt, damit die fettigen Aromen bis zu ihr kamen.
„Danke. Also für die Katze. Dämonen jagen ist tatsächlich einfacher. Und... trinkst du nun eines mit? Oder ein halbes?“ Er deutete auf die zwei Dosen, die neben ihnen standen und zuckte die Schultern, während er sich einen Riesen-Chip in den Mund stopfte.
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   16.08.14 12:51

Als Ian Hayley die Tüte mit den Chips entgegen hielt, griff sie hinein und schob sich einen von diesen Chips in den Mund. Fett und Unmengen an Fett konnte wirklich etwas Tolles sein, dachte sie sich. Auf seinen Kommentar hin zuckte sie nur mit den Schultern und war wieder etwas entspannter, als Ian das Gespräch wieder aufgriff. Die Katze war fürs Erste versorgt und ruhig. Die Frage war nur, wie lange würde sie es bleiben. Als er ihr ein Bier anbot, schüttelte Hayley den Kopf.
„Danke. Ich passe. Ich bin kein Fan von Alkohol.“, meinte sie nur und winkte ab. Dafür schnappte sie sich die Tüte mit den Chips. Noch mehr unnötiges Fett, das sie glücklich machen konnte, dachte sie sich mit einem Grinsen.
„Und was stellen wir mit unserer neugewonnen Freiheit an?“, scherzte sie. „Was macht eigentlich so ein ganz normaler Student abends, wenn er nicht gerade Fight Club oder Angel nachstellt?“, fragte sie und schob sich einen Chip in den Mund. Hayley beobachtete, wie Ian die Schlüssel in eine Schale legte, wo auch – vermutlich – seine Schlüssel lagen.
„Dann ist der Kumpel doch echt und nicht erfunden.“, stellte sie fest. „Du solltest aufpassen, dass diese Schlüssel nicht wieder irgendwo anders auftauchen, als sie hingehören!“, scherzte sie, wurde dann aber stiller, als Ian seine Bierdose öffnete. Sie schaute etwas betreten zu Boden und errötete leicht, als sie ihn wieder anschaute.
„Ist es in Ordnung, wenn ich noch bei dir bleibe?“ Die gefunden Schlüssel implizierten, dass sie sich sehr bald in die andere Wohnung verziehen könnte oder sollte, aber wenn sie ehrlich war, das wollte sie noch nicht, obwohl sie eigentlich hätte müde sein sollen.
„Irgendwie... möchte ich jetzt noch nicht allein sein...“, gestand sie. Sie war es nicht einmal gewohnt allein zu sein. In der Villa ihres Vater war immer jemand, auch wenn sie eigene Räumlichkeiten für sich gehabt hätte. Aber nach dem Abend wollte sie es noch nicht.
„Wir könnten ja... schauen, was im Fernsehen läuft oder so... Wenn du dir nicht unbedingt Löcher in den Bauch fragen lassen willst“, schlug sie vor.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   17.08.14 17:13

Dieses Mädchen hatte schon irgendwie ziemlich viele Fragen, stellte Ian grinsend fest, nachdem sie ihm, wohl aus reiner Nervosität, schon selber anbot einfach Fernsehen zu schauen, obwohl er nicht mal die Zeit gehabt hatte, eine ihrer Fragen zu beantworten. Wortlos ging er hinüber und nahm die Fernbedienung zur Hand, die so ziemlich alles im Haus steuerte. Einschließlich des Fernsehers. Immer noch grinsend blickte er auf das Ding, dann auf den Fernseher und schaltete ihn dann an, um Hayley ein Schulterzucken zu zeigen.
„Studenten haben entweder immer und überall Stress und müssen lernen, oder sie sitzen vor dem Fernseher und schauen irgendwelchen Schwachsinn, damit sie nicht zu schlau für die Gesellschaft da draußen werden. Etwas Massenverblödung hat noch niemandem geschadet.“
Damit nahm er den ersten Schluck aus seiner Dose und ließ das kalte Getränk seine Kehle herunter sickern, woraufhin diese sich beschwerte, dass er eigentlich lieber etwas warmes trinken sollte zu dieser Jahreszeit. Aber das Bier musste schließlich auch weg!
„Ich glaube, im Kühlschrank wäre auch noch ein Root Beer, wenn du magst. Oder warte kurz, ich hol es dir. Setz dich schon mal. Du kannst es dir gerne gemütlich machen. Mir macht das nichts aus, wenn du hier bist. Ist sowieso manchmal viel zu einsam hier in der Wohnung, da ist jemand, der mir alle Chips wegessen kann, gerade richtig. Außerdem...“ Man hörte es klimpern und anscheinend spielte er mit dem gerade wiedergefundenen Schlüsselbund, den er wohl irgendwo hinlegen wollte, wo er ihn wiederfinden konnte - wer tat denn Schlüssel schon in die dazugehörige Schlüssel-Schale?
„Außerdem...“, setzte er von neuem an und war bereits wieder am Kühlschrank, um diesen an Getränken zu erleichtern „...brauche ich doch jemanden, der auf die Katze aufpasst. Du hast doch gesehen, wie gut ich mit ihr klarkomme. Wenn du Pech hast, darf ich dich gar nicht mehr gehen lassen.“ Er streckte ihr kurz die Zunge raus und blickte dann umher, scheinbar auf der Suche nach etwas. „Soll ich dir eine Decke bringen oder so was? Zum gemütlichen Fernsehabend gehören Decken, glaub ich...“
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   21.08.14 15:31

Sie bewegten sich in Richtung der Couch und Ian fischte von irgendwo eine Universalbedienung heraus. Wieder so eine neumodische Erfindung, die sie in ihrer Kindheit noch nicht gekannt hatte. Aber so ein Ding war praktisch. Es konnte Fensterrollläden öffnen, alle technischen Geräte einschalten wie Fernseher, Musikanlage, das Ding hatte ja sogar Zugriff auf den eigenen Computer. Und fürs Auto gab es diesen Kram auch. Per Zufall erwischte er irgendeinen Sender und ließ den laufen. Hayley ließ sich in die weiche, nicht all zu große, aber bereits bequem eingesessene Couch fallen, da machte Ian kehrt, als er wohl realisierte, dass sie nun doch kein Bier in der Hand hatte. Sie hatte nicht mal protestieren können, dass sie gar keinen Durst hatte, als er bereits los geeilt war, den Kühlschrank aufgerissen hatte um eine Dose Root Beer herauszubefördern. Sie hörte auch das leise klirren von Schlüsseln und drehte sich nach dem Geräusch um. Über ihre Schulter hinweg sah sie noch, wie Ian den Schlüsselbund wieder in die Hand nah. Als er wieder zurück kam und ihr die Dose in die Hand drückte, schüttelte Hayley nur grinsend den Kopf. Sie sollte ihn wohl daran erinnern, die Schlüssel nicht ausgerechnet in den Kühlschrank zurück zu leben, bedankte sich mit einem schlichten „Danken“ für das Root Beer. Vorerst behielt sie das Ding in den Händen. Es war kalt. Und „kalt“, davon hatte sie schon genug an diesem Abend. Aber da eilte Ian bereits wieder los. Eine Decke? Sie zuckte nur mit den Schultern, musste aber lachen, was ihr die Anspannung ein wenig nahm. Wer war denn nun von ihnen beiden nervös? Da kam er auch bereits aus dem Schlafzimmer mit einer Wolldecke auf sie zu. Ian stellte sich vor sie und breitete die Decke über ihr aus, was Hayley nur noch breiter grinsen ließ. Sie klopfte auf den Platz neben sich als Aufforderung, dass er sich endlich setzen sollte. Zu dumm! Da kam das graue Fellknäul auf sie zu sprang genau dort auf die Decke, wo Hayley gerade noch ihre Hand gehabt hatte. Die Katze begann an dieser Stelle herum zu nesteln und trat mit ihren Pfoten die Decke, während sich ihre Krallen hinein gruben.
„So war das jetzt nicht gedacht...“, gab Hayley lachend zu. Sie zog die Decke bis an Brust hoch, zog die Beine etwas unter sich unter die Decke an und nahm die Katze auf den Schoß, sodass Ian nun Platz hatte.
„Ich weiß gar nicht, was du hast. Die Katze mag dich doch!“ Die graue Katze landete in Hayleys Schoß und begann dort das selbe Prozedere, bis sie zufrieden war und sich endlich hinlegte. Sie wartete bis Ian sich endlich neben sie gesetzt hatte und warf einen Teil der Decke über seine Beine, bevor sie ihm die Chips entgegenhielt, die in der Tüte raschelten.
„Such du was aus, mir ist es egal, was wir schauen...“, meinte sie und gähnte dabei. Die Wärme, die sich unter der Decke ausbreitete, das monotone Schnurren und Vibrieren in ihrem Schoß machten sie nun doch etwas müde.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   27.09.14 9:22

„Sie mag mich? Sie klaut mir meinen Platz und will nicht, dass ich mich nach einem langen Tag auf die Couch werfen kann. Wie kann denn das „Mögen“ sein, hm?“, fragte er grinsend und ließ seine Hände kurz zur Katze hinabsinken, die sich mittlerweile auf Hayleys Schoß befand und es sich sehr gemütlich gemacht hatte, wie es schien. Er streichelte das kleine Etwas, spürte wie es noch ein wenig mehr anfing zu schnurren und ließ dann wieder von ihm ab.
„Äh.. gleich wieder da.“ Klar, seine eigene Decke hatte er vergessen. Zwar war es für ihn in dem kurzen Moment,da alles so gemütlich schien und Hayley ihn eingeladen hatte, sich zu ihm zu setzen, sehr verlockend auch dort zu bleiben, besonders als sie schließlich die Decke über ihn geworfen hatte, doch sollte er wohl doch ein gewisses Maß an Anstand wahren. Schließlich war er es ja auch, der versprochen hatte, dass sie hier schlafen konnte, ohne dass er das irgendwie geplant hatte. Als würde er sich hemmungslos an sie heran schmeißen! Obwohl man nach so einem Tag sicherlich gut einiges an Anspannung abbauen konnte... Grinsend sprang er auf, deckte sich auf und ging er nochmals los, holte eine zweite Decke und hatte nicht einmal die Zeit vorher nach etwas brauchbarem im Fernseher zu schmökern. Doch ausgerüstet mit einer Decke, nahm er die Einladung ein zweites Mal an, sich neben Hayley zu setzen, nun mit einer eigenen Decke - und die Katze, die ausnahmsweise wohl nichts dagegen hatte, dass er sich da hinsetzte, wo doch IHR Platz war!
„Gut, dann schauen wir mal was so...“ Ian konnte kaum zu Ende reden, da merkte er schon, dass seine neue Zimmergenossin bereits dabei war einzuschlafen. Anscheinend hatte sie ihn wohl nur unter ihre Decke eingeladen, um sich irgendwo ankuscheln zu können. Der lange, anstrengende Tag, der Flug davor, dann der Kampf und der Spaziergang und sogar eine Katze, die hier ein wenig Chaos in die Wohnung bringen wollte. Wer konnte ihr da verübeln, dass sie bei einer warmen Decke und etwas flauschigem, schnurrenden auf dem Schoß dabei war, einzuschlafen.
Schmunzelnd und irgendwie zufrieden seufzend setzte sich Ian jedoch dazu, trank sein Getränk weiter und blieb mit dem Fernsehprogramm auf irgendeinem älteren Actionfilm, den er so leise laufen ließ, dass er in keinster weise jemanden wecken konnte und die ganze Effekte des Films nicht einmal irgendwie Spaß machten. Doch Ian schaute nur auf die Bilder, weil sie bunt waren. Seine Gedanken waren... waren... ja, sie waren abwesend, so konnte man das sagen. Er dachte nicht wirklich, wollte es auch gar nicht, denn er war zufrieden wie es gerade war. Hayley und die Katze neben ihm, er auf der warmen Couch... Irgendwie hatten diese neuen Lebensumstände etwas sehr Beruhigendes für seine sonst eher rastlose Seele.
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   28.09.14 15:47

Hayley bekam noch mit, wie Ian aufsprang und davon eilte um kurz darauf mit einer Decke zurück zu kommen. Sie war etwas irritiert, aber vermutlich fühlte er sich so wohler. Gut, sollte ihr recht sein, auch wenn sie es recht merkwürdig fand. Aber der Gedanke wurde bald vertrieben von einer bleiernen Müdigkeit, die sich über ihren Verstand legte. Sie versuchte noch dagegen anzukämpfen und zwang sich wach zu bleiben, allerdings wollte ihr das nicht so recht gelingen. Sie hörte noch Ians Stimme und leise Geräusche im Hintergrund, die vom Fernseher kamen, allerdings sah sie keine Bilder mehr und war bald darauf an die Rücklehne gekuschelt, mit der Katze im Schoß, eingeschlafen.
Ohne dass sie es bemerkte, rutschte sie im Laufe des Abends weiter hinunter, bis ihre Wange an seiner Schulter landete und sie sich an ihn kuschelte in einer sehr verrenkten Haltung, auch wenn sie nun zwei Decken von einander trennten. Ihr Atem ging gleichmäßig und seit Tagen hatte ihr Gesicht wieder einen entspannten Ausdruck angenommen, der sie nun so jung wirken ließ, wie sie tatsächlich war.
Etwas drang in ihren Schlaf hinein. Der Fernseher ging aus. Hayley schlug die Augen auf und realisierte, dass sie sich unbewusst im Schlaf an Ian gekuschelt hatte. Es war dunkel. Nur die Lichter von draußen erleuchteten die Wohnung. Die Katze in ihrem Schoß war auch wach und machte mit einem Tapsen auf sich aufmerksam. Mehr noch, gab das Tierchen ein Fauchen von sich und Hayley stellten sich die Nackenhaare auf. Ihre Hand tastete nach Ian.
„Ian... Ich glaube, da ist jemand...“, sagte sie noch, als aus der Küche das leise Klirren von Schlüsseln erklang, gefolgt von einem Krachen als etwas aus Keramik oder Glas zu Boden fiel und zerschellte. Dann folgte das Klappern einer Schranktür, die zugeworfen wurde.
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Ian Bennett
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Deva
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   10.10.14 17:11

Wow, irgendwie war er wohl eingeschlafen! Normalerweise war er nicht der Auf-Der-Couch-Einschlaf-Typ, doch der Tag, die Bewegung mit Hayley, dieser fiese Dämon, die kleine Katze und diese angenehme Schlafwärme, welche von seiner neuen Mitbewohnerin ausging, sowie die kuschelige Decke, in die er an einem kalten Wintertag eingewickelt war, hatten ihn einfach wegpennen lassen. Einfach so! Wie seine Eltern immer, die auf der Couch lagen während der Fernseher lief, wo sie sich von einem stressigen Arbeitstag erholten. Er wurde wohl wirklich alt. Doch was hatte ihn geweckt?
„Hm?“, machte er, da er Hayleys Worte, die ihm aus seinem traumlosen Schlaf gerissen hatten, nicht verstanden hatte. „Wasn los?“, fügte er verschlafen hinzu. Die Wohnung war vollkommen dunkel und still? Nein! Es hörte sich fast an als würde jemand hier sein. Ein Einbrecher? Ein Dämon? Eine Dämonenkatze? Nein, die Katze war da, genau wie Hayley, die bei genauerem Hinsehen aussah, als hätte sie einen Geist gesehen.
„Wo ist jemand?“, fragte er, weil ihm die Worte in den Sinn kamen, die ihn geweckt hatten.
Die Geräusche kamen aus der Küche! Leise stand er auf und legte kurz seine Hand auf Hayleys Schultern, die schnurgerade dasaß, wie eine Musterschülerin in der ersten Reihe. Er stand auf und bedeutete ihr mit einem Finger vor seinen Lippen, leise zu sein. Fast schleichend fand er seinen Weg in die Küche und sah, wie diese sich anscheinend selbstständig gemacht hatte. Paranormal Activity-Style schienen die Utensilien im Kochzimmer ein Eigenleben zu führen, flogen umher, landeten auf dem Boden, machten Lärm. Die Schranktüren gingen auf, klappten laut wieder zu und es gab keine Erklärung dafür. Nun, zumindest für jemanden der nicht tagtäglich damit zu tun hatte.
„Jetzt ist aber Schluss hier!“, rief Ian in den Raum und hoffte auf eine Reaktion.
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Hayley Starhawk
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Werwolf
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BeitragThema: Re: Ein billiger Abklatsch   12.10.14 8:20

Ian wirkte völlig verschlafen, leider hatte Hayley nicht genügend Zeit oder die Möglichkeit ihn süß zu finden. Er war bereits auf den Beinen und deutete ihr mit einer Hand auf ihrer Schulter da zu bleiben. Jedenfalls verstand sie es so. Aus der Küche war lautes Gepolter zuhören und immer mehr brechende Dinge. Die Katze in ihrem Schoß sprang auf. Das Fell stellte sich auf und das kleine Tierchen fauchte laut. Mit dem nächsten Satz war es auch schon hinter der Couch verschwunden. Hayley wollte einfach wissen, was da los war. Sie stand auf und folgte Ian zur Küche. Und das Bild, das sich ihr bot, als sie über Ians Schulter spähte, erinnerte sie an einen Horrorfilm. Oder besser um einen Geisterfilm. Erst als Ian die Stimme erhob, schlugen die Schranktüren zu. Die Löffel, Messer und Pfannenwender, die zuvor noch in der Luft geschwebt waren, vielen zu Boden. Die letzten Schüsseln krachten zu Boden und zerschellten. Aber zumindest hörte es auf. Und die Fenster blieben heil im Gegensatz zur Uni.
„Ähm... also, wenn du irgendwelche coolen Fähigkeiten besitzt, Buffy, um einen Geist oder Dämon loszuwerden, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt um sie einzusetzen.“, scherzte Hayley, obgleich ihre Stimme völlig ernst klang. Sie meinte es auch dieses Mal ernst. Hayley schob sich an Ian vorbei und kniete sich hin um die Sachen vom Boden aufzuheben. Dabei schaute sie bedeutungsvoll auf. Das hier konnte nichts Gutes heißen.
Sie machten sich also daran das Durcheinander zu beseitigen, was nicht wirklich lange dauerte. Es waren nur ein Paar Tassen und Teller zu Bruch gegangen, die meisten anderen Küchenutensilien waren heil geblieben. Doch während sie noch bei der Arbeit waren hörten sie ein lautes Poltern aus dem Wohnzimmer, gefolgt von einem Fauchen. Hayley sprang auf und rannte ins Wohnzimmer, wo sie die Katze erblickte, die etwas unsichtbares anfauchte und bei ihrem Satz von unter der Couch auf den kleinen Tisch die Fernbedienung herunter geschmissen hatte.
„Nimmt das denn heute kein Ende?“; fragte sie laut, als sie auf die Katze zuging und dieser auf den Arm nahm. Als Ian bei ihr war, schaute Hayley etwas verängstigt zu ihm auf. Sie wirkte zugleich auch skeptisch und ihre Stimme zaghaft.
„Ich weiß, dass ich wohl der Auslöser bin für das alles. Aber kann ich dennoch bei dir bleiben heute Nacht? Ich will nicht allein sein.“ Als sie fragte, wirkte sie nicht wie der gefährliche Werwolf, der sie sein konnte, sondern viel mehr wie ein kleines, ängstliches Mädchen. Das ungute Gefühl beschlich sie, dass der Dämon bei ihr „aufgesprungen“ war und ihr folgen würde, wenn sie ging. Aber so egoistisch das auch war, sie wollte wirklich nicht allein damit sein.
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