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 Die Stadt der Winde - Chicago

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Gott
Lebensalter : usterblich
Tätigkeit : GOTT :-P
Anzahl der Beiträge : 129
Weiblich

BeitragThema: Die Stadt der Winde - Chicago   13.10.10 17:59

das Eingangsposting lautete :


DIE STADT DER WINDE


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Chicago, die Stadt der Winde - Michigan
Nachtszene der Innenstadt
25. September 2009
22:31h



Zuletzt von Admin am 17.10.10 10:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lilin Woodsen
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Sukkubus
Lebensalter : 17
Tätigkeit : Diebin & Straßenmädchen
Anzahl der Beiträge : 33
Weiblich

BeitragThema: Re: Die Stadt der Winde - Chicago   09.11.10 18:56

Grrrrrrrrrrrrrrrr! So eine blöde Ziege! Musste die denn so reagieren! Hatte die keinen Verstand oder was!? Jede normale Frau hätte ihren Freund zur Rede gestellt und zur Sau gemacht, aber nein, Madamme musste natürlich auf verständnisvoll spielen. Sie hasste solche Frauen! Dumme Kuh!
Und sie? Was tat sie? Sie treib Seymor natürlich erst recht in ihre Arme! Das war ja echt ekelhaft die beiden so zu sehen, eng umschlungen, wie sie ihn streichelte. Zum Kotzen war das! Nicht zum Aushalten! Und zum Verzweifeln! Was musste sie denn noch alles tun? Es hatte scheinbar keinen Zweck!

Lilin wollte sich gerade enttäuscht und niedergeschlagen davon machen, als sie sich entschloss doch noch einen Blick hinein zu werfen, bevor sie ging. Doch was sich ihr bot, ließ sie die Luft anhalten. Es war ein vollkommen anderes Bild als zu Beginn. Sie sah wie die Finger der Rothaarigen ihn berührten, zärtlich und behutsam und dennoch schien sein Körper verkrampft, der Blick - zumindest so viel sie sah - war abwesend, verstöhrt und das hatte sie angerchtet. Sie konnte nichts tun. In dem Profil sah sie die Verzweiflung der Rothaarigen. Es stand ihr ins Gesicht geschrieben, dass sie ihm helfen wollte, ihn erlösen wollte, nur irgendwie. Doch sie war machtlos - es musste wirklich zum Verzweifeln sein, die Person, die man liebt so niedergeschmettert zu sehen und ihr nicht helfen zu können. Bestimmt heulte Rotschopf gleich los. Es tat ihr ja fast sogar Leid. Aber wenn, sie's sich recht überlegte: eigentlich nicht. Was hatte die sich auch einmischen müssen. Es freute Lilin, dass die andere keinen Einfluss mehr auf Seymor hatte. Sie selbst hatte größeren Einfluss auf ihn, stellte sie mit einem triumphierenden, selbstzufriedenen Grinsen fest. Und doch dann sah sie, wie sich der menschliche Körper in den Armen der Rothaarigen aufzulösen begann und schrumpfte, bis sie nichts mehr erkennen konnte.Sie sah wie sich die Decke bewegte und die Frau ihre Position verlagerte, bis sie nicht länger an das Bett gelehnt saß, sondern auf der Seite lag. Nun konnte Lilin ihr Gesicht vollständig sehen: die pure Verzweiflung. Angst. Sie sah fast so verstört aus, wie Seymor ausgesehen hatte, als sie endlich erkannt, dass sie nichts tun konnte, als neben zu liegen. Ein kleines Wollknäul wuselte unter der Decke umher und von dem Mann war keine Spur mehr zu sehen. Hände bewegten sich gleichmäßig unter der Decke hin und her, so als würde sie das Pelzbündel streicheln. Noch immer stand die Trauer in den Augen Frau und sie würde wohl so schnell auch nicht wieder verschwinden, dennoch schienen diese monotonen, fast vertrauten Bewegungsabläufe sie zu beruhigen.

"Was zur Hölle?!", stieß Lilin zu laut hervor. Sie verstand selbst nicht was soeben geschehen war. Hatte sich der junge Mann tatsächlich in einen Kater verwandelt? Doch die Frau mit den roten Haare hatte sie gehört; zum Teufel, wie hatte die das gemacht? War sie hellhörig oder was?! Flink duckte sich Lilin erneut um aus dem Blickfeld zu verschwinden, aber es war zu spät. Sie setzte sich gerade in Bewegung, doch war sie zu hastig, so dass sie sich den Knöcheln schmerzhaft anschlug und ein Geräusch erklang, als Knochen auf Metall traf.
"Scheiße!", fluchte sie und humpelte die Treppe hinab, rannte so schnell sie konnte. Aber jetzt wurde das ganze spannend und wieder formierte sich in ihren Gedanken ein irrer Plan. Ihre bloßen Beine trugen sie in Richtung ihrer Wohnung, denn vor Anbruch des Morgens würde sie wieder hier sein!
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Alyssa Raven
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Halbblut: Vampir-Phönix
Lebensalter : 2504
Tätigkeit : Vampir-Königin
Anzahl der Beiträge : 244
Weiblich

BeitragThema: Re: Die Stadt der Winde - Chicago   09.11.10 19:03

Wie gerne hätte sie etwas geändert. Und als sich Seymor von ihr zurück zog, tat es fast schon weh. Sie wollte ihn festhalten, so lange, bis es ihm wieder besser ging, doch sie wusste, dass es falsch war. Irgendetwas in ihre, sagte es ihr. Sie atmete tief durch und blieb still liegen, den kleinen, zitternden Katzenleib an sich gedrückt. Was auch immer es war, es musste fürchterlich gewesen sein. Sie schloss die Augen und atmete tief ein, während ihre Finger durch das seidige Fell strichen. Doch dann hörte sie eine weiblich Stimme von draußen fluchen. Alyssa schreckte auf und saß einen blonden Haarschopf verschwinden. Sie kannte diese Farbe doch. Sogleich sprang sie auf und öffnete das Fenster. Ein erneutes Fluchen und ein Geräusch als hätte sie sich ernsthaft weh getan und eine zierliche Gestalt, die mit rasanter Geschwindigkeit die Treppen hinab eilte. Sie hätte das Mädchen einholen können, ohne Schwierigkeiten, indem sie sich teleportierte. Aber es war ihr egal, sie wollte Seymor jetzt unter keinen Umständen allein lassen.

"Na hoffentlich bricht sie sich den Hals!", fluchte Alyssa laut auf. Wo sie auftauchte, gab es Ärger, so schien es Alyssa jedenfalls. Nun ja, keinen Ärger, aber zumindest dieses seltsame Gefühl, das sie nicht zu benennen wusste. Es umgab Lilin regelrecht wie eine Aura. Und sie konnte diese Aura nicht riechen. Sie wäre froh, wenn sie am Morgen so schnell wie möglich von hier weg wären und das alles hinter sich lassen konnten. Wind kam auf und trug die Gerüche und Abgase der Großstadt heran. Tja in Chicago konnte man sich wohl auf alles gefasst machen. Die Ereignisse, Situationen, Gefühle waren ebenso launenhaft und trügerisch wie der Wind hier!

Energisch zog Alyssa das Fenster zu, bis es mit einem lauten Rumms wieder zuging und zog die Rolladen zu, ehe sie sich zurück zu Seymor legte. Sie legte sich wieder auf die Seite, so dass er ganz dich an ihrem Bauch lag und ihre Finger nahmen wieder den gewohnten Rhythmus auf. Ihr wäre alles recht, nur irgendein Zeichen, dass er wieder in Ordnung sein würde. Ein Schnurren. Irgendetwas.
Vorallem wollte sie wissen, was so schlimm gewesen war, dass es ihn so aus der Bahn warf. Sie hatte nur ganz zu Anfang erlebt, dass Seymor so reagiert hatte. Aber seitdem hatte er nie wieder so in ihrer Nähe reagiert. Schließlich rutschte sie ein Stück hinab, so dass das Katerchen in Höhe ihrer Brust lang und sie drückte ihre Lippen an sein Köpfen um einen Kuss darauf zu setzten. Es war zum Verzweifeln.
"Ich würde dir so gern helfen, aber ich weiß nicht wie...", wisperte Alyssa mit einer zittrigen Stimme, von der sie Angst hatte, dass sie bracht.
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Seymor
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Gestaltwandler
Lebensalter : 19
Tätigkeit : Lebenskünstler
Anzahl der Beiträge : 234
Männlich

BeitragThema: Re: Die Stadt der Winde - Chicago   09.11.10 19:24

Langsam nur sehr langsam begann der kleine Körper ruhiger zu werden. Eng an Alyssa geschmiegt, begann für wenige Augenblicke das zittern zu verschwinden. Den Menschlichen Körper los, das Gefühl der Schuld und der Scham zumindest zum Teil zur Seite geschoben ließen ihn wieder leichter Atmen. Schnürten ihm nicht mehr so sehr die Luft ab das er angst hatte zu ersticken. Das Vertraute streicheln fühlte sich jetzt wieder richtig an. Sie hatte ihn schon oft als Kater gestreichelt und der Katzenkörper war immer sein KÖrper gewesen. Er hatte ihn nie verraten, war seit er sich Erinnern konnte sein zu Hause gewesen.

Dann ein Geräusch. Wieder nahm er es nur am Rande war, wenn auch durch das Katzen gehör viel stärker als er zuvor auch nur Alyssas stimme gehört hatte. Sofort war Alyssa auf dne Beinen. Sah jemandem aus dem Fenster aus nach. Fluchte, dann ließ sie die Rollläden herunter und legte sich wieder zu ihm. Es war ihm vollkommen egal was da draußen war. Er war nur froh als er wieder die wärme ihres Körpers an sich fühlte. Sein KÖrper fühlte sich zur selben Zeit durchgefroren und wie in einem dampfkessel an, doch ihre Nähe linderte alles. Legte einen Schleier wie man Balsam auf eine physische wunde gibt auf seine angeschlagene Psyche. Nur sehr langsam und doch stetig begann sein nun kleines Herz langsamer zu pochen. Der Atem ruhiger zu werden, das zittern ganz zu verstummen und seine Gedanken sich zu Ordnen. Nun nicht ganz. Ein Teil seines Gehirns kapselte ganz bewusst den Teil seines Denkens ab der ihn jetzt nur noch mehr verstört hätte. Alles was mit dem Traum zu tun ahtte wurde wie durch eine Trennwand abgeriegelt. Fest versteckt vor den Momentanen Gedanken. Sein Denken an und für sich begann sich jetzt rein auf das umliegende zu konzentrieren. Er spührte Alyssa neben sich, nahm sie wieder wahr wie er es gewohnt war. Er wusste das er jetzt im Katzenkörper war, doch der Gedanke warum wurde nicht weitergedacht. Er machte eine Biegung und führte dazu das Alyssa bei ihm war, das sie ihn streichelte und das es nichts zu befürchten gab.

Dann spührte er einen sanften Kuss auf seinem Kopf und hörte ihre stimme die verzweifelt klang. Er musste vermutlich schlimm aussehen. Doch halt nein die Mauer begann zu bröckeln, sofort wurden wieder andere Gedanken eingeleitet. Die Nachtluft war kühl, aber unter der Decke und so nahe an Alyssas bauch war es angenehm warm. Wie als tröstende antwort sowohl für ihn als auch für sich drückte er sein Köpfchen leicht gegen ihr Kinn. Ein schnurren brachte er noch nicht zu stande auch wenn er wusste das dies für Alyssa am beruhigendsten gewesen wäre. Er hatte schon oft beobachtet das sie bei diesem Geräusch jedesmal all ihre Sorgen zu vergessen schien. Doch noch steckte ihm der Schock zu tief in den Gliedern. Da wieder ein Gedanke in die falsche Richtung. Morgen würdne sie von hier wegfahren, dachte er weiter. Er stellte sich die Straße vor, die Landschaft. Er würde Als Bussard fliegen und im neuen Auto landen. Alyssa würde ihn anlächeln. Schließlich versiegte auch das letzte Zittern. Immer noch sah er die endlose Straße vor sich, die vielen Autos die sie überholten. Ein rotes dann ein schwarzes, einen Kastenwagen, ein Taxe dann einen Bus. Aus dem Bus winkten ihnen Kinder zu und im Taxi saß eine alte Frau miteinem bunten Hut der mit Früchten geschmückt war. Ob das wohl echte Früchte sein mochten fragte er sich in kindlicher Faszination und letztenendes beruhigte isch auch seine Atmung und auch sein Kreislauf fand wieder in seinen normalzsutand zurück.

Er würde durch die Lüfte gleiten morgen und sicher ein paar Mäuse erlegen, er stellte sich vor wie er im Sturzflug auf eine zuraste und kurz bevor sie ins rettende Loch zurückkehrte schnappten die scharfen Klauen zu. Ein leises schnurren ließ seinen Körper vibrieren. Sehr leise und doch war es ein schnurren bei dem Hochgefühl die Maus erwischt zu haben und dem angenehmen beruhigenden gefühl von Alyssas warmen zärtlichen Händen die ihn beschützend streichelten.
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