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 Julfest

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Gott
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BeitragThema: Julfest   30.03.13 16:56

das Eingangsposting lautete :



*

JULFEST




Soundtrack: https://www.youtube.com/watch?v=_mauH_uQZRY

Moskau – Russland / Katherina Park Hotel
Vancouver – Kanada, Sanctuary "The Guardian"
Sounthborow Street, Glenmore District
24. Dezember 2012


*


Zuletzt von Admin am 01.04.13 10:13 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Julfest   08.04.13 17:11

Sie schien ebenso erfreut zu sein ihn zu sehen, wie er es war. Zumindest schloss Ascan das aus ihrer Mimik, die sich ein wenig aufhellte. Dann war sie bei ihm und für einen Moment sahen sie sich nur an. Dann waren da ihre Lippen und seine Arme legten sich wie von selbst um ihre schmale Taille, während sie sich an ihn schmiegte und er ihren Kuss erwiderte. Weshalb mussten Gedanken stets verkomplizieren was so einfach war. So einfach und sich so richtig anfühlte. Sie war hier bei ihm und egal was kommen mochte, er würde sie beschützen. Als sie sich zum zweiten Mal löste, lag ein Grinsen auf ihren Lippen und sie deutete zu seinem Arbeitsplatz.
„Mit diesen neumodischen Geräten arbeite ich ohnehin nur ungern, außerdem bist du hier mit Sicherheit ungestört. Hier verliert sich nur selten anderes Personal her.“, sagte auch er lächelnd. „Außerdem würde ich es begrüßen, dich ein wenig in meiner Nähe zu haben, solche Aufmunterungen könnte ich öfter gebrauchen.“ Diesmal lag ein seltener Ausdruck auf seinem Gesicht. Sein Grinsen hatte einen schelmischen Ausdruck und irgendwie wirkte Ascan ein wenig jünger. Für einen Moment vergaß er sogar, welche Gefahr sich um sie herum aufbauen mochte. Da war einfach Jeromy und wie in Russland legte sie etwas wie eine schützende Kugel um sie beide und ließ alles andere unwichtig erscheinen und es war schön für einen Moment die Dinge zu vergessen, die er auf die Liste gekritzelt hatte und die seinen Kopf seit der Nacht durchflogen. Dann küsste er sie und als er sich löste, bot er ihr mit der Hand seinen Platz an. „Ich habe dir im Übrigen noch einen weiteren Mann zur Seite gestellt, auch wenn ich nicht genau weiß, wie er dich unterstützen wird und ob er sich euch überhaupt zeigen wird. Dennoch bin ich froh, dass er zugestimmt hat und keine Sorge, er soll keine Überwachung bezüglich der Mondwandler sein, sie gehören allein dir, er ist nur ohnehin meistens dort und ich habe ihn gebeten ein Auge auf die Umgebung zu haben, sollten unsere Gegner versuchen dort zuzuschlagen.“
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Julfest   08.04.13 20:41

Noch zufriedener war sie, als Ascan seine Arm um sie legte und ihren Kuss erwiderte. Sie ließen sich wirklich alle alltäglichen oder nicht ganz so alltäglichen Probleme vergessen und die Beendung durch das Guardian spielte keine Rolle mehr. So, sie sollte also in seiner Nähe bleiben und ihn aufmuntern. Das wäre womöglich eine zu bewältigende Aufgabe, immerhin schien das gar nicht so schwer. Aber einen spitzfindigen Kommentar loszulassen, dazu kam sie nicht mehr, denn seine Lippen erstickten bereits jedes Wort und sie schluckte jede Aussage bereitwillig herunter, wenn das der Preis dafür war. Wieder war da dieses Kribbeln in ihrem Magen, doch dieses mal mehr als nur positiver Natur. Aber wieder endete der Kuss viel zu schnell und er wies sie zu dem Platz. Etwas resigniert setzte sie sich. Aber irgendwann musste sie ja arbeiten und Ascan hatte auch alle Hände voll zu tun. Sie schaute gerade auf den Bildschirm, als Ascan weiter sprach. Sie fasste es weder als Eingriff in ihren Auftrag auf, noch als Einengung. Im Gegenteil, sie verstand, dass er um ihrer aller Sicherheit besorgt war, also nickte sie zustimmend. Eins und eins konnte sie zusammen zählen, so gut war sie noch.
„Ist das der, der mit der Rothaarigen da war, mit der Vampirin? Der so nach Wald gerochen hat?“, dann wurde ihr klar, wie dumm ihre Worte waren, Ascan hatte den Wald und die Tiere womöglich gar nicht gerochen. Jedenfalls schloss sie aus seinen Worten, dass es kein weiterer Mondwandler war. Womöglich Baron? Aber das Wort „Mann“ schloss zumindest die Rothaarige aus. Mit einem unverhohlenen Knurren fügte sie hinzu.
„Ich mag die Rothaarige nicht!“, dabei mied sie seine Augen. War ja genug, dass die Eifersucht deutlich aus ihrer Stimme herauszuhören war. Und diese spielte sich nicht nur auf einer Ebene ab. Sie war stärker, mächtiger, schöner und so vieles mehr als sie selbst. Sie versuchte sich auf den Bildschirm zu konzentrieren und verkniff sich ein weiteres Knurren. Auch ihre innere Wölfin befand, dass von der Vampirin Gefahr ausging.
„Was ist er überhaupt?“, fragte sie schließlich etwas versöhnlicher und schaute Ascan wieder an.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Julfest   09.04.13 14:32

Ascan nickte ob ihrer Frage, auch wenn ihn ihr Anhängsel verwunderte. Nun er hatte keinen herausragenden Geruchssinn, doch bei dieser Feststellung fragte er sich, wonach er wohl für sie roch. Vermutlich einfach nach Mensch. Aber das würde er schon noch irgendwann in Erfahrung bringen.
„Ja, sein Name lautet Seymor und er ist ein Gestaltwandler, allerdings einer wie er mir in den 800 Jahren meines Lebens noch nicht untergekommen ist. Seine Möglichkeiten zur Gestaltwandlung erstaunen selbst mich. Und ich denke, es gibt nicht mehr all zu viel, das mich in Erstaunen versetzen kann.“, gab er anerkennend zu. Ihre Reaktion bezüglich Alyssa ließ ihn jedoch ein wenig breiter grinsen. Er konnte sich gut vorstellen, warum sie Alyssa nicht mochte und irgendwie fand er die Ironie, die sich daraus ergab, durchaus erheiternd. Er wusste auch warum Seymor ihn nicht mochte, weil er und auch Alyssa wohl irgendwie den Anschein von Perfektion vermittelten. Das hatte er nicht nur einmal in Seymors Gedanken mitbekommen. Nicht dass er sie direkt gelesen hatte, aber dennoch war dieser nicht sehr darauf bedacht seine Gedanken zu schützen, wie es schien. Zumindest Ascan gegenüber nicht und Jeromys Reaktion auf Alyssa hatte ihm nur zu deutlich demonstriert, dass sie Alyssa wohl als Gefahr und Konkurrentin ansah. Ascan würde sich daran nicht stören, ein wenig gesunde Eifersucht könnte ihm durchaus von Vorteil sein. Er drehte dennoch den Stuhl herum, sodass sie ihn wieder ansehen konnte und sein Grinsen wohl noch mitbekam, bevor er sich leicht zu ihr beugte und sie küsste.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Julfest   09.04.13 18:43

Wenn er ein Gestaltwandler war, dann erklärte das, wieso dieser Seymor so nach Tier und Wald roch. Aus Ascans Worten hörte sie heraus, dass er wirklich erstaunt gewesen war über Seymors Fähigkeiten und wohl auch große Stücke auf ihn hielt. Als sie vom Bildschirm zu ihm herüberblicken wollte, drehte er den Stuhl in seine Richtung und sie sah ihn breit grinsen.
„Was gibt es denn da zu grin...“, weiter kam sie gar nicht mehr, als seine Lippen bereits auf den ihren waren und er sie zum Schweigen brachte. Unwillkürlich wanderte ihre Hand in seinen Nacken und sie streckte sich ihm entgegen. Sie fühlte, wie Hitze in ihren Wangen aufstieg und sie ihre Konzentration verlor, als ihr Herz schneller arbeitete. Ihr Kuss wurde stürmischer und hastiger. Gieriger. Bis er sich wieder aufrichtete und ihr nichts anderes übrig blieb, als ihn zu lassen. Ein sehnsüchtiger Blick lag in ihren Augen, als sie ihn anschaute. Zu viel der Ablenkung. Ein leises Seufzen, sie wand den Blick ab und schaute wieder auf den Monitor. Die Akten. Sie war hier um sich die Akten anzusehen und nicht um Ascan... was denn eigentlich? Was wollte sie denn hier mit ihm anstellen? Schnell, bevor er den Gedanken auch nur erahnen konnte, wurde er bei Seite gedrängt.
„Du lenkst mich mehr ab, als ich dich!“, quittierte sie stur auf den Monitor schauend und sich in Sicherheit wiegend. Noch eine Ablenkung und sie würde doch tatsächlich vergessen, was sie hier gewollt hatte. Die Akten.

Die ersten drei hatten ziemlich ähnliche Hintergründe. Der erste von ihnen, dessen Namen Liam war, war afroamerikanischer Abstammung. Von dem Foto blickte sie zwei kleine, dunkle Augen eines hünenhafter Mannes von der Statur eines Zwei-Meter-Schranks an. Er trug eine Glatze und brachte locker das Doppelte ihre Gewichts auf die Wage. Passenderweise hörte er auf den Namen Tank.
Die beiden anderen hätten Brüder sein können, beide blond und helläugig, auch sie waren beachtlich an Größe und Muskelmasse, wenn auch keine solchen Muskelberge wie der erste. Aber alle sie hatten sie Kampfsportausbildungen absolviert und hatten sich in vielen Fights profiliert und einige Knochenbrüche und sogar Tote hinterlassen auf ihrem Weg zum Titel. Waren als höchstens einmal als Türsteher tätig und hatten noch mehr gebrochene Nasen und diverse Körperverletzung hinterlassen, die auch Grund für eine Liste von Strafanzeigen und auch Nächten in Gefängniszellen waren. Erst seit ihrer Verwandelung hatten sie sich zu einer Gruppe zusammen geschlossen und waren umhergezogen und hatten Angst und Schrecken auf ihren Raubzügen verbreitet, bis Ascan eingeschritten war und sie vor die Wahl gestellt hatte für ihn zu arbeiten. Gut, sie waren seit fünf Jahren Mondwandler. Sicher nicht mehr als ein Prügelhaufen, der mehr auf Kraft, Brutalität und rohe Gewalt setzte als Taktik. Trotz ihrer Anzahl und Stärke sicher gar nicht mal so schwere Gegner.

Bei dem vierten wurde es nun interessanter. Von dem digitalen Bild funkelten ihr zwei braune Augen aus einem angenehm gebräunten Gesicht entgegen. Das Haar war kinnlang, gepflegt, glänzte pechschwarz und er trug ein Bärtchen. Sogar auf den ersten Blick hätte sie ihn als einen Spieler eingeschätzt, noch bevor sie las, dass er ein Betrüger, Falschspieler und Abzocker war. Wieder grinste sie, als sie weiter las. Auch er hatte keine saubere Weste. Aber im Gegensatz zu den anderen, hatte er auch eingesteckt und hatte selbst wegen seiner Gaunereien eingesessen. Bis es ihn eines Tages erwischt hatte und er an einen Türsteher mit Kontrollproblem und Mondwandlervirus geriet. Seinen persönlichen Rachefeldzug gegen die Casinobesitzer, wegen denen er eingesessen hatte und die die Mitschuld an seinem Mondwandler-Dasein trungen, konnte sie noch gut verstehen. Auch hier intervenierte Ascan und bot ihm eine Stelle. Gut, so wie sie las, war auch er der Einzige, welcher seine Gestalt beherrschte. Jedenfalls soweit, dass er kein wild gewordener Köter mehr war, dabei war es erstaunlich, dass er derjenige unter ihnen war, der das kürzeste Dasein als Mondwandler verlebt hatte.

Die letzte im Bund war eine zierliche, schlanke Rothaarige mit wilden grünen Augen, die relativ kalt und leer wirkten. Ihr Haar war zerzaust, ihre Kleidung unordentlich und zerschlissen. Sie war bereits von Kindesalter an eine Mondwandlerin, seid sie zwölf Jahre alt gewesen war und mit ihren 23 war sie zugleich auch die jüngste im Bunde. Sie war als Waise im Waisenhaus gelandet, wo sie nicht lange geblieben war, da sie es scheinbar grundlos ins Brandt gesteckt hatte. Wobei grundlos hier die Frage war. Eine Wut gegen Waisenhäuser war sicher nie grundlos, dennoch entschuldigte es nicht die Toten, die sie zurückließ: Kinder und Angestellte. Auch säumten Leichen ihren Weg von Littauen bis nach Frankreich. Nun vermutlich waren sie auf ihre Kappe zu schreiben, aber wie viel man ihrer Eigenaussage trauen mochte war auch wieder so eine Sache. In Frankreich schloss sie sich vor wenigen Jahren dann der Mondwandler-Gruppe an, welche die dortige Guarde in Nante angegriffen haben. Ascan hatte sie in Nante von dem übrigen Rudel getrennt, bevor er es aufgemischt hatte und die Frau mitgenommen. In der Akte fanden sich auch Vermerke, dass ihr ein Peilsender an ihrem Rippenbogen nahe dem Herzen implementiert worden war für den Fall, sollte sie abhauen. Auch gab es einen Vermerk, dass sie sich hatte freiwillig verwandeln lasse und dass sie schizophren und unzurechnungsfähig war. „Hohes Gefahrenpotenzial“.

Nachdem sie die Akten durchgelesen hatte, seufzte sie und schaute Ascan zweifelnd an. Wohl eher ans seiner Zurechnungsfähigkeit zweifelnd.
„Einen schönen Haufen hast du da!“ Dagegen war sie selbst ja schon völlig normal. Irgendwie zweifelte sie auch, dass sie mit der Aufgabe zurecht kommen würde. Doch auf der anderen Seite, sobald sie Wölfin die Führung übernahm, würde es wieder anders aussehen. Das war das Gute an ihr: sie wusste nicht wirklich was Angst war.
„Dann nehme ich an, dass dein Trickster der Alpha ist, da sich am besten unter Kontrolle hat. Das Mädchen wird ein schwerer Fall sein...“ Gut, dann würde sie sich vorerst an den Trickster halten, dann an das Mädchen und dann die anderen blieben ihr womöglich dann erspart, weil sie von sich auf folgen würde, sobald der Alpha auf ihrer Seite war.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Julfest   10.04.13 6:17

Ascan blieb hinter stehen, während sie sich die Akten durchlas und warf ebenfalls einen erneuten Blick darüber. Er hatte sie sich in der Nacht bereits einmal durchgelesen und sogar kurz daran gezweifelt, ob er ihr wirklich den Auftrag geben sollte, allerdings war er sich sicher, dass dieser Auftrag nicht ihr Leben gefährdete und sie dennoch fordern würde. Also eigentlich genau das, was er wollte. Zudem war sie nur unweit entfernt und Seymor würde hoffentlich ebenfalls über sie wachen, von diesem Standpunkt ausgehend, war es sogar eine ziemlich gute Aufgabe, die er ihr geben konnte und wenn sie erfolgreich war, für ihn auch noch von sehr großem Nutzen sein würde. Um die Männer machte aber auch er sich weniger Sorgen, eher die Frau war es, die ihn besorgte. Sie hatte zwar genau aus diesem gefährlichen Hintergrund, aufgrund ihres Blutdurstes und ihrer Art Rache zu nehmen sein Interesse geweckt, weil sie ihn ein wenig an sich selbst erinnerte. Auch sein Weg war gesäumt von Verbrannten und zog auch einen blutroten Faden durch mehrere Länder und auch er hatte freiwillig seine Seele für Rache verkauft. Sie schien ihm also durchaus in manchen Gedankengängen zu ähneln. Dennoch war genau das, was Ascan im Moment als besorgniserregend ansah, da Jeromy sich mit ihr abgeben sollte. Ihm war nicht entgangen, dass die Mondwandlerin ihm am liebsten an die Kehle gegangen wäre und Jeromys Verbindung zu Ascan würde diesbezüglich wohl kein Vorteil sein.

„Zumindest ist er der Befehlsempfänger von Baron und mir und bis zu einem gewissen Grad hören sie auch auf ihn. Allerdings ihn als vollwertigen Alpha zu bezeichnen, wäre wohl falsch. Es ist wohl ein Anerkennen seiner menschlichen Stellung auch während sie Wölfe sind, allerdings nur so weit, als dass sie ihm bis in die Schlacht folgen. Danach hat weder er noch sie selbst Kontrolle über sich, was sie in den meisten Fällen nicht einsetzbar macht.“ Dennoch nickte Ascan ob ihrer Feststellung.
„Jeder von ihnen hat sehr nützliche Fähigkeiten für den Kampf und genau das sollen sie ja tun und darum hab ich sie ausgewählt, aber so wie sie jetzt sind, hast du recht, sind sie nicht mehr als ein Haufen und nicht einfacher einzusetzen als eine Bombe, denn Kollateralschaden lässt sich mit ihnen nie vermeiden.“, seufzte er. Der letzte Auftrag war in einem Fiasko, sodass er selbst hatte einschreiten müssen und seither waren sie mehr oder weniger im Guardian gefangen und hatten keinen neuen Auftrag mehr erhalten.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Julfest   10.04.13 12:10

Sie hatte fortwährend seine Anwesenheit gespürt, als er hinter ihr gestanden und mitgelesen hatte. Es war erstaunlich wie sehr sie seine Anwesenheit wahrnehmen konnte. Die Sinne der Wölfin hatten sich mittlerweile so sehr auf seine Aura eingestellt. Ihr Blick heftete sich auf seine Lippen als er sprach. Ja, der Vergleich mit der Bombe war ziemlich treffend. Mondwandler waren tickende Zeitbomben, nur dass man oft annähernd sagen konnte, wann sie hoch gingen. Aber sie hatte noch nie eine Bombe entschärft. Sie blieb vorerst sitzen und schaute zu ihm herauf.
„Wissen die fünf denn bereits von ihrem Glück, dass ich dabei sein werde?“ Es wäre schön zu wissen, ob sie zumindest vorbereitet waren oder womöglich feindlich auf einen fremden Wolf in ihren Reihen reagieren würden.
„Wirkliche Kontrolle habe ich auch nicht. Ich habe nur irgendwann meinen Hass und meine Wut losgelassen und der Wölfin die Führung überlassen. Das Denken verschmilzt zwar und das Menschliche und Tierische beeinflussen sich gegenseitig, aber es ist keine wirkliche Kontrolle. Und wenn sie nicht bereit sind sich darauf einzulassen, weiß ich nicht, in wie weit ich die fünf beeinflussen kann.“, besonders bei dem Mädchen hatte sie so ihre Bedenken. Zugegeben Wut aus einer Situation heraus war noch immer einer ihrer einflussreichsten Trigger, aber dann kam ihr eine andere Idee. Sie schaute von Ascan weg zu Boden und versuchte sich auf das zu konzentrieren, was er ihr bereits bei gebracht hatte. Die mentale Verbindung zwischen ihnen. Ihr war klar, dass Ascan diese sehr beeinflusste, dass er sie verstärkte oder abbrach, sich abschottete. Aber das hatte sie auch getan. Doch was, wenn sie eben jene mentalen Barrieren abbrach und sich ihm öffnete, wenn sie regelrecht nach ihm suchte, bis da seine Präsenz war. In ihren Gedanken, ebenso deutlich wie seine Aura von Macht in diesem Raum um ihn herum. Sie tastete sich regelrecht in dieser Verbindung voran, darum bemüht nicht in seinen Augen zu lesen, sondern sich auf seine emotionale Verfassung konzentrierend und noch mehr auf seine Gedanken. Als sie glaubte, sein Bewusstsein zumindest angestubst zu haben, versuchte sie es anders. Sicher war es nur möglich, weil er diese Art der Kommunikation beherrschte, aber Mondwandler beherrschten sie angeblich unter einander auch. Also beließ sie es in ihren Gedacken: „Ascan, glaubst du, ich könnte sie auch so erreichen?“, fragte sie in Gedanken und blickte endlich auf zu ihm um zu sehen, ob sie überhaupt etwas zu Stande gebracht hatte, ob sie bloß lächerlich machte mit kindischen Versuchen und bloß mit der Luft redete.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Julfest   11.04.13 8:14

Ascan nickte. „Baron sollte ihnen bereits mitgeteilt haben, dass du zu ihnen stoßen wirst.“ Er wusste ziemlich genau wie die Verbindung zwischen ihr und der Wölfin aussah, besser als sie es vermutlich mit Worten erklären konnte. Als ihrer beider Verbindung intimer gewesen war, hatte er einen Einblick bekommen. Allerdings wusste er es auch von früher wie es wohl für die anderen sein mochte. Dennoch waren sie mehr Belastung als Hilfe für die Organisation. Dann sah Jeromy zu Boden und er fragte sich, was sie vorhatte. Doch es dauerte nur kurz, dann konnte er fühlen, was sie tat. Er fühlte wie sich ihr Geist nach ihm ausstreckte, so wie sie es schon ein paar mal getan hatte, doch bisher war es vermutlich immer unwillkürlich geschehen. Jetzt schien sie das Ganze allerdings bewusst zu versuchen und Ascan war doch erstaunt wie gut sie es hinbekam. Natürlich war es ihr nicht möglich in seinen Geist einzudringen, aber gut, nicht mal er selbst wusste, ob es ihm ohne Schwierigkeiten geglückt wäre. Dennoch konnte er deutlich ihre Präsenz wahrnehmen und wenn er sich an ihr Magietraining zurückerinnerte, war dies hier sehr erstaunlich für sie. Auch er antwortete ihr in Gedanken.
„Wenn du es noch ein wenig verstärken könntest, könntest du vermutlich schon auf diese Art mit ihnen kommunizieren. Allerdings ist es schwierig in den Geist eines Mondwandlers vorzudringen, während er ein Wolf ist und ich denke es könnte noch schwieriger werden für dich, da du nicht volle Konzentration aufbringen kannst, während du ebenfalls in Wolfsgestalt bist, allerdings hast du vielleicht einen Vorteil, weil ihr ein ähnliches Denken in der Wolfsgestalt habt. Das könnte dir vielleicht eine Möglichkeit eröffnen.“ Dann sah er sie an und da war fast Stolz in seinen Augen, dass sie dies geschafft hatte.

Jeromy überredete ihn schließlich noch ein wenig weiter zu üben, zwar war Ascan ein schlechter Trainingspartner dafür, da er sogar sehr viele Schutzzauber um seinen Geist gelegt hatte, die passiver Natur waren, sodass sie auch dann arbeiteten, wenn Ascan die restlichen Schutzmaßnahmen ein wenig abschwächte, um es ihr zu vereinfachen Verbindung mit ihm herzustellen, ohne das er ihr entgegenwirkte. Sie übten bis in den Nachmittag hinein. Baron, der zwischenzeitlich erschien, wurde nur mit den neuen Befehlen und der Liste wieder fortgeschickte und gab diesmal kein Kommentar von sich, was auch gut für ihn war. Ascan war um so mehr froh, dass er all seine Aufgaben erledigt hatte, bevor Jeromy gekommen war. So konnte er sich voll und ganz ihr widmen. Erst als es später Nachmittag wurde und der Hunger sich deutlich bemerkbar machte, verließen sie das Büro, wo bereits eine junge Frau wartete.
„Eure Schwester ist aufgewacht und hat sogar versucht durch das Fenster zu entkommen. Ihr habt gut daran getan, es durch einen Zauber zu verschließen und vor Zerbruch zu schützen, denn sie hat sogar einen Stuhl dagegen geworfen.“, erklärte ihr Baron, der neben der jungen Frau erschien. Als Ascan das hörte, sah er entschuldigend zu Jeromy und war dann verschwunden. Er hatte doch etwas vergessen und das war ziemlich fatal.

Er hatte versucht auf Sarah zu zu hören, hatte versucht ihr alles zu erklären, doch er hatte keinen Erfolg gehabt. Besonders nicht, als sie ihn für einen Cyborg erklärte, nachdem sie versucht hatte ein Messer in ihn zu stecken und das Messer einfach abgeprallt war. Letztlich war es abends darauf hinaus gelaufen, dass er erneut einen Schlafzauber über sie gesprochen hatte. Er würde ihr ja gern beweisen, dass seine Behauptungen richtig waren, aber er befürchtete, wenn er sie vor einen Werwolf stellte oder ihr einen anderen Mitarbeiter vorführte, der monströser Natur war, würde sie nur noch mehr Panik haben. Also würde er sie vorerst noch eine Nacht darüber schlafen lassen. Er würde sich überlegen müssen, wie er weiter mit ihr vorging. Das Ganze könnte sonst Ausmaße annehmen, die nicht wünschenswert waren. Er konnte sich an einen anderen Vorfall vor zwei oder waren es drei Jahrhunderten erinnern, bei dem etwas Ähnliches vorgefallen war. Das Ganze war schließlich so ausgeartet, dass der Nachkomme seiner Schwester zu den Feinden übergelaufen war, weil er Ascan für den Feind erklärt hatte und sich freiwillig in deren Gefangenschaft begeben hatte um Ascan zu schaden. Er wollte nicht, dass sich so etwas wiederholte. Vor allem da sie die letzte direkte Nachkommin seiner Schwester war. Schließlich verließ er erschöpft das Zimmer. Nicht der Zauber hatte ihn erschöpft, sondern die Sturheit seiner eigenen Familie, die seit jeher der Fluch zu sein schien, der auf ihnen allen gelastet hatte. Er warf einen Blick zu Jeromys Zimmer. Er hätte sich eigentlich nach ihrer Nähe gesehnt, doch er wusste nicht, ob sie es gut heißen würde, wenn er einfach zu ihr ins Zimmer kam. Also schritt er langsam und scheinbar ziellos bis in die Unterste Etage. Er hätte auch den Lift nehmen oder sich einfach teleportieren können, aber er wollte seinen Kopf frei bekommen, bevor er sich auf seine Gemächer begab. Vielleicht würden ihm ein paar weitere Stunden im Limbus gut tun, auch wenn er nach wie vor noch nichts Neues hatte in Erfahrung bringen können und auch noch kein Anzeichen des Gegners zu ihm durchgedrungen war.
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Katherina Wolkowa
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Werwölfin
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BeitragThema: Re: Julfest   11.04.13 10:50

Sie konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen, als sie eine Antwort bekam. Es dauerte gerade einmal ein Paar Silbe, dass sie auch tatsächlich registrierte, dass die Worte nicht laut gesprochen waren, sondern in ihren Gedanken widerhallten. Umso mehr freute sie sich natürlich, dass es tatsächlich geklappt hatte. Und um ehrlich zu sein, hatte sie sogar weniger Bedenken als Ascan. Die mochte an ihrer momentanen Euphorie liegen, aber zugleich kannte sie das Denken der Mondwandler, welches viel intuitiver und instinktiver war. Dieser Verbindung zu Ascan hatte sie als Wölfin viel einfacher aufgebaut und als nun als Mensch. Zugleich hieß es aber auch, dass die Wölfe sie aber auch zugleich viel intuitiver ausschließen konnten, wenn sie sie als Gefahr ansahen. Also nickte sie nur zustimmend. Dennoch war es sehr erbaulich diesen Ausdruck in Ascans Augen zu sehen, der sie nur noch mehr in ihrem Vorhaben bestärkte. Also setzte sie den treudoofsten Blick der Wölfin auf, den sie nur hinbekam und schaute ihn damit an, während sie auf eben jede Verbindung zurückgriff.
„Ascaaaaaaan?“, fragte sie regelrecht und vermittelte ihm ihren Wunsch weiter zu üben. Trotz seiner Hinweise, dass er wohl nicht der beste Übungspartner war, ließ sie sich nicht davon abbringen. Natürlich wusste sie nicht, wie es dann bei anderen war, weil Ascan eben über ganz andere Fähigkeiten verfügte, aber einen Versuch war es wert.

Erst als ihr Magen unzufriedene Geräusche von sich gab, komplementierte Ascan sie aus dem Büro. Aber zum Mittagessen kamen sie nicht mehr, da die junge Frau vor dem Büro erschien mit samt Baron. Etwas verdutzt und überfordert betrachtete sie die Szenerie und zog sich vorerst zurück. Sie wunderte sich darüber, dass Ascan bisher kein Wort über seine Nachfahrin verloren hatte.
Als er sie entschuldigend ansah, nickte sie und meinte dieses mal ausgesprochen:“Geh nur!“
Sie wusste, wie wichtig ihm das war und hatte ihn bereits einmal mehr von der Arbeit abgelenkt. Aber sie musste zugeben, dieses Mal beim Training hatte sie sich um Einiges wohler gefühlt mit ihm. Da war nicht diese sonderbare Anspannung, sondern Entspannung und Gelassenheit zwischen ihnen, besonders wenn sie auf diese Verbindung zurückgriff. Nun gut, sie ließ ihn aber erst einmal seinen Verpflichtungen nachgehen und beschränkte sich auf ihre Suche nach der Küche, in der sie einen Herd, Kaffeemaschine, Spüle und einen vollgefüllten Kühlschrank fand. Und was half einer bevorstehenden Verwandlung besser als Eiweiß und frisches Gemüse. Sie fand es zwar schade, dass Ascan nicht da war und sie allein war, bis sich dann ein weiterer Mitarbeiter in die Küche zu einem frischen Kaffee verirrte. So musste sie zumindest nicht allein essen und hatte auch einen Partner für Smalltalk, auch wenn sie nicht sonderlich ein Fan von Smalltalk war. Aber so konnte sie zumindest die Fortschritte verbalisiert mitbekommen.

Nachdem Essen, streifte sie noch etwas durch das Gebäude und ging schließlich auf ihr Zimmer. Von neben an vernahm sie aber schon bald sonderbare Geräusche, wie von Kampf. Und dann Stimmen. Sie presste sich an die Wand um zu lauschen und hörte sogar Ascans Stimme, wie er ruhig auf eine Frau einredete. Sie jedoch war absolut hysterisch. Sie brauchte nicht einmal die geschärften Sinne der Wölfin um sie zu hören. Dann, nach einer Weile, wurde es still und sie hörte Schritte auf dem Gang. Die Schritte wurden leise. Jemand bleib stehen. Anscheinend Ascan. Dann führten die Schritte fort. Im Abstand von wenigen Sekunden stand sie auf und folgte lediglich in ihrem Strümpfen, darauf bedacht keinerlei Geräusche zu machen. Immer wenn er abbog oder sich umdrehte, drückte sie sich in einen Schatten, in einen Türrahmen. Kappte jegliche Verbindung zu ihm, so weit es ging. Ob sie ihm aufgefallen war? Ziellos ging er umher und sie fragte sich, ob er überhaupt irgendwohin wollte, oder sie nur abhängen wollte. Dennoch folgte sie ihm die 12 Stockwerke hinab, bis er hinter einer Tür verschwand. Jetzt musste sie ihm auffallen, aber das war ihr egal. Sie legte die Hand an die Türklinke und drückte sie herunter, ganz langsam. Das Licht war schummerig, da es mittlerweile Abend war. Sie war auf Ascans Reaktion gespannt, als sie versuchte die Tür zu öffnen und hinein treten wollte.
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Ascan
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Magier
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BeitragThema: Re: Julfest   11.04.13 14:27

Er hatte durchaus bemerkt, dass Jeromy ihm gefolgt war. Allerdings wollte er wissen was sie vorhatte, deshalb war er einfach weitergegangen. Durch alle 12 Stockwerke, die er zurücklegte, folgte sie ihm, stets darauf bedacht, dass er sie nicht bemerken würde. Er konnte sich ein zwischenzeitliches Grinsen nicht verkneifen, doch ihm gefiel das Spiel. Schließlich kam er bei seinem Privatlabor an, das zugleich seine angeschlossen waren Gemächer für die Zeit, wenn er im Guardian schlief. Er öffnete also das magische Siegel, das die Tür verschloss und ließ es auch gelöst, betrat anschließend die Eingangsräume. Die Hälfte des 12. Untergrundstockwerks gehörte alleine ihm. Als erstes, wenn man eintrat, konnte man die typisch Ascan-Einrichtung erkennen. Alles wirkte teuer und zugleich alt. Er hatte zwar sogar so etwas wie eine Garderobe direkt neben Tür eingerichtet, doch er schritt einfach daran vorbei. Sein Mantel hing ohnehin im Büro. Kurz danach folgte der Wohnbereich. Ascan hatte es bewusst so eingerichtet, dass die Gemächer zuerst kamen, dadurch hatte er noch einen weiteren Schutz, bevor jemand in sein Labor kommen könnte. Durch ein paar leise Worte entflammten sich die Kerzen, denn elektrisches Licht schien es hier unten nicht zu geben, auch wenn die Kerzen ein wenig heller zu leuchten schienen, als es eine normale Wachskerze zu tun pflegte. Der Raum wurde in ein angenehmes, warmes Licht getaucht, das von den rustikalen Holzmöbeln widergespiegelt wurde. Eine große mit schwarzem Leder bezogene Couch stand mittig in dem fast drei Meter hohen Raum und die Wände waren abgesehen von den Kerzenleuchtern, geschmückt mit allerlei Gemälden und Wandteppichen. Vor der Couch war ein dunkelroter Teppich ausgelegt, auf dem ein kniehoher, schön geschnitzter Tisch, der genau so lang wie die Couch war, stand, und auf dem sich eine Art kleines Terrarium befand, jedoch war kein Tier darin zu erkennen, viel mehr schien es so, als wäre es direkt für die Aufnahme eines neuen Tieres vorbereitet worden. Erhellt wurde es durch mehrere grünlich leuchtende Kugeln, die in der Mitte des Wassers zu schweben schienen. Die Stellen der Wände, die nicht von Gemälden geziert waren, wurden abgelöst von alten Eichenbücherregalen und waren von oben bis unten mit Schriftrollen und ebenso alt, wenn nicht sogar älter, wirkenden Büchern gefüllt. Gerade als er sich auf die Couch setzte, schien Jeromy beschlossen zu haben sich ihm doch zu offenbaren. Denn er hörte den Türgriff, der herabgedrückt wurde und die Tür die aufgeschoben wurde.
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Katherina Wolkowa
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BeitragThema: Re: Julfest   11.04.13 22:04

Wider Erwarten ließ sich die Klinke herunterdrücken und so drückte sie die Tür auf. Jedoch nur einen Spalt weit, damit sie sich gerade hindurch schieben konnte und die schwere Tür wieder hinter sich zu schieben konnte. Sie fand sich in einem kleinen flurartigen Raum wieder, der sich direkt an einen weiteren Raum anschloss, aus dem gelbes Licht herein flutete. Sicher musste er bereits wissen, dass sie da war, sonst hätte er die Tür nicht offen stehen gelassen, sondern dieser sicher durch Zauber versiegelt. Also wollte er sie wohl nicht aussperren. Leise ging sie zu ihm hinüber, blieb kurz im Türrahmen stehen und staunte nicht schlecht, als sie Ascan so da sitzen saß auf der schwarzen Ledercouch. Sie Wände waren über und über voll mit Schränken, welche nahe zu überquollen von Schriften, alten Teppichen, wie wie nicht mehr gefertigt wurden. Und obwohl der Raum keine Fenster hatte und nur durch Kerzen erleuchtet wurde, hatte sie nicht das sonstige Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins. Einfach weil es so voll war mit den unterschiedlichsten Dingen aus alten Zeiten. In Kombination mit dem Kerzenlicht vermittelte es eine gemütliche Atmosphäre. Dennoch konnte sie auch wieder die Aura von Magie und Macht wahrnehmen, welche die Wölfin kaum ausstehen konnte. Doch für den Moment gab sie sich damit zufrieden.
Ascan sah wieder umwerfend aus, wie er da saß mit seiner Lederhose und dem Shirt, den Mantel trug er nicht. Sie mochte es, wie sein langes, schwarzes Haar fiel, wie es im Kontrast zu seinem Gesicht stand, mit diesen unergründlichen, dunklen Augen harmonierte. Eigentlich verwunderte es sie nicht, wie der Abend in Moskau verlaufen war. Die Bilder flackerten kurz in ihren Gedanken auf, als sie versucht hatte ihm eine ähnliche Hose von den Hüften zu schieben und wie er sie dabei geküsst und sie genommen hatte. Sie lehnte sich leicht gegen den Türrahmen und grinste zu Ascan herüber.
„Ich habe dich vermisst!“, ihr Grinsen wurde verschmitzter und frecher. Dann ging sie zu ihm herüber und ließ sich unaufgefordert und uneingeladen einfach neben ihm nieder. Ihre Augen auf ihn gerichtet, noch immer grinsend.
„Und ich dachte mir, wo bin ich sicherer als bei dir selbst?“ Sie saß ihm leicht zugewandt, das eine Bein angewinkelt unter sich, das andere auf dem Boden aufgestellt. Sie berührte ihn nicht. Strich sich lediglich das Haar aus dem Gesicht und schaute ihn noch immer grinsend an.
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Julfest
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