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 Star Wars - Ginger & Beryll

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Gott
Lebensalter : usterblich
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Weiblich

BeitragThema: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:07

das Eingangsposting lautete :

*





STAR WARS

A long time ago in a galaxy far, far away...






*
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Ginger



Zeltron
Lebensalter : 24
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Anzahl der Beiträge : 43
Männlich

BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:21

Ginger war erfreut darüber, sofort das Flackern in ihren hübschen Augen zu sehen, als er auf das Schiff zu sprechen kam. Nun ganz so hatte er es eigentlich nicht geplant, als ihr Arm den seinen streifte, allerdings genoss er nichtsdestotrotz die Berührung und das fast schon fremdartige Gefühl ihres samtenen Fells, das seine bloße Haut berührte. Er ließ sich ihre Ausführungen über das Raumschiff aufzählen und nickte bei ihrer Erklärung. Nun ihre Einschätzung hätte wohl kaum besser sein können und dass bei den ersten paar Blicken, die sie getätigt hatte und obwohl er selbst das Schiff eigentlich auch für gut befand, so war es doch nicht ganz das, was seinen Vorstellungen entsprach. Es hatte zu sehr den Schmugglercharakter und da er doch durchaus auch offizielle Handlungen vollführte, war es nicht so ganz für ihn geeignet, dennoch hatte es sich für diese Mission geradezu angeboten. Bei ihrer nächsten Frage verzog er jedoch ein wenig das Gesicht. Seine Ladung war ihm unangenehm und hätte er vorher gewusst, welche Probleme sie ihm bereiten würde, hätte er dem Transport niemals zugestimmt, doch angenommen ist angenommen und schließlich waren sie in ein paar Tagen auf Coruscant und er könnte sie getrost übergeben und wäre sie los.
„Nichts, für das du dich interessieren solltest. Um so weniger du darüber weißt, um so besser ist es für dich, nicht dass ich dir nicht vertrauen würde, ich denke, das habe ich dir schon mehrmals gezeigt, dass ich das tue, aber darüber Bescheid zu wissen, würde dich nur in unnötige Schwierigkeiten bringen und die scheinst du ja ohnehin anzuziehen.“, sagte er frech grinsend und nahm noch einen Schluck aus dem Gefäß. Dann suchte er wieder ihren Blick und wartete ab, ob sie sich damit zufrieden geben würde. Irgendetwas sagte ihm, dass er nicht drum herum kommen würde es ihr zu sagen, insofern er nicht die ganze Besatzung in Gefahr bringen wollte, indem sie nachsehen ging, was sich im Laderaum befand.
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Beryll



Farghul
Lebensalter : 23
Tätigkeit : Pilot
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Weiblich

BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:21

Als sich seine Gesichtszüge veränderten, war ihr bewusst, dass er nur ungern auf ihre Frage antworten wollte. Und sie fragte sich, ob sie es nicht dabei bewenden lassen sollte. Doch ihre Neugierde war groß, größer als gut für sie war. Also zuckte Beryll nur mit den Schultern.
„Bei dem Ärger, den ich ohnehin dauernd habe, ändert so etwas Ärger auch nichts!“ Dennoch vertraute sie ihm und wusste, dass er nur das Beste für sie wollte. Zudem wusste sie auch, dass nicht nur sie allein Interesse an den Inneren des Schiffes hegte, denn Kenshin hatte ihr bereits berichtet, dass die Ladeflächen des Schiffes abgeriegelt waren. So legte Beryll nur den Kopf schief und musterte den Zeltron eingehend. Wollte sie sich wirklich größeren Ärger einhandeln, als notwendig. Sie überlegte kurz und musste dann grinsen, als sie recht diplomatisch ansetzte:
„Nun gut, dann überlasse ich dir, was und wie viel du mir erzählen möchtest! Aber du solltest wissen, dass Kenshin bereits nach deiner Ladung sehen wollte...“, warnte sie ihn und grinste daraufhin noch breiter. „Dann möchte ist eben stattdessen etwas anderes!“, erneut tat sie überlegend, setzte aber mit selbigem Grinsen, welches auch deutlich in ihrer Stimme zu hören war, an:
„Wieso hast du uns gerettet? Von dem Geld hättest du dir viel effektivere Arbeitskräfte leisten können! Die Aufträge, die wir für dich erfüllen können, könnten andere mindestens ebenso gut, wenn nicht besser. Was also bringt es dir?“ Mit einem schiefen Lächeln und einem erwartungsvollen Blick sah sie ihn an. Wie wollte er sich hier heraus reden? Oder gar die Wahrheit sagen? Ganz gleich, sie war gespannt wie seine Ausführung ausfallen würde. Denn ob es wirklich eine gute Investition war stand hier eindeutig in den Sternen.
„Und ich dachte immer, ihr Zeltorn, würdet immer lukrative Entscheidungen treffen!“, neckte sie ihn und leerte ihr Glas, welches sie mit einer flinken Bewegung abstellte und sich wieder in die vorherige Position kauerte. Dieses Mal öffnete sie mit ein Paar Handbewegungen ihre Stiefel und ließ diese von ihren Füßen zu Boden fallen. So konnte sie zumindest ihre Beine unter ihren Körper ziehen und sich in einer bequemere Haltung bringen.
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Ginger



Zeltron
Lebensalter : 24
Tätigkeit : Information Broker
Anzahl der Beiträge : 43
Männlich

BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:22

Nun dann würde er es vorerst bewenden lassen, wenn sie gar nicht erst genauer nachfragte und auf Kenshin würde er wohl den Droiden ansetzen müssen, auch wenn er nicht daran zweifelte, dass Shadow auch stets ein Auge auf den Frachtraum hatte und wohl keinen der beiden wirklich passieren lassen würde.
„Wenn es nicht unbedingt notwendig wird, werde ich die Informationen diesbezüglich für mich behalten.“ Auf ihre anderen Fragen folgte jedoch ein breites Grinsen, besonders als sie auf die Lukrativität der Zeltro anspielte.
„Nun, ich denke, es ist einfacher wenn ich zweites zuerst beantworte. Es stimmt mit Sicherheit, dass Zeltron fast immer gut aus ihren Geschäften aussteigen, was jedoch daran liegen mag, dasd wir Zeltron die Werte oft anders legen, als andere Spezies. Ein gelungener Abend in einer der angesagtesten Discotheken ist für uns ein ebenso lukratives Geschäft; das unsere Sinne zu befriedigen vermag, wie eine Fracht, deren Überbringung weit mehr einbringt, als ich für deine Freiheit bezahlt habe.“, er grinste breit.
„Zudem warum gerade euch und das Geld nicht für Söldner ausgeben? Nun erstens, weil ich es vermissen würde deinen hübschen Fangzähne zu begutachten, die du so schön entblößt, wenn ich meine Hände wieder einmal ein wenig zu weit beim Tanzen wandern lasse und zweitens, weil Liak mich mit Sicherheit entmannen und öffentlich ausstellen würde, wenn er erfahren würde, dass ich dich in Gefangenschaft zurück gelassen habe.“ Eigentlich war ersteres bei weitem der größere Grund, auch wenn es vielleicht nicht so klingen mochte und man Liak das durchaus zutrauen könnte.
„Außerdem ist dir doch meine Methodik durchaus bekannt, dass ich mich nur sehr ungern auf käufliche Söldner verlasse. Denn immerhin habe ich nicht erst einmal daraus ein Geschäft gemacht genau solche Söldner anderen abzuwerben und daher verlasse ich mich nicht gerne auf jemanden, der für ein wenig mehr Geld schlichtweg die Seiten wechseln würde. Natürlich hat meine Art der Anwerbung auch gewisse Tücken und Nachteile, besonders bei deinem Freund bin ich mir nicht ganz sicher, wie es so um seine Ehrenhaftigkeit seht, allerdings mag das das Risiko sein, das ich eingehen muss, dennoch denke ich, dass eine gute Geste meinerseits das Risiko eines Verrats meiner Angestellten schmälert und somit habe ich es mir eben angewöhnt meine Leute anzuwerben, indem ich ihnen den Kopf aus der Schlinge ziehe.“ Dann ließ er einige Sekunden verstreichen und streichelte sanft über ihren Arm.
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Beryll



Farghul
Lebensalter : 23
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Anzahl der Beiträge : 44
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:22

Da sie bereits dabei waren, tat sie das, was Ginger angesprochen hatte, sie entblößte ihre spitzen Fangzähne, als er sprach, da sie um so mehr grinsen musste. Hin und wieder nickte sie ihm zu, da sie wohl verstand, was er meinte, doch das typische Farghul-Grinsen blieb in ihrem Katzengesicht.
„Du hast mich vermisst!“, schnurrte sie kehlig und beugte sich etwas zu ihm vor. Frech und wagemutig wie sie es bei ihm sonst nicht war. Geschäfte sollte man nicht mit Vergnügen vermischen, jedenfalls hatte man ihr das beigebracht. Doch er selbst tat es wohl auch. Sie zuckte leicht unter der sachten Berührung zusammen, genoss es dann aber.
Denn auf der anderen Seite hatte Ginger sie seit jeher geneckt. Ständig Andeutungen gemacht, dass er ihrer Gesellschaft ganz und gar nicht abgeneigt war. Sie sogar auf die eine oder andere herausfordernde, manchmal sogar dreiste Art und manchmal auf eine zärtliche berührt, wie er sie nun selbst daran erinnerte. Nie hatte er einen Hehl daraus gemacht, dass er sie anziehend fand. Zumindest hatte sie es so verstanden. Sie hingegen war, nachdem sie sich näher gekommen war, immer wieder zurück gewichen. Sie wollte für ihn keine von vielen sein. Deren Körper er nach Kurzen vergaß und schließlich einfach zu der Liste seiner Eroberungen: Farghul dazu schrieb. Aber vermutlich tat sie ihm wirklich Unrecht. Er hatte sie nicht einmal gerettet und das Geld, das er für sie hingelegt hatte, dafür hätten viele gemordet. Wenn man es genau nahm, gehörte sie ihm. Sie war eine Sklavin gewesen und er hatte sie gekauft, damit gehörte jeder Zentimeter ihres Körpers ihm; stand zu seiner freien Verfügung. Leibeigenschaft nannte man das. Aber dieser Gedanke ließ leise Wut in ihr aufsteigen. Selbst wenn er so vieles gezahlt hatte, besitzen würde er sie nicht. Nicht so. Sie würde alle Schulden in gleichem Wert zurück zahlen durch dieses Verhältnis. Und da er es ja ebenso bei den anderen tat, unterschied sie sich kein bisschen von ihnen. Doch vermutlich war sie deswegen vor ihm zurück gewichen, weil sie ihm viel schuldete und diese Schulden nicht zum Grund werden lassen wollte, weshalb er sie ausnahm nach seinem Belieben. Was er nicht tun würde, so vermutete sie. Solange jedoch dieses Beschäftigungsverhältnis bestand, war es in Ordnung. Ihr Ausdruck war nun ernster geworden und ihr Blick war aufrichtig.
„Wegen Kenshin brauchst du dir keine Sorgen zu machen. So lange er mich an seiner Seite hat, wird er dir nicht in den Rücken fallen. Das kann ich dir versichern. Er mag zwar nicht ganz sauber sein, aber seine eigene Art von Ehre besitzt er dennoch. Und wenn er sie vergessen sollte, werd ich noch immer da sein um ihn daran zu erinnern.“ Versicherte sie dem Zeltron, dem sie wirklich sehr dankbar war und diese Dankbarkeit stand auch in ihrem Blick.
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Ginger



Zeltron
Lebensalter : 24
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:22

Ginger mochte dieses Lächeln, es hatte ihn, seit er sie zum ersten mal gesehen hatte, nicht losgelassen. Diese Kombination aus offensichtlicher Gefahr und doch zugleich Verheißung, die es versprach. Doch noch viel mehr brachten ihn ihre Worte für einen Moment sogar ein wenig aus der Fassung. Nicht so sehr, dass es merklich wäre, aber doch zumindest in so weit, dass er für einen Moment ein ungewohntes Gefühl, das er nur sehr selten verspürte, wenn es um Spiele mit den Worten ging. Er war für einen Moment unsicher wie er reagieren sollte und zugleich legte sich ein warmes Gefühl über seinen Körper. Ja, er hatte sie vermisst, daran gab es keinen Zweifel, nicht umsonst hatte er fast ihren ganzen Weg bis nach Tatooine zurückverfolgt und Informationen darüber eingeholt, nachdem er so lange nichts von ihr gehört hatte. Doch sie und Kenshin hatten so weit gute Arbeit geleistet und die Wenigen, die offenbar davon wussten, schienen vollkommen unbestechlich zu sein und somit war er, abgesehen von der Information, dass sie sich womöglich auf Tatooine befand, im Dunkeln getappt. Dennoch schenkte er ihr nun ein warmes lächeln und führte seine streichelnde Bewegungen über ihren Arm fort.
„Das kann ich wohl nicht abstreiten. Bei jemandem, der leichter zu finden wäre als du, könnte man meine Bemühungen sogar schon als Stalken bezeichnen.“, zog sich mit den Worten ein wenig selbst auf. Dann wurde er ein wenig ernster, auch wenn sich sowohl an Stimmlage und auch an der Mimik kaum etwas veränderte.
„Aber ja, ich habe dich vermisst, vor allem da ich tatsächlich keine Anhaltspunkte gefunden hatte, wohin du letztlich verschwunden bist.“ Er hatte sich wirklich Sorgen um sie gemacht und nicht nur er, auch Liak wäre am liebsten ins nächstbeste Raumschiff gestiegen und hätte Sektor für Sektor nach ihr abgesucht. Ob ihrer Worte wegen Kenshin nickte er nur. Er hätte ihr ohnehin vertraut und selbst wenn Beryll bezüglich Kenshin Einschätzung ein Fehler unterlaufen sein mochte, so rechnete Ginger dennoch nicht damit, dass Kenshin sich alleine gegen einen Jedi und zwei Schützen und einen Kampfdroiden auflehnen würde.
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Beryll



Farghul
Lebensalter : 23
Tätigkeit : Pilot
Anzahl der Beiträge : 44
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:23

Wie zur Bestätigung fühlte sie seine Finger, die sie weiter streichelten und sie gab ein kurzes, leises Schnurren von sich. Erst als sein Lächeln diesen bestimmten Ausdruck annahm und er wieder darauf zu sprechen kam, wie schwer sie zu finden war, senkte sie ihren Blick und schaute kurz zu Boden. Ihr plötzliches Verschwinden ohne auch nur ein Lebenszeichen zu hinterlassen, tat ihr ja wirklich Leid und sie würde es wohl so schnell nicht wieder machen. Sie hoffte nur, dass ihm ihr etwas schuldiger Blick entgangen war. Zum Glück erröteten Farghul nicht, denn sonst hätte er wohl auch das mitbekommen. Als er jedoch weitersprach, brach Beryll in ein fröhliches Lachen aus und blickte wieder in seine Augen.
„Weißt du, ich glaube es kommt darauf an, ob der Bestalkte sich bestalkt fühlt.“, revidierte sie noch immer lachend. Erst als Ginger weitersprach, wurde sie wieder ernster bei seinen Worten und schaute ihn mit einer Mischung aus Verwirrung und Zuneigung an. Sie hätte nicht erwartet, dass er es so offen zugab und dennoch fühlte sich diese Bestätigung gut an. Nahm etwas dieser Unnahbarkeit, die sie ihm gegenüber empfand, obgleich er für sie gar nicht so unnahbar war, wie sie manchmal tat. Im Gegenteil.
Wieder war es an ihr etwas peinlich berührt den Blick zu senken.
„Glaub mir, es wird auch nicht so schnell vorkommen, dass ich wortlos verschwinde.“, versprach Beryll etwas kleinlaut und bettete ihr Kinn auf ihrem Unterarm, seinen Blick meidend.
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Ginger



Zeltron
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:23

Es war fast schon niedlich, auch wenn er dieses Wort nur schwerlich mit einer attraktiven und wilden Farghul in Zusammenhang bringne konnte, die Aufträge ausführte, von denen er schon lange seine Finger gelassen hätte. Dennoch war es fast schon niedlich, wie sie so zu Boden sah und den Blick senkte. Auch wenn er seine Fähigkeiten nicht gezielt einsetzte, so konnte er seine Sinne, von denen er nun mal einfach mehr als die meisten Rassen hatte, nicht ganz abstellen und auch wenn er es gar nicht gebraucht hätte, verrieten sie die wechselnden Pheromone, die sie ausströmte, doch ein wenig mehr, als sie vielleicht ahnen mochte.
„Wir Zeltron sind ja bekannt dafür, dass wir keine engen Beziehungen mögen, so wie viele andere Rassen es bevorzugen, dennoch ist es ein fehlinterpretiertes Vorurteil, so wie auch unser Geschäftssinn oftmals falsch interpretiert wird. Natürlich stimmt es, dass sehr viele Zeltron die Monogamie noch nicht einmal in Erwägung ziehen.“ Er hielt kurz inne und betrachtete wie sie wohl reagieren mochte auf diesen Themenwechsel, welcher durchaus eine Anspielung war.
„Dennoch ist es so, dass es auch viele Zeltron gibt, die eine monogame Lebensweise einer polygamen vorziehen.“ Er grinste. „Auch wenn es heißt, dass wir die Polygamie erst so richtig erfunden hätten.“, sagte er frech grinsend. Er hatte den Großteill seines Lebens nicht geringfügig dieser Theorie zu ihrer Entstehung verholfen, dennoch war er dem Prinzip einer monogamen Beziehung gegenüber bei Weitem nicht abgeneigt.
„Der Punkt, auf den ich hinaus will, ist dass wir Zeltron keineswegs abgeneigt sind unsere Aufmerksamkeit nur auf eine Person zu richten.“ Dabei suchte er wieder ihren Blick und ließ auch diese Worte wirken.
„Es ist nur so, da wir selbst sehr freiheitsliebend und selten für ein häusliches Leben mit Familie in vier Wänden geschaffen sind, wollen wir auch niemand anderen zwingen sich unserem Lebensstil anzupassen und Zeltron sind nun mal auch dafür bekannt rastlose Reisende zu sein, was auf mich wohl auch zutrifft.“ Das stimmte auch; er war viel unterwegs, noch dazu war sein Beruf nicht von der Art, die bekömmlich für eine Familie wäre, da diese in Gefahr und oftmals auf sich allein gestellt wäre. „Aber es gibt einen Spruch bei uns, den ich sehr Schätze.“ Er schien einen Moment zu überlegen, da ihm plötzlich in den Sinn kam, wie sehr das Ganze sogar passte und er es aus diesem Grund für einen Moment sogar als unpassend empfand.
„Hast du etwas in deinen Besitz gebracht, so lass es frei. Kommt es zurück, so ist es dein.“ Nun sie war in dem Sinne nicht freiwillig zu ihm zurück gekommen und er hoffte, dass sie dies nicht falsch auffasste, zudem war er sich nicht ganz sicher, wie sie mit seinen Worten generell umgehen würde, bisher hatten solche Gespräche meist dazu geführt, dass sie wieder von ihm gewichen war. Nichtsdestotrotz sehnte er sich besonders im Moment, da sie so nahe und greifbar und doch - im Gegensatz zu so vielen Frauen, die er mit Leichtigkeit verführte - außer seiner Reichweite war.
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Beryll



Farghul
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:24

Noch unbehaglicher wurde es ihr, als Ginger ein besonderes Thema ansprach, von dem sie nicht einmal wusste, wie er darauf kam. Ob er wohl in ihren Gedanken gelesen hatte? Misstrauisch beäugte sie ihn, doch dem war anscheinend nicht so, denn er fuhr bereits fort ohne auf ihre Gedanken einzugehen. Und ihr wurde dieses Thema sichtlich unangenehm. Sie veränderte ihre zuvor recht bequeme Haltung, indem sie den Arm von der Lehne nahm und sich aufsetzte, auch schob sie ihre langen Beine von der Couch, sodass ihre Zehen wieder auf dem Boden standen. Beryll spähte kurz in sein Gesicht, senkte den Blick jedoch wieder und rutscht unruhig auf der Couch umher. Er verwirrte sie eindeutig.
„Ich habe dir nie unterstellt, dass du nicht monogam sein kannst und auch nie darauf bestanden, dass du irgendwelche Freiheit aufgibst...“, rechtfertigte sie sich unbegründeter Weise, ohne in seine Augen zu sehen. „Im Grunde geht es mich auch nichts an und bleibt dir überlassen was du für richtig hältst...“ Beryll schaute nun demonstrativ weg. Sie wollte eigentlich gar nicht darüber sprechen. Es konnte ihr doch gleich sein, was er wann und mit wem tat. Es sei denn... Sie schaute auf und begegnete seinem Blick zögerlich. Doch was er dann sprach, ließ ihre Augenbrauen zunächst hinauf wandern, sodass sie ihn verblüfft anschaute, doch dann wurde ihr Blick grimmiger. Entschlossener. Ihre Stimme war leise und dennoch standhafter als zuvor.
„Ich bin keines deiner Mädchen von Coruscant und auch keine Sklavin von Tatooine, auch wenn es gestern einen anderen Endruck gemacht haben mag. Keine Rarität unter deinen Eroberungen... Und du brauchst mir auch nichts zu erklären...“ Ihre Hände, welche sie in ihren Schoß gelegt hatte, verkrampften sich leicht, sodass die spitzen Krallen, das Überbleibsel ihres Katzenerbes, ein Stück weiter hinausfuhren. Ihre Augen wanderten zu den Stiefeln, die sie neben die Couch gestellt hatte und sie spielte wirklich mit dem Gedanken einfach zu gehen. Das sollte sie vielleicht besser tun. Etwas unschlüssig griff sie danach und machte sich nicht einmal die Mühe diese wieder anzuziehen, sondern hob sie einfach auf und stand auf.
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Ginger



Zeltron
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:24

Wie befürchtet hatten die Worte eine andere Wirkung, als sie eigentlich haben sollten. Bereits bevor er sie gesprochen hatte, war er sich fast sicher gewesen, dass sie es mit der jetzigen Situation vergleichen würde und vermutlich hätte er den Spruch, auch wenn er anders gemeint gewesen war, nicht aussprechen sollen. Es sollte lediglich seine Gefühle für sie versinnbildlichen. Er würde sie niemals festhalten und dennoch sehnte er sich danach, dass sie zu ihm gehörte. Anders als bei den anderen und auf eine Art, die das, was er für andere empfand, um vieles überstieg. Er war ein Zeltron und von daher recht offen mit seinen Gefühlen auch zu sich selbst. Anders als für andere Spezies war es für ihn keine Schwäche sich zu verlieben oder zu lieben und er wusste, dass dem so war und trotzdem würde er sie niemals aufzuhalten, wenn sie gehen wollte. Dennoch hatte er das dringende Bedürfnis sie nicht so gehen zu lassen. Während sie sich langsam erhob, war er schneller auf den Beinen. Sie hatte zwar gute Reflexe, doch er war auch geschickt, wenn er ihr in einem Kampf wohl kaum ein würdiger Gegner gewesen wäre. Dennoch war das hier kein Kampf, zumindest kein solcher bei dem es rein um Körperkraft oder Geschicklichkeit ging. Noch bevor sie einen weiteren Schritt gehen konnte, war er bei ihr, obwohl ihr Geruch ihn eigentlich auf Abstand hätte halten müssen. Mischte sich doch auch Wut darunter. Ginger legte beide Arme um sie und küsste sie. Küsste sie sanft und liebevoll, er setzte alles auf diese eine Karte. Wobei er in diesem Moment nicht wirklich kontrolliert, sondern rein reflexartig reagierte. Er wollte nicht, dass sie wieder ging, ohne dass er ihr seine Gefühle offenbart hatte. Zwar hatte er ihr stets offen gezeigt, dass er ihr gegenüber nicht abgeneigt war, doch vermutlich war das zu wenig für sie.
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Beryll



Farghul
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BeitragThema: Re: Star Wars - Ginger & Beryll   12.11.13 11:25

Gerade als sie sich zum Gehen abwenden wollte, hörte sie noch wie er aufstand und dann geschah alles ganz schnell. Schnell, weil sie nicht damit rechnete. Sie hatte mit vielem gerechnet, doch nicht damit. Seine Arme legten sich leicht um sie und zogen ihren Körper in seine Richtung. Bevor sie ihm eine schnippische Bemerkung an den Kopf werfen konnte, küsste er sie. Sie wollte ihn wegstoßen und wütend auf ihn sein, aber all ihre Wut verrauchte binnen von Sekunden, in denen er sie einfach an sich gedrückt hielt und küsste. Bald merkte auch sie, wie der Widerstand sich auflöste und verblüffte Resignation eintrat. Beryll ließ die Stiefel, die sie zuvor noch festgehalten hatte, zu Boden fallen und legte ihre Hände an deine Brust, eigentlich um ihn von sich zu drücken, aber auch hier wich die Kraft, stattdessen ertappte sie sich, wie sie die Augen schloss und ihn zurück küsste. Ein sonderbares Gefühl breitete sich in ihrem Magen aus, es war vergleichbar mit dem, wenn sie einen scharfen Looping flog. Aber in diesem Moment ließ sie sich gern verwirren. Sie schmiegte sich sogar enger an ihn und gab ein tiefes Schnurren von sich. Er hatte sie zwar vorher bereits berührt, aber nie geküsst. Diese neue Erfahrung war bereits genug um sie abzulenken und ihre Stimmung umschlagen zu lassen. Dabei war es so nicht geplant. Aber sie genoss diese unbekannte Empfindung und ihr Körper sichtlich auch. Erst jetzt verstand sie, warum so viele Frauen verrückt danach waren und wieso sie Ginger das eine oder andere Mal mit immer neuen Bekanntschaften getroffen hatte. Und ihr Körper wollte für den Moment viel lieber seinen Taten glauben als seinen Worten.
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